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Do, 11:00 Uhr
18.06.2015

Erneuerbare Energie weiter auf dem Vormarsch

Das Landesamt für Statistik meldet sich in der Energiediskussion zu Wort. Nach den Daten der Statistiker wird in Thüringen inzwischen vier mal mehr Strom produziert als Anfang der 90er Jahre. Mehr als die Hälfte stammt bereits aus erneuerbaren Quellen...

Im Jahr 2013 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 8.159 Gigawattstunden (GWh) Bruttostrom in Thüringen erzeugt. Das waren 5,3 Prozent mehr als im Jahr 2012 und fast die 4-fache der 1991 erzeugten Bruttostrommenge (1991: 2 237 GWh).

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„Mehr als die Hälfte (53,8 Prozent) der gesamten Bruttostromerzeugung wurde im Jahr 2013 durch erneuerbare Energieträger produziert. Dabei erhöhten sich die Gigawattstunden der erneuerbaren Energieträger von 96 GWh im Jahr 1991 auf das fast 46-fache im Jahr 2013. Gegenüber dem Jahr 2010 (2.998 GWh) betrug der Anstieg (2013: 4.386 GWh) rund 46 Prozent“, so der Präsident des Statistischen Landesamtes Günter Krombholz.

Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2013 durch Erdgas 1.897 GWh Bruttostrom erzeugt, hier lag der Anteil an der Bruttostromerzeugung insgesamt bei 23,3 Prozent.
Während im Jahr 2013 bei der Gesamtstromerzeugung mit konventionellen Energieträgern rund 87,5 GWh bzw. 2,3 Prozent weniger Strom gegenüber dem Jahr zuvor erzeugt wurde, nahm die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um rund 498,0 GWh bzw. 12,8 Prozent zu.

Der größte Zuwachs wurde durch den Einsatz neuer Photovoltaikanlagen mit 217,0 GWh sowie 124,0 GWh aus gestiegener Biogaserzeugung erreicht. Mit neuen Windkraftanlagen und mehr Laufwasser wurden jeweils rund 79,0 GWh mehr Strom erzeugt als ein Jahr zuvor. Rückgänge gab es 2013 in Thüringen bei der Stromerzeugung durch feste Biomasse, beim Deponiegas und beim biogenen Anteil des Abfalls.
Autor: red

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