Do, 17:39 Uhr
18.06.2015
Römische Bad eingeweiht
Im Rahmen des Festaktes 250 Jahre Schlosspark Bendeleben durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) wurde heute in Bendeleben auch ein Römische Bad eingeweiht. Am Samstag großer Thementag...
Notwendige Restaurierungsmaßnahmen an der historischen Orangerie im Schlosspark Bendeleben im Kyffhäuserkreis unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) zunächst von 1999 bis 2002 und erneut dank zweckgebundener Zuwendungen 2005 und 2011.
Damit war es auch möglich, dass sich der Park zum 250-jährigen Jubiläum in voller Schönheit präsentiert. An dem Festakt nahmen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur teil, u.a. Antje Hochwind (SPD) Landrätin des Kyffhäuserkreises, Dr. E. Paulus Direktor der Stiftung Thür. Schlösser und Gärten, Freiherr Jörg von Uckermann Urenkel der Fam. Jakob von Uckermann und Knut Hoffmann Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, die auch Grußworte an die Gäste richteten.
Zahlreiche Bürgermeister der Region hatten sich ebenfalls eingefunden, so Matthias Strejc Bad Frankenhausen und Joachim Kreyer Sondershausen (selbst in Bendeleben geboren), aber die Ortsbürgermeister von Kyffhäuserland.
Die Festrede hielt Dr. Martin Baumann vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Petersberg. Er würdigte die Anlegung des Schlossparks und dessen Sanierung in den letzten Jahren.
Was macht den Schlosspark so bemerkenswert. Er entstand vier Jahre vor dem bekannten Wörlitzer Park. Und der Park wurde nicht von einem Fürsten angelegt. Bemerkenswert auch, der Park ist seit 1960 bereits Denkmal. Es war u.a. die Gemeinde Bendeleben, die sich schon damals für den Park einsetzte erhielt und verschönerte.
Siehe Ausführungen am Ende des Berichtes.
Das jüngst wiederhergestellte Römische Bad wurde heute im Rahmen des Festakts eingeweiht. Hier präsentieren sich allerdings Pipes & Drums, die mit ihrem Einmarsch das Fest eröffneten
Musikalisch eröffnet wurde der Festakt von Eva Büchner (Bad Frankenhausen) und ihrem Lehrer Stephan Uhl vom Carl Schroeder Konservatorium Musikschule Sondershausen, die drei Stücke für Klarinette aufführten.
Am Abend hält in der Orangerie Dr. Wilfried Neumerkel, der sich durch verschiedene Publikationen zum Schloss einen Namen gemacht hat, einen Vortrag zum Bendelebener Schlosspark.
Am Samstag, den 20.06.2015 findet in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein Thementag im Schlosspark Bendeleben statt. An verschiedenen Stationen wir in historischen Trachten das Leben zu früheren Zeiten dargestellt.
Orangerie im Schlosspark Bendeleben
Die Chronik von Bendeleben berichtet, dass wesentliche Teile der dortigen Gutsanlage bereits im 17. Jahrhundert bestanden. Dabei nahm die barocke Schlossanlage aufgrund ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung Einfluss auf die Region.
Die noch weitgehend original erhaltene Gutsanlage mit Schloss, Stallungen, Taubenhaus und Wirtschaftsgebäuden erweiterte Jakob von Uckermann im 18. Jahrhundert südlich der Kirche und bereits außerhalb des engeren Schlossbezirks um einen Lustgarten. Diese französisch-geometrische Anlage schloss baulich eine hohe, sandsteinerne Orangerie ab.
Hohe stichbogige Sprossenfenster mit Sandsteingewänden und das zweiflügelige Portal mit bekrönender Sandstein-Kartusche gliedern das sieben Fenster lange eingeschossige Gartenhaus. Eckquaderungen fassen das mit einem Walmdach gedeckte und verputzte Gebäude. Im Inneren, das die Grafen auch als Festsaal nutzten, haben sich Reste der ursprünglichen Heizungs- und Bewässerungsanlage erhalten.
Den Mittelbau flankieren eingeschossige, in Fachwerk erbaute Treibhäuser, in deren Dachbereich noch die konvex gebogenen Holzverschalungen für die einstigen Hohlspiegel vorhanden sind. Mit ihnen wurde das Sonnenlicht über Glasfenster in die Flügel gelenkt. 1945 trennte man wie andernorts so auch hier Schloss und Gut, so dass die Gebäude zunehmend verfielen, da keine Instandsetzungsmaßnahmen mehr durchgeführt wurden.
