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Mi, 00:37 Uhr
13.05.2015

Kein Anschluss unter dieser Zugnummer

Seit dem 1. Mai 2015 fährt wieder ein Bus von Sondershausen auf den Possen. Wer aus Richtung Nordhausen kommt, hat schlechte Karten...


Als nnz/kn den Fahrplan veröffentlichte, kam nach einer halben Stunde bereits der erste Anruf. "Wir haben aus Richtung Nordhausen Probleme."

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Der Zug fährt zum Beispiel Samstag in Nordhausen um 11:20 los und ist 11:52 Uhr am Hauptbahnhof Sondershausen. Dumm gelaufen, denn der Bus in Richtung Possen fährt bereits 11:49 hr am Hauptbahnhof ab. da bleibt nur übrig, einen Zug früher zu nehmen und in eine nicht vorhandene Gaststätte am Hauptbahnhof setzten.

Ähnlich ergeht es den möglichen Gästen aus Richtung Erfurt, denn dort fährt der Zug um 11:03 ab und kommt um 11:56 Uhr an. Natürlich ist auch hier der Bus zum Possen bereits weg.

Ein Rückfrage beim Landratsamt (ÖPNV) ergab, dass die Buslinie ursprünglich so angelegt war, um als Zubringer aus Richtung Stadt für die Züge zu gelten. Erst lange nach Fahrplanfestlegung war die Buslinie probehalber bis zum Possen verlängert worden. Den Bus einfach so lange stehen zu lassen um auf das Eintreffen der Züge zu warten sei den Busgästen nicht zumutbar, so die klare Ansage.

Eine Fahrplanänderung werde derzeit nicht ins Auge gefasst. Außerdem müsse man auch erst die Auslastung des Busses bis zum Possen abwarten. Denn die entscheidet, ob der Possen auch nächste Jahr wieder angefahren wird.

Wer 17:03 Uhr ab Possen wieder herunterfährt, muss in jedem Fall auch über eine halbe Sunde Wartezeit am Hauptbahnhof in Kauf nehmen, denn der Bus ist 17:16 Uhr am Hauptbahnhof aber die Züge fahren erst kurz vor 18:00 Uhr ab.

Busfahrplan zum Possen

Wenn die Zahl der Gäste erreicht, um im nächsten Jahr auch wieder den Possen anzufahren, gibt es mit Sicherheit Optimierungsbedarf.
Autor: khh

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Kommentare
Flitzpiepe
13.05.2015, 08:33 Uhr
So ein Quatsch
In Sondershausen ist also auch Schilda.
Man will also die Auslastung abwarten, um zu entscheiden, weiß aber, dass Zugreisende den Bus meiden werden und somit die Auslastung geringer ausfällt.

Die Begründung ist toll: "Den Bus einfach so lange stehen zu lassen um auf das Eintreffen der Züge zu warten sei den Busgästen nicht zumutbar, so die klare Ansage."
Der Bahnhof ist doch Start und Ziel also keine Zwischenstation?
Ob der Bus nun dort 10 Minuten länger steht oder nicht, ist nur für den Fahrer mit Wartezeit verbunden. Alle Mitfahrer steigen dort aus und andere wieder ein. Den neuen Gästen kann man doch diese Änderung zumuten. Das Verständnis, dass auf die Züge gewartet wird, werden die Gäste sicher auch aufbringen.

Diese Ausrede ist so typisch für die Schreibtischtäter des ÖD.
NDHler
13.05.2015, 09:17 Uhr
Schade,
dass es die Fernsehshow „Wie bitte“ mit Geert Müller-Gerbes nicht mehr gibt. Das wäre ein Fall dafür gewesen.
Da will man die Resonanz auf eine neue Buslinie testen und tut alles dafür das keiner den Bus erreicht. Klasse!
Raisch
14.05.2015, 09:54 Uhr
Die Posse mit dem Possen
Eine Meisterleistung der Planung für die Entwicklung des Tourismus in Sondershausen.
Es ist nur eine Frage der zeit, bis es sich rumgesprochen hat, dass man erst geraume Zeit ( bis zu einer Stunde) unter freiem Hinmmel am Bahnhof zubringen muss, bis man mit dem Bus zum Possen kommt.
Seit Jahren ist auch bei anderen Fahrrouten zu beobachten, dass die Busse 3 bis 5 Minuten vor Ankunft der Züge am Bahnhof abfahren.
Gab es einst die Begründung, die Busfahrpläne sind aufgestellt und die Bahn solle Ihre Fahrpläne auf diese abstimmen, kann man heute den Fahrgästen im Bus eine Wartezeit von ca. 5 Minuten nicht zumuten? Den Besuchern aber 1 Stunde.
Es ist höchste Zeit sich Gedanken über das Problem zu machen.
Man kann nicht Touristen in die Region holen wollen und tut alles, damit sie soviel Unannehmlichkeiten wie möglich haben.
Es besteht dringender Handlungsbedarf von Seiten der Stadtverwaltung und des Landratsamtes, ihren Einfluss auf den ÖPNV geltend zu machen. Oder sind die Mitglieder des Aufsichtsrates und die Verantwortlichen für Tourismus nur als Alibi da?
Schade, dass diese Fahrplangestaltung nicht gerade dazu beiträgt, eines der bekanntesten Ausflugsziele im Kyffhäuserkreis bekannter zu machen und somit die Einmaligkeit herauszustellen.
Der Betreiber des Possens, Herr Jahn, baut mit viel Engagement das Ausflugsziel auf und von kommunaler Seite ist man nicht in der Lage eine ordentliche Fahrverbindung zu organisieren.
So organisiert man keine Nachfrage im Tourismus.
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