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Mi, 07:53 Uhr
20.05.2015

Inklusiver Unterricht

Thüringens Bildungsministerien Klaubert: „Voraussetzungen für inklusiven Unterricht weiter verbessern“...

„Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist weit und mühsam, gerade auch in der Bildung. Abkürzungen funktionieren nicht. Deshalb gehen wir diesen Weg mit Augenmaß und wollen die Voraussetzungen in unseren Schulen in den kommenden Jahren weiter verbessern.“ Das unterstreicht Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert. Eine Umfrage unter Lehrern hatte ergeben, dass die Bedingungen für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Einschränkung von den Pädagogen vielerorts in Deutschland bemängelt werden.

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Klaubert verweist darauf, dass in Thüringen bereits 2003 der Vorrang des gemeinsamen Unterrichts gesetzlich verankert wurde. 2013 seien mit dem Thüringer Entwicklungsplan Inklusion die Ziele der nächsten Jahre formuliert worden. Diese sehen einen Zuwachs von100 weiteren barrierefreien Schulen bis Ende 2018 vor.
Im Koalitionsvertrag sei dafür ein Sonderinvestitionsprogramm Schulbau mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro vereinbart worden. Bereits in diesem Jahr seien im Haushaltsentwurf 30 Millionen zusätzlich für schulische Investitionen vorgesehen. Aktuell erarbeite die Landesregierung eine Förderrichtlinie, die eine Finanzierung der Investitionsvorhaben der Schulträger ab dem Jahr 2016 regelt.

Für Klaubert ist mit der Verankerung der individuellen Förderung jedes Schülers und jeder Schülerin im Thüringer Schulgesetz eine wesentliche Grundlage auch für den gemeinsamen Unterricht gelegt worden. „Das bedeutet, dass unsere Pädagogen heute je nach Leistungsvermögen unterschiedliche Aufgabenstellungen und individuelle Leistungserwartungen an die Kinder stellen.

Damit wollen wir erreichen, dass jeder einzelne Schüler seine individuellen Entwicklungspotenziale und Leistungsmöglichkeiten bestmöglich entfalten kann.“ Den Grund-, Regel- und Gemeinschaftsschulen werden zusätzliche Stellen zur sonderpädagogischen Förderung in den Bereichen Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden weitere Lehrerstunden zur sonderpädagogischen Förderung für Schüler mit Sinnes- und Körperbehinderungen vergeben. Größere Schulen mit mehr Kindern im gemeinsamen Unterricht erhalten dabei mehr Stellen. Klaubert: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Jetzt geht es darum, die Bedingungen für die Inklusion an unseren Schulen weiter auszubauen.“
Autor: khh

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