Do, 22:47 Uhr
11.06.2015
Dicke Luft auf dem Dickkopf
Am Nachmittag begann auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr in Sondershausen/Thüringen die 1. Europameisterschaft der leichten Feldartillerie. Bei Knall, Bumm und Treffern waren auch Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen dabei...
Der Verband Deutscher Schwarzpulver Kanoniere (VDSK), der auch zahlreiche Mitglieder in der Region hat, so in Bleicherode und Sondershausen, schießt nicht das erste Mal auf dem Dickkopf hoch über Sondershausen.
Der Verband Deutscher Schwarzpulver Kanoniere e.V. (VDSK) ist ein Verband zur Pflege des Brauchtums der alten Büchsenmeister in Verbindung mit sportlichem Wettkampfschießen mit Vorderlader Kanonen bis Baujahr 1871.
Der Verband verfügt über 43 Standorte in der gesamten Bundesrepublik. Die Mitglieder kommen aus Deutschland, der Schweiz sowie aus Norwegen. Und rund 100 Starter werden in den nächsten Tagen in den verschiedenen Disziplinen auch schießen.
Auf dem sportlichem Gebiet ist die 1. Europameisterschaft der leichten Feldartillerie, vom 10. bis 13. Juni 2015 ein Highlight des Jahres. Und man muss auch ganz schön körperlich ran, ob beim Ziehen der Kanone oder wie hier beim Laden.
Der VDSK und der Bundeswehrstandort Sondershausen pflegen seit lange eine enge und freundschaftliche Partnerschaft und wir berichteten öfter über das Schießen. Und bei Höhepunkte in der Kaserne sind die Schützen regelmäßig mit einem Salut zur Stelle. Wir, so Vereinsvorsitzender Volker Grabow, möchten diese Tradition weiter am Leben erhalten, denn Brauchtum ist es wert gepflegt und für die Zukunft erhalten zu werden.
Aber nicht nur der Wettkampf ist von Interesse und man sieht, es wird auch getroffen. Ein buntes Bild bietet sich auch im Feldlager. Landsknechte neben Preußen und Sachsen, Uniformen der Befreiungskriege, Virginia- Milizen, die Leibgarde August des Starken der Kaiserlichen Artillerie und viele mehr.
Interessierte auf dem Dickkopf gab es heute schon in großer Zahl. Auch Vertreter der Bundeswehr schauten, ob man sich nicht ein paar Trick ablauschen könne.
Vor, nach und auch während dem Wettkampf wird gefachsimpelt, denn was viele nicht ahnen, die Geschütze werden selbst gebaut. Da gilt es, dass oft noch verbessert und verfeinert werden muss.
Dicke Luft auf dem Dickkopf
In vielen Arbeitsstunden entstanden so Nachbauten von Historischen Geschützen, die ihresgleichen suchen, so Volker Grabow. Ja sogar in die Kanonenkugel aus Stahl oder Beton wird viel Arbeit hineingesteckt. Am Schießen darf nur teilnehmen, der auch in historischer Tracht erscheint.
Auch diese Sondershäuser kamen gerade an, waren aber noch nicht in Uniform und wollte so nicht entdeckt werden.
Interesse geweckt? Besucher sind natürlich recht herzlich willkommen. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Wer ein Fernglas hat, sollte es mitbringen, das sieht man besser ob der Schuss saß. Anfahrt über Frankenhäuserstraße / Steingraben.
Geschossen wird am morgigen Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr und Samstag von 08:00 bis 13:00 Uhr. Samstag um 11:00 Uhr ist großer Appell.
Autor: khhDer Verband Deutscher Schwarzpulver Kanoniere (VDSK), der auch zahlreiche Mitglieder in der Region hat, so in Bleicherode und Sondershausen, schießt nicht das erste Mal auf dem Dickkopf hoch über Sondershausen.
Der Verband Deutscher Schwarzpulver Kanoniere e.V. (VDSK) ist ein Verband zur Pflege des Brauchtums der alten Büchsenmeister in Verbindung mit sportlichem Wettkampfschießen mit Vorderlader Kanonen bis Baujahr 1871.
Der Verband verfügt über 43 Standorte in der gesamten Bundesrepublik. Die Mitglieder kommen aus Deutschland, der Schweiz sowie aus Norwegen. Und rund 100 Starter werden in den nächsten Tagen in den verschiedenen Disziplinen auch schießen.
Auf dem sportlichem Gebiet ist die 1. Europameisterschaft der leichten Feldartillerie, vom 10. bis 13. Juni 2015 ein Highlight des Jahres. Und man muss auch ganz schön körperlich ran, ob beim Ziehen der Kanone oder wie hier beim Laden.
Der VDSK und der Bundeswehrstandort Sondershausen pflegen seit lange eine enge und freundschaftliche Partnerschaft und wir berichteten öfter über das Schießen. Und bei Höhepunkte in der Kaserne sind die Schützen regelmäßig mit einem Salut zur Stelle. Wir, so Vereinsvorsitzender Volker Grabow, möchten diese Tradition weiter am Leben erhalten, denn Brauchtum ist es wert gepflegt und für die Zukunft erhalten zu werden.
Aber nicht nur der Wettkampf ist von Interesse und man sieht, es wird auch getroffen. Ein buntes Bild bietet sich auch im Feldlager. Landsknechte neben Preußen und Sachsen, Uniformen der Befreiungskriege, Virginia- Milizen, die Leibgarde August des Starken der Kaiserlichen Artillerie und viele mehr.
Interessierte auf dem Dickkopf gab es heute schon in großer Zahl. Auch Vertreter der Bundeswehr schauten, ob man sich nicht ein paar Trick ablauschen könne.
Vor, nach und auch während dem Wettkampf wird gefachsimpelt, denn was viele nicht ahnen, die Geschütze werden selbst gebaut. Da gilt es, dass oft noch verbessert und verfeinert werden muss.
Dicke Luft auf dem Dickkopf
In vielen Arbeitsstunden entstanden so Nachbauten von Historischen Geschützen, die ihresgleichen suchen, so Volker Grabow. Ja sogar in die Kanonenkugel aus Stahl oder Beton wird viel Arbeit hineingesteckt. Am Schießen darf nur teilnehmen, der auch in historischer Tracht erscheint.
Auch diese Sondershäuser kamen gerade an, waren aber noch nicht in Uniform und wollte so nicht entdeckt werden.
Interesse geweckt? Besucher sind natürlich recht herzlich willkommen. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Wer ein Fernglas hat, sollte es mitbringen, das sieht man besser ob der Schuss saß. Anfahrt über Frankenhäuserstraße / Steingraben.
Geschossen wird am morgigen Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr und Samstag von 08:00 bis 13:00 Uhr. Samstag um 11:00 Uhr ist großer Appell.




























