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Mo, 16:08 Uhr
15.06.2015

In voller Schönheit

Festakt „250 Jahre Schlosspark Bendeleben“ am Donnerstag durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in Bendeleben..

Notwendige Restaurierungsmaßnahmen an der historischen Orangerie im Schlosspark Bendeleben im Kyffhäuserkreis unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) zunächst von 1999 bis 2002 und erneut dank zweckgebundener Zuwendungen 2005 und 2011. Umso größer ist die Freude, dass sich der Park zum 250-jährigen Jubiläum in voller Schönheit präsentiert. Bei dem Festakt am Donnerstag, den 18. Juni 2015 um 16.00 Uhr kann just das jüngst wiederhergestellte „Römische Bad“ eingeweiht werden. Um 19.00 Uhr hält in der Orangerie Dr. Wilfried Neumerkel, der sich durch verschiedene Publikationen zum Schloss einen Namen gemacht hat, einen Vortrag zum Bendelebener Schlosspark.

Orangerie im Schlosspark Bendeleben

In voller Schönheit (Foto: Privat) In voller Schönheit (Foto: Privat) Die Chronik von Bendeleben berichtet, dass wesentliche Teile der dortigen Gutsanlage bereits im 17. Jahrhundert bestanden. Dabei nahm die barocke Schlossanlage aufgrund ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung Einfluss auf die Region.

Die noch weitgehend original erhaltene Gutsanlage mit Schloss, Stallungen, Taubenhaus und Wirtschaftsgebäuden erweiterte Jakob von Uckermann im 18. Jahrhundert südlich der Kirche und bereits außerhalb des engeren Schlossbezirks um einen Lustgarten. Diese französisch-geometrische Anlage schloss baulich eine hohe, sandsteinerne Orangerie ab.

Hohe stichbogige Sprossenfenster mit Sandsteingewänden und das zweiflügelige Portal mit bekrönender Sandstein-Kartusche gliedern das sieben Fenster lange eingeschossige Gartenhaus. Eckquaderungen fassen das mit einem Walmdach gedeckte und verputzte Gebäude. Im Inneren, das die Grafen auch als Festsaal nutzten, haben sich Reste der ursprünglichen Heizungs- und Bewässerungsanlage erhalten.

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Den Mittelbau flankieren eingeschossige, in Fachwerk erbaute Treibhäuser, in deren Dachbereich noch die konvex gebogenen Holzverschalungen für die einstigen Hohlspiegel vorhanden sind. Mit ihnen wurde das Sonnenlicht über Glasfenster in die Flügel gelenkt. 1945 trennte man wie andernorts so auch hier Schloss und Gut, so dass die Gebäude zunehmend verfielen, da keine Instandsetzungsmaßnahmen mehr durchgeführt wurden.

Die für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzte Orangerie ist eines von über 420 Projekten, die die 1985 gegründete Denkmalschutzstiftung mit Sitz in Bonn dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Thüringen fördern konnte.
Autor: khh

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