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Mo, 19:15 Uhr
15.06.2015

Borntalhalle schließt noch nicht

Am späten Nachmittag begann die mit Spannung erwartete 10. Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrates Sondershausen


Nach den üblichen Regularien ging es im ersten Punkt um die 1. Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren im Marktwesen der Stadt Sondershausen (Marktgebührensatzung). Darüber wird kn später informieren.

Aktuell aus dem Hauptausschusses (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Aktuell aus dem Hauptausschusses (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Danach ging es um den nun schon 5. Entwurf des Haushaltskonsolidierungskonzeptes für die Stadt Sondershausen. Im Vorfeld wurde über eine mögliche Schließung der Borntalturnhalle mächtig spekuliert.

Zumindest heute scheint die Schließung erst mal vom Tisch zu sein. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) machte klar, die Schließung der Borntalhalle war in der Haushaltskonsolidierungskonzeption bisher nicht drin.

Auch wenn die Betriebskosten der Borntalhalle exorbitant hoch sind, 20.000 Euro pro Jahr, das können wir uns auf Dauer nicht leisten. Kreyer machte aber auch klar, vor 2018 wird die Borntalhalle nicht geschlossen, so lange nicht für die bisher dort übenden Vereine und Einrichtungen Hallenzeiten in anderen Turnhallen mit Trainingszeiten untergebracht sind.
Kreyer machte auch klar, dass es keinen Sinn mehr macht die marode Borntalhalle länger als nötig zu erhalten.

Die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD) informierte, dass es bereits erste Gesprächen mit dem Landratsamt gibt, um für aller bisherigen Nutzern Hallenzeiten zu finden. Für die Turner könnte es nach jetzigen Stand die Dreifelderhalle sein. Es gäbe aber noch keine konkreten Pläne, wer wo in welcher Halle dann üben könnte.

Sigrid Rößner (Die Linke) und Tobias Schneegans (VS) machten klar, wir werden der Schließung der Halle nur zustimmen, wenn alle Vereine und Einrichtungen unter gekommen sind.
Sollte das der Fall sein, stellte Kreyer aber auch klar, denn könnte die Borntalhalle früher geschlossen werden. Rößner mahnte Augenmaß an, man könne Kinder und die Gymnastikgruppe mit älteren Bürgern nicht nach Schernberg schicken.

Einstimmig erhielt Waltraut Maletschek Rederecht, mit einem Appell, die Trainingszeiten für die Gymnastikgruppe, die mit zahlreichen Frauen vertreten war, zu erhalten.

Stadtrat Hartmut Thiele (CDU) mahnte an, wegen der Kosten müssen wir uns irgendwann von unseren Schrottimobilien zu trennen, und nannte die Borntalhalle und das Klubhaus Stocksen, bekräftigte aber auch die Borntalhalle lange genug für die Vereine zu halten.

Auch wenn vorläufig die Nutzung der Borntalhalle gesichert ist, hier ist aufatmen angesagt, längerfristig wird die Borntalhalle wohl nicht zu halten sein, wie die heutige Diskussion zeigte.

Aber das letzte Wort hat der Stadtrat. Was noch so diskutiert wurde, gibt es in Kürze.
Autor: khh

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