Die für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzte Orangerie ist eines von über 420 Projekten, die die 1985 gegründete Denkmalschutzstiftung mit Sitz in Bonn dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Thüringen fördern konnte.
Autor: khhNotwendige Restaurierungsmaßnahmen an der historischen Orangerie im Schlosspark Bendeleben im Kyffhäuserkreis unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) zunächst von 1999 bis 2002 und erneut dank zweckgebundener Zuwendungen 2005 und 2011.
Damit war es auch möglich, dass sich der Park zum 250-jährigen Jubiläum in voller Schönheit präsentiert. An dem Festakt nahmen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur teil, u.a. Antje Hochwind (SPD) Landrätin des Kyffhäuserkreises, Dr. E. Paulus Direktor der Stiftung Thür. Schlösser und Gärten, Freiherr Jörg von Uckermann Urenkel der Fam. Jakob von Uckermann und Knut Hoffmann Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, die auch Grußworte an die Gäste richteten.
Zahlreiche Bürgermeister der Region hatten sich ebenfalls eingefunden, so Matthias Strejc Bad Frankenhausen und Joachim Kreyer Sondershausen (selbst in Bendeleben geboren), aber die Ortsbürgermeister von Kyffhäuserland.
Die Festrede hielt Dr. Martin Baumann vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Petersberg. Er würdigte die Anlegung des Schlossparks und dessen Sanierung in den letzten Jahren.
Was macht den Schlosspark so bemerkenswert. Er entstand vier Jahre vor dem bekannten Wörlitzer Park. Und der Park wurde nicht von einem Fürsten angelegt. Bemerkenswert auch, der Park ist seit 1960 bereits Denkmal. Es war u.a. die Gemeinde Bendeleben, die sich schon damals für den Park einsetzte erhielt und verschönerte.
Siehe Ausführungen am Ende des Berichtes.
Das jüngst wiederhergestellte Römische Bad wurde heute im Rahmen des Festakts eingeweiht. Hier präsentieren sich allerdings Pipes & Drums, die mit ihrem Einmarsch das Fest eröffneten
Musikalisch eröffnet wurde der Festakt von Eva Büchner (Bad Frankenhausen) und ihrem Lehrer Stephan Uhl vom Carl Schroeder Konservatorium Musikschule Sondershausen, die drei Stücke für Klarinette aufführten.
Am Abend hält in der Orangerie Dr. Wilfried Neumerkel, der sich durch verschiedene Publikationen zum Schloss einen Namen gemacht hat, einen Vortrag zum Bendelebener Schlosspark.
Am Samstag, den 20.06.2015 findet in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein Thementag im Schlosspark Bendeleben statt. An verschiedenen Stationen wir in historischen Trachten das Leben zu früheren Zeiten dargestellt.
Orangerie im Schlosspark Bendeleben
Die Chronik von Bendeleben berichtet, dass wesentliche Teile der dortigen Gutsanlage bereits im 17. Jahrhundert bestanden. Dabei nahm die barocke Schlossanlage aufgrund ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung Einfluss auf die Region.
Die noch weitgehend original erhaltene Gutsanlage mit Schloss, Stallungen, Taubenhaus und Wirtschaftsgebäuden erweiterte Jakob von Uckermann im 18. Jahrhundert südlich der Kirche und bereits außerhalb des engeren Schlossbezirks um einen Lustgarten. Diese französisch-geometrische Anlage schloss baulich eine hohe, sandsteinerne Orangerie ab.
Hohe stichbogige Sprossenfenster mit Sandsteingewänden und das zweiflügelige Portal mit bekrönender Sandstein-Kartusche gliedern das sieben Fenster lange eingeschossige Gartenhaus. Eckquaderungen fassen das mit einem Walmdach gedeckte und verputzte Gebäude. Im Inneren, das die Grafen auch als Festsaal nutzten, haben sich Reste der ursprünglichen Heizungs- und Bewässerungsanlage erhalten.
Den Mittelbau flankieren eingeschossige, in Fachwerk erbaute Treibhäuser, in deren Dachbereich noch die konvex gebogenen Holzverschalungen für die einstigen Hohlspiegel vorhanden sind. Mit ihnen wurde das Sonnenlicht über Glasfenster in die Flügel gelenkt. 1945 trennte man wie andernorts so auch hier Schloss und Gut, so dass die Gebäude zunehmend verfielen, da keine Instandsetzungsmaßnahmen mehr durchgeführt wurden.
Die für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzte Orangerie ist eines von über 420 Projekten, die die 1985 gegründete Denkmalschutzstiftung mit Sitz in Bonn dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Thüringen fördern konnte.

























