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Mi, 10:24 Uhr
13.05.2015

Zusammen, allein, alternativ - Thüringens Familien

Am 15. Mai ist der Internationale Familientag. Die Erfurter Statistiker haben wieder ihre Zahlen durchsucht und sich angeschaut, wie es im Freistaat um die Familie steht. Wieviele "traditionelle" Familien gibt es, wie viele Alleinerziehende, gibt es mehr "alternative" Familienformen...

Im Jahr 2014 lebten in Thüringen 202.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren. Dies teilt das Thü;ringer Landesamt für Statistik anlässlich des Weltfamilientages mit. Gegenüber den 223.000 Familien des Jahres 2006 ist das ein Rückgang um 21.000 oder 9 Prozent.

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Nach den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltebefragung des Thüringer Landesamtes für Statistik, sind im Jahr 2014 die Ehepaare mit minderjährigen Kindern mit einem Anteil von 51 Prozent, also etwa 103.000 die häufigste Familienform. Die Alleinerziehenden wiesen einen Anteil von 27 Prozent (54 Tausend) an allen Familien auf. Die Lebensgemeinschaften mit minderjährigen Kindern verzeichneten einen Anteil von 22 Prozent (45 Tausend).

Der Vergleich der Ergebnisse von 2006 und 2014 zeigt, dass zwischen den unterschiedlichen Familienformen deutliche Verschiebungen eingetreten sind. Während der Anteil traditioneller Familien (Ehepaare) an allen Familien in diesem Zeitraum um 10 Prozentpunkte sank, stieg der Anteil alternativer Familienformen mit Kindern unter 18 Jahren: Alleinerziehende von 24 auf 27 Prozent und Lebensgemeinschaften von 14 auf 22 Prozent.

Absolut gesehen ist die Zahl der Ehepaare mit minderjährigen Kindern in acht Jahren von 137.000 um 34.000 gesunken. Die Zahl der Alleinerziehenden von 54.000 ist konstant geblieben. Dagegen hat die Zahl der Lebensgemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren zwischen 2006 und 2014 um 14.000 zugenommen.

In den 202.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren lebten 297.000 Kinder. Gegenüber den 313.000 Kindern, die im Jahr 2006 in 223.000 Familien lebten, ist das ein Rückgang um 16.000 Kinder oder um 5 Prozent.
Autor: red

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