Di, 00:30 Uhr
16.06.2015
Diebstahl, Vandalismus und Müllentsorgung
Unstrutbahnfreunde sind trauig und enttäuscht aber trotz Diebstahl, Vandalismus und Müllentsorgung lassen sie sich nicht beirren...
Im Dezember 2006 ist der letzte reguläre Personenzug zwischen Nebra und Artern gefahren. Seit dieser Zeit bestellt der Verein Interessengemeinschaft Unstrutbahn e. V. regelmäßig, zuverlässig und zunehmend Sonderzüge auf dem Thüringer Abschnitt der Unstrutbahn. So fahren seit Jahren Schülerzüge, verkehrt seit 2012 der Unstrut-Schrecke-Express aus Erfurt in das Thüringer Unstruttal und die Anreiner aus Roßleben und Donndorf haben die Möglichkeit mit den Zügen der Burgenlandbahn zu Großereignissen nach Freyburg oder Naumburg zu fahren. Um auf der Strecke zwischen Nebra und Artern fahren zu können bemüht sich der Verein und der Streckenpächter, die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH aus Berlin, um den betriebsfähigen Zustand und den betriebssicheren Ablauf.
Aufgebrochenes Schalthaus an einem Bahnübergang in der Ortslage Gehofen
Immer wieder wird der Verein und der Streckenpächter von Diebstahl, Vandalismus und illegaler Müllentsorgung überrascht. So wurden im letzten Winter mehrere Kilometer Streckenkabel zwischen Artern und Reinsdorf und zwischen Roßleben und Donndorf gestohlen, im März dieses Jahres alle Schalthäuser der Bahnübergangsanlagen aufgebrochen und schwer beschädigt, illegal Müll im Bereich Roßleben entsorgt und zuletzt sogar Pflastersteine am Bahnhofsplatz in Roßleben gestohlen. In allen Fällen haben die Interessengemeinschaft Unstrutbahn e. V. und die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH bei der Bundespolizei gemeinsam Anzeige erstattet.
Ingo Heidenreich vom Vorstand der IG Unstrutbahn e. V. zeigt sich traurig und enttäuscht, dass selbst Pfastersteine im Stückpreis von unter 1 Euro gestohlen werden.
Der Gesamtschaden seit dem Jahr 2013 wird aus Sicht der Interessengemeinschaft auf mehrere 100.000 Euro zusammengefasst. Wenn nicht das große Interesse der Anreiner zum Erhalt dieser Eisenbahnstrecke wäre, würde der Verein seine Aktivitäten ausschließlich auf den Sachsen-Anhaltinner-Teil der Unstrutbahn konzentrieren. Das weitere Interesse der Anwohner an ihrer Unstrutbahn macht Mut zum Weitermachen.
Am 06.06.2015 fand im Bahnhof Roßleben der letzte Arbeitseinsatz der Interessengemeinschaft statt. Hier wurden der beschädigte Schaukasten und der Zaun an der Bahnhofsstraße repariert. Zudem wurden mehrere Säcke mit Müll, Bier- und Schnapsflaschen zusammengelesen und sachgerecht entsorgt.
Am 28.06.2015 verkehren wieder die nächsten Sonderzüge auf dem Thüringer Abschnitt der Unstrutbahn anlässlich des Kirschfests und der mittelalterlichen Peter- und Paulmesse in Naumburg. Ein Zug verkehrt um 10.30 Uhr ab Donndorf und um 10.37 Uhr ab Roßleben. Fahrkarten für die Fahrten gibt es im Zug. Eine Platzreservierung ist nicht nötig. In allen Zügen ist die Fahrradmitnahme kostenfrei.
Interessengemeinschaft Unstrutbahn e.V. - Damit die Bahn fährt
Donndorf
Internetauftritt www.unstrutbahn.de
Telefon 0163-1753189
Email kontakt@unstrutbahn.de
Autor: khhIm Dezember 2006 ist der letzte reguläre Personenzug zwischen Nebra und Artern gefahren. Seit dieser Zeit bestellt der Verein Interessengemeinschaft Unstrutbahn e. V. regelmäßig, zuverlässig und zunehmend Sonderzüge auf dem Thüringer Abschnitt der Unstrutbahn. So fahren seit Jahren Schülerzüge, verkehrt seit 2012 der Unstrut-Schrecke-Express aus Erfurt in das Thüringer Unstruttal und die Anreiner aus Roßleben und Donndorf haben die Möglichkeit mit den Zügen der Burgenlandbahn zu Großereignissen nach Freyburg oder Naumburg zu fahren. Um auf der Strecke zwischen Nebra und Artern fahren zu können bemüht sich der Verein und der Streckenpächter, die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH aus Berlin, um den betriebsfähigen Zustand und den betriebssicheren Ablauf.
Aufgebrochenes Schalthaus an einem Bahnübergang in der Ortslage Gehofen
Immer wieder wird der Verein und der Streckenpächter von Diebstahl, Vandalismus und illegaler Müllentsorgung überrascht. So wurden im letzten Winter mehrere Kilometer Streckenkabel zwischen Artern und Reinsdorf und zwischen Roßleben und Donndorf gestohlen, im März dieses Jahres alle Schalthäuser der Bahnübergangsanlagen aufgebrochen und schwer beschädigt, illegal Müll im Bereich Roßleben entsorgt und zuletzt sogar Pflastersteine am Bahnhofsplatz in Roßleben gestohlen. In allen Fällen haben die Interessengemeinschaft Unstrutbahn e. V. und die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH bei der Bundespolizei gemeinsam Anzeige erstattet.
Ingo Heidenreich vom Vorstand der IG Unstrutbahn e. V. zeigt sich traurig und enttäuscht, dass selbst Pfastersteine im Stückpreis von unter 1 Euro gestohlen werden.
Der Gesamtschaden seit dem Jahr 2013 wird aus Sicht der Interessengemeinschaft auf mehrere 100.000 Euro zusammengefasst. Wenn nicht das große Interesse der Anreiner zum Erhalt dieser Eisenbahnstrecke wäre, würde der Verein seine Aktivitäten ausschließlich auf den Sachsen-Anhaltinner-Teil der Unstrutbahn konzentrieren. Das weitere Interesse der Anwohner an ihrer Unstrutbahn macht Mut zum Weitermachen.
Am 06.06.2015 fand im Bahnhof Roßleben der letzte Arbeitseinsatz der Interessengemeinschaft statt. Hier wurden der beschädigte Schaukasten und der Zaun an der Bahnhofsstraße repariert. Zudem wurden mehrere Säcke mit Müll, Bier- und Schnapsflaschen zusammengelesen und sachgerecht entsorgt.
Am 28.06.2015 verkehren wieder die nächsten Sonderzüge auf dem Thüringer Abschnitt der Unstrutbahn anlässlich des Kirschfests und der mittelalterlichen Peter- und Paulmesse in Naumburg. Ein Zug verkehrt um 10.30 Uhr ab Donndorf und um 10.37 Uhr ab Roßleben. Fahrkarten für die Fahrten gibt es im Zug. Eine Platzreservierung ist nicht nötig. In allen Zügen ist die Fahrradmitnahme kostenfrei.
Interessengemeinschaft Unstrutbahn e.V. - Damit die Bahn fährt
Donndorf
Internetauftritt www.unstrutbahn.de
Telefon 0163-1753189
Email kontakt@unstrutbahn.de



