Fr, 00:21 Uhr
19.06.2015
Bischof Neymeyr in Sondershausen
Mit einem PONTIFIKALAMT mit dem Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr fand der 100. Weihetag der Pfarrkirche Elisabeth in Sondershausen ihren Höhepunkt...
Mit einem TAG DER BEGEGNUNG ging es am Nachmittag los. Kinder begrüßten Bischof Ulrich Neymeyr in der Elisabeth-Gemeinde
Die Sondershäuser Katholiken feierten mit mehreren Veranstaltungen den 100. Weihetag ihrer Pfarrkirche, die am Dienstag voriger Woche stattfand. Mit drei großen Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen feiert die katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth in Sondershausen den 100. Jahrestag ihrer Kirchweihe.
Mit einem PONTIFIKALAMT mit dem Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr fanden die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. Papst Franziskus hat den Mainzer Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr am 19. September 2014 zum neuen Bischof von Erfurt ernannt. Pfarrer Günter Albrecht freute sich im Gespräch mit dem Bischof, als er erfuhr das Neymeyr Pfarrer war.
Es ist eine Ehre für die Elisabeth-Gemeinde, Pfarrer Günter Albrecht, dass Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr noch nicht mal ein Jahr Bischof in Erfurt ist, und bereits Sondershausen besucht.
Pfarrer Günter Albrecht konnte neben dem Bischof weitere Ehrengäste begrüßen, so Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Auch mehrere Stadträte hatte kn ausgemacht. Pfarrer Albrecht freute sich, dass von der evangelischen Pfarrgemeinde Pastorin Cornelia Bickelhaupt und Pfarrer Christoph Behr teilnahmen.
Eigens für den Anlass geschrieben, gab ein Stück, das vom Ökumenischen Chor unter stützt von Mitgliedern des Sondershäuser Posaunenchor vorgetragen wurden, dirigiert von Kreiskantor Andreas Fauß. An der Orgel saß Andreas Kampa.
Zu dem festlichen Gottesdienst war die Kirche, Bischof Ulrich Neymeyr bezeichnete sie als Zelt Gottes, fast vollbesetzt. Nach dem Gottesdienst gab es Gespräche im Pfarrgarten.
Hintergrund
Vor 100 Jahren gehörte die Elisabeth-Gemeinde (Foto: Kardinal Meisner in Sondershausen 2008) noch zum Bistum Paderborn. Dessen Bischof Karl Joseph Schulte weihte die Kirche am 9. Juni 1915. Erst am 9. Juni 1915, müsste es genauer heißen, denn der Bau der Kirche war schon 1907 begonnen und im Jahr darauf vollendet worden. Doch die Kirchweihe verzögerte sich unter anderem auch deshalb, weil Schultes Vorgänger im Bischofsamt verstorben war, noch ehe er die Zeremonie vornehmen konnte. Patronin der Kirche ist die heilige Elisabeth von Thüringen. Die Sondershäuser nahmen das Jubiläumsjahr 1907 zum 700. Geburtstag der Heiligen zum Anlass, Kirche und Gläubige unter ihr Patronat zu stellen, wie in einem zeitgenössischen Dokument festgehalten ist.
Heute zählen rund 1.000 Katholiken zur Kirchengemeinde St. Elisabeth. Pfarrer Günter Albrecht ist seit 2001 der vierte Nachfolger von Pfarrer Karl Freund, in dessen Amtszeit von 1898 bis 1938 der Bau und die Weihe der Sondershäuser Kirche stattfand.
Autor: khhMit einem TAG DER BEGEGNUNG ging es am Nachmittag los. Kinder begrüßten Bischof Ulrich Neymeyr in der Elisabeth-Gemeinde
Die Sondershäuser Katholiken feierten mit mehreren Veranstaltungen den 100. Weihetag ihrer Pfarrkirche, die am Dienstag voriger Woche stattfand. Mit drei großen Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen feiert die katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth in Sondershausen den 100. Jahrestag ihrer Kirchweihe.
Mit einem PONTIFIKALAMT mit dem Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr fanden die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. Papst Franziskus hat den Mainzer Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr am 19. September 2014 zum neuen Bischof von Erfurt ernannt. Pfarrer Günter Albrecht freute sich im Gespräch mit dem Bischof, als er erfuhr das Neymeyr Pfarrer war.
Es ist eine Ehre für die Elisabeth-Gemeinde, Pfarrer Günter Albrecht, dass Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr noch nicht mal ein Jahr Bischof in Erfurt ist, und bereits Sondershausen besucht.
Pfarrer Günter Albrecht konnte neben dem Bischof weitere Ehrengäste begrüßen, so Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Auch mehrere Stadträte hatte kn ausgemacht. Pfarrer Albrecht freute sich, dass von der evangelischen Pfarrgemeinde Pastorin Cornelia Bickelhaupt und Pfarrer Christoph Behr teilnahmen.
Eigens für den Anlass geschrieben, gab ein Stück, das vom Ökumenischen Chor unter stützt von Mitgliedern des Sondershäuser Posaunenchor vorgetragen wurden, dirigiert von Kreiskantor Andreas Fauß. An der Orgel saß Andreas Kampa.
Zu dem festlichen Gottesdienst war die Kirche, Bischof Ulrich Neymeyr bezeichnete sie als Zelt Gottes, fast vollbesetzt. Nach dem Gottesdienst gab es Gespräche im Pfarrgarten.
Hintergrund
Vor 100 Jahren gehörte die Elisabeth-Gemeinde (Foto: Kardinal Meisner in Sondershausen 2008) noch zum Bistum Paderborn. Dessen Bischof Karl Joseph Schulte weihte die Kirche am 9. Juni 1915. Erst am 9. Juni 1915, müsste es genauer heißen, denn der Bau der Kirche war schon 1907 begonnen und im Jahr darauf vollendet worden. Doch die Kirchweihe verzögerte sich unter anderem auch deshalb, weil Schultes Vorgänger im Bischofsamt verstorben war, noch ehe er die Zeremonie vornehmen konnte. Patronin der Kirche ist die heilige Elisabeth von Thüringen. Die Sondershäuser nahmen das Jubiläumsjahr 1907 zum 700. Geburtstag der Heiligen zum Anlass, Kirche und Gläubