Di, 09:52 Uhr
16.06.2015
Brot am Haken - modifiziert
Für Afrika spende ich nichts, da weiß ich ja nicht, ob es ankommt. Wenn es hier etwas vor Ort gäbe, dann spendete ich gern. Das war der Ausgangspunkt der Aktion von Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen und der Meisterbäckerei Hengstermann zu Gründonnerstag 2014. Jetzt wurde die Aktion modifiziert...
In der Folge spendete Fa. Hengstermann (als Starthilfe) und viele Einzelpersonen Brot am Haken. Bedürftige konnten sich ein Brot herausgeben lassen, dass ein Spender zuvor bezahlt hatte.
Was von Anfang an als Sorge bei der Aktion mitschwang, bewahrheitete sich leider Gottes. Die Menschen, die es nötig hatten, getrauten sich nicht, ein Nobelkarossenfahrer in einem Anzug und eine Lehrerehepaar im Ruhestand (Name bekannt) mit sicher guter Rente, ließen sich Brote herausgeben, als wären Sie bedürftig. Ja selbst vor Vorbestellungen wurde nicht zurückgeschreckt und auf die Idee angesprochen geantwortet: Man kann es ja mal versuchen…
Wir sind darüber betrübt, denn die Hilfsbereitschaft nahm mit solchen Erlebnissen, die die Leute in der Schlange natürlich mitbekamen, ab. In einer Auswertungsrunde letzte Woche kamen die Verantwortlichen der Meisterbäckerei Hengstermann und Superintendent Bálint zu dem Schluss, dass kein Bedürftiger unter der Unvernunft (nennen wir es ruhig sachlich- freundlich, wenngleich auch andere Urteile möglich wären) einzelner leiden solle und fanden folgende Lösung.
Jeder Mensch mit Herz für Bedürftige kann weiter ein Brot oder fünf Brötchen spenden. Diese Marken werden nunmehr ab dem 01. Juli aber nicht mehr in der Bäckerei ausgereicht, sondern an die Tafel weitergeleitet, die die wirklich bedürftigen mit den Marken versorgt, die sie dann in der Filiale einlösen können.
Auf diese Weise hoffen wir, dass die Menschen erreicht werden, die der Brote wirklich bedürfen und nicht berechnende oder herzlose Zeitgenossen, die sich das Empfinden von Scham nicht bewahrt haben. Die Aktion aber steht und fällt dessen ungeachtet damit, dass es freundliche und bereitwillige Spender gibt. Fassen Sie sich ein Herz und spenden Sie ein Brot am Haken.
Superintendent K. Bálint Meisterbäckerei Hengstermann
Autor: khhIn der Folge spendete Fa. Hengstermann (als Starthilfe) und viele Einzelpersonen Brot am Haken. Bedürftige konnten sich ein Brot herausgeben lassen, dass ein Spender zuvor bezahlt hatte.
Was von Anfang an als Sorge bei der Aktion mitschwang, bewahrheitete sich leider Gottes. Die Menschen, die es nötig hatten, getrauten sich nicht, ein Nobelkarossenfahrer in einem Anzug und eine Lehrerehepaar im Ruhestand (Name bekannt) mit sicher guter Rente, ließen sich Brote herausgeben, als wären Sie bedürftig. Ja selbst vor Vorbestellungen wurde nicht zurückgeschreckt und auf die Idee angesprochen geantwortet: Man kann es ja mal versuchen…
Wir sind darüber betrübt, denn die Hilfsbereitschaft nahm mit solchen Erlebnissen, die die Leute in der Schlange natürlich mitbekamen, ab. In einer Auswertungsrunde letzte Woche kamen die Verantwortlichen der Meisterbäckerei Hengstermann und Superintendent Bálint zu dem Schluss, dass kein Bedürftiger unter der Unvernunft (nennen wir es ruhig sachlich- freundlich, wenngleich auch andere Urteile möglich wären) einzelner leiden solle und fanden folgende Lösung.
Jeder Mensch mit Herz für Bedürftige kann weiter ein Brot oder fünf Brötchen spenden. Diese Marken werden nunmehr ab dem 01. Juli aber nicht mehr in der Bäckerei ausgereicht, sondern an die Tafel weitergeleitet, die die wirklich bedürftigen mit den Marken versorgt, die sie dann in der Filiale einlösen können.
Auf diese Weise hoffen wir, dass die Menschen erreicht werden, die der Brote wirklich bedürfen und nicht berechnende oder herzlose Zeitgenossen, die sich das Empfinden von Scham nicht bewahrt haben. Die Aktion aber steht und fällt dessen ungeachtet damit, dass es freundliche und bereitwillige Spender gibt. Fassen Sie sich ein Herz und spenden Sie ein Brot am Haken.
Superintendent K. Bálint Meisterbäckerei Hengstermann