Fr, 11:15 Uhr
22.05.2015
Thüringer Händler mit leichten Umsatzplus
Im 1. Quartal 2015 stieg der Umsatz im Thüringer Einzelhändler nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik leicht an. Vor allem in den Kaufhallen wurde mehr verdient, doch die Konkurrenz aus dem Internet schläft nicht und konnte die Umsätze deutlich steigern...
Der reale Anstieg (d. h. preisbereinigt) beläuft sich demnach auf 0,9 Prozent und nominal (zu jeweiligen Preisen) 0,6 Prozent als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Im bundesdeutschen Durchschnitt erhöhte sich der Einzelhandelsumsatz im 1. Quartal 2015 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes real um 3,6 Prozent und nominal um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
In den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels verlief die Umsatzentwicklung im 1. Quartal des Jahres sehr unterschiedlich. Eine günstige Entwicklung verbuchte der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (in Verkaufsräumen), der nach dem Umsatz bedeutendste Bereich des Thüringer Einzelhandels, zu denen u.a. die Supermärkte, SB-Kaufhäuser und Verbrauchermärkte gehören. Hier gab es ein reales Umsatzplus von 1,9 Prozent (nominal 1,7 Prozent).
Übertroffen wurde diese Entwicklung vom Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen, zu dem auch der Internet- und Versandhandel gehört, der im 1. Quartal 2015 eine Umsatzsteigerung von real 13,3 Prozent und nominal 7,8 Prozent erreichte.
Umsatz und Beschäftigte im Thüringer Einzelhandel 2013 bis 2015 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)
Umsatz und Beschäftigte im Thüringer Einzelhandel 2013 bis 2015
Andere Branchen des Thüringer Einzelhandels mussten hingegen leichte Einbußen in Kauf nehmen. So gab es im Einzelhandel mit sonstigen Gütern (u. a. Facheinzelhandel mit Bekleidung, Schuhen und Lederwaren und Apotheken), einen Umsatzrückgang von real 3,2 Prozent und nominal 1,5 Prozent. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. So konnten die Augenoptiker, die ebenfalls dieser Wirtschaftsgruppe angehören, ihre Umsätze steigern (real + 4,5 Prozent, nominal + 6,9 Prozent).
Nach wie vor hat der Einzelhandel mit Motorkraftstoffen (Tankstellen) mit der Preisentwicklung zu kämpfen, was sich in der Umsatzentwicklung des 1. Quartals ausdrückt. Die nominale Umsatzentwicklung (zu jeweiligen Preisen) lag hier um 11,8 Prozent niedriger als im 1. Quartal des Jahres 2014. Der reale Umsatzrückgang betrug dabei 1,8 Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten lag im 1. Quartal 2015 etwa auf Vorjahresniveau (- 0,4 Prozent). Die Vollzeitbeschäftigung sank im Thüringer Einzelhandel um 2 Prozent (Teilzeitbeschäftigung + 0,5 Prozent), einen Rückgang in der Vollzeitbeschäftigung gab es vor allem in den Bereichen, die auch Umsatzeinbußen in Kauf nehmen mussten.
Autor: redDer reale Anstieg (d. h. preisbereinigt) beläuft sich demnach auf 0,9 Prozent und nominal (zu jeweiligen Preisen) 0,6 Prozent als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Im bundesdeutschen Durchschnitt erhöhte sich der Einzelhandelsumsatz im 1. Quartal 2015 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes real um 3,6 Prozent und nominal um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
In den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels verlief die Umsatzentwicklung im 1. Quartal des Jahres sehr unterschiedlich. Eine günstige Entwicklung verbuchte der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (in Verkaufsräumen), der nach dem Umsatz bedeutendste Bereich des Thüringer Einzelhandels, zu denen u.a. die Supermärkte, SB-Kaufhäuser und Verbrauchermärkte gehören. Hier gab es ein reales Umsatzplus von 1,9 Prozent (nominal 1,7 Prozent).
Übertroffen wurde diese Entwicklung vom Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen, zu dem auch der Internet- und Versandhandel gehört, der im 1. Quartal 2015 eine Umsatzsteigerung von real 13,3 Prozent und nominal 7,8 Prozent erreichte.
Umsatz und Beschäftigte im Thüringer Einzelhandel 2013 bis 2015 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)
Umsatz und Beschäftigte im Thüringer Einzelhandel 2013 bis 2015
Andere Branchen des Thüringer Einzelhandels mussten hingegen leichte Einbußen in Kauf nehmen. So gab es im Einzelhandel mit sonstigen Gütern (u. a. Facheinzelhandel mit Bekleidung, Schuhen und Lederwaren und Apotheken), einen Umsatzrückgang von real 3,2 Prozent und nominal 1,5 Prozent. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. So konnten die Augenoptiker, die ebenfalls dieser Wirtschaftsgruppe angehören, ihre Umsätze steigern (real + 4,5 Prozent, nominal + 6,9 Prozent).
Nach wie vor hat der Einzelhandel mit Motorkraftstoffen (Tankstellen) mit der Preisentwicklung zu kämpfen, was sich in der Umsatzentwicklung des 1. Quartals ausdrückt. Die nominale Umsatzentwicklung (zu jeweiligen Preisen) lag hier um 11,8 Prozent niedriger als im 1. Quartal des Jahres 2014. Der reale Umsatzrückgang betrug dabei 1,8 Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten lag im 1. Quartal 2015 etwa auf Vorjahresniveau (- 0,4 Prozent). Die Vollzeitbeschäftigung sank im Thüringer Einzelhandel um 2 Prozent (Teilzeitbeschäftigung + 0,5 Prozent), einen Rückgang in der Vollzeitbeschäftigung gab es vor allem in den Bereichen, die auch Umsatzeinbußen in Kauf nehmen mussten.
