Fr, 16:26 Uhr
22.05.2015
Relativ niedrig in Thüringen
Wohnungseinbrüche sind in Thüringen geringer als in anderen Bundesländern. Das sagte heute Thüringens Innenminister Holger Poppenhäger in Erfurt und nannte Zahlen...
Thüringens Minister für Inneres und Kommunales, Dr. Holger Poppenhäger, machte heute deutlich, dass Thüringen im Bundesvergleich das am geringsten betroffene Bundesland im Bereich der Wohnungseinbrüche sei.
Die Häufigkeitszahl, also die Anzahl der Delikte des Wohnungseinbruchsdiebstahls bezogen auf 100.000 Einwohner, lag in Thüringen ausweislich der Polizeilichen Kriminalstatistik 2014 bei 45,3 und damit deutlich unter Ländern wie Nordrhein-Westfalen mit 300,4 oder Sachsen mit noch 95,6.
Poppenhäger sah sich aufgrund des SPIEGEL-Berichts vom 25. April 2015 (Ein zahnloser Tiger) veranlasst, nochmals auf die Einbruchsthematik in Thüringen zu reagieren.
Dennoch ist dieses Thema bedeutsam, denn Wohnungseinbruchsdelikte beeinträchtigen das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung stark und stellen für den Betroffenen immer eine erhebliche, oftmals lange andauernde Belastung dar, erklärte der Minister. Deshalb sei hier unter anderem auch über ein höheres Strafmaß nachzudenken, so Poppenhäger.
Die Thüringer Polizei hat inzwischen eine Rahmenkonzeption zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls erarbeitet, welche seit September 2014 in Kraft ist. Darin sind verschiedene präventive wie repressive Maßnahmen beschrieben, die zur Reduzierung der Fallzahlen führen sollen.
Jeder Bürger kann zudem durch sinnvollen Eigenschutz dazu beitragen, dem Täter keine Chance zu geben, betont der Minister und verweist auf ein neues Investitionsprogramm Kriminalprävention durch Einbruchsicherung des Bundes. Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter (mit Zustimmung des Eigentümers) sollen hieraus Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz erhalten.
Die Thüringer Polizei wird auch zukünftig die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen als Schwerpunkt betrachten. Sie wird die Umsetzung des oben genannten Programms im Rahmen der polizeilichen Beratung aktiv begleiten.
Autor: redThüringens Minister für Inneres und Kommunales, Dr. Holger Poppenhäger, machte heute deutlich, dass Thüringen im Bundesvergleich das am geringsten betroffene Bundesland im Bereich der Wohnungseinbrüche sei.
Die Häufigkeitszahl, also die Anzahl der Delikte des Wohnungseinbruchsdiebstahls bezogen auf 100.000 Einwohner, lag in Thüringen ausweislich der Polizeilichen Kriminalstatistik 2014 bei 45,3 und damit deutlich unter Ländern wie Nordrhein-Westfalen mit 300,4 oder Sachsen mit noch 95,6.
Poppenhäger sah sich aufgrund des SPIEGEL-Berichts vom 25. April 2015 (Ein zahnloser Tiger) veranlasst, nochmals auf die Einbruchsthematik in Thüringen zu reagieren.
Dennoch ist dieses Thema bedeutsam, denn Wohnungseinbruchsdelikte beeinträchtigen das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung stark und stellen für den Betroffenen immer eine erhebliche, oftmals lange andauernde Belastung dar, erklärte der Minister. Deshalb sei hier unter anderem auch über ein höheres Strafmaß nachzudenken, so Poppenhäger.
Die Thüringer Polizei hat inzwischen eine Rahmenkonzeption zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls erarbeitet, welche seit September 2014 in Kraft ist. Darin sind verschiedene präventive wie repressive Maßnahmen beschrieben, die zur Reduzierung der Fallzahlen führen sollen.
Jeder Bürger kann zudem durch sinnvollen Eigenschutz dazu beitragen, dem Täter keine Chance zu geben, betont der Minister und verweist auf ein neues Investitionsprogramm Kriminalprävention durch Einbruchsicherung des Bundes. Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter (mit Zustimmung des Eigentümers) sollen hieraus Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz erhalten.
Die Thüringer Polizei wird auch zukünftig die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen als Schwerpunkt betrachten. Sie wird die Umsetzung des oben genannten Programms im Rahmen der polizeilichen Beratung aktiv begleiten.
