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Di, 10:14 Uhr
16.06.2015

Teurer Handyvertrag per Anruf untergeschoben

Oswald P. (Name geändert) aus Nordthüringen machte in der Verbraucherberatungsstelle seinem Ärger Luft. Anfang Juni bekam er von einem Mobilfunkanbieter zu Hause einen Anruf, bei dem ihm eine "Gratis SIM-Karte" angeboten wurde. Oswald P. hatte nicht lange überlegt und das Angebot spontan angenommen...


Das stellte sich als Fehler heraus: In einem Schreiben begrüßte der Mobilfunkanbieter ihn einige Tage später als "Neukunden" eines 24-Monatsvertrages mit Kosten von rund 30 Euro pro Monat. Für den teuren Vertrag hatte Oswald P. keine Verwendung, konnte ihn aber auch nicht so einfach wieder los werden. Das klappte erst nach Einschaltung der Verbraucherzentrale.

Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Thüringen haben die bisherigen gesetzlichen Verschärfungen nicht zu einer größeren Entspannung bei der Bekämpfung der unerlaubten Telefonwerbung geführt. "Es gibt trotzdem noch jede Menge Werbeanrufe ohne vorherige Einwilligung", bestätigt Ralf Reichertz, Rechtsreferent der Verbraucherzentrale. "Verbraucher sollen sich nicht auf derartige Gespräche einlassen, auch nicht, wenn sie mit "Gratisaktionen", "Gewinnen" o.ä. geködert werden sollen. Da muss immer ein Haken sein. Einmal angenommene Gespräche sollten vielmehr so schnell wie möglich beendet werden. Verbraucher können sich über unerlaubte Werbeanrufe bei der Bundesnetzagentur beschweren und sollten diese Möglichkeit auch nutzen", so Reichertz.

Die Verbraucherzentrale Thüringen unterstützt in allen Beratungsstellen die Verbraucher beim Widerruf dieser Verträge und dokumentiert parallel dazu Verstöße gegen das Verbot der unerlaubten Telefonwerbung. Deshalb ruft sie Verbraucher auf, ihre Fälle online unter: http://www.vzth.de/unerlaubte-telefonwerbung-nervt einzutragen
Autor: red

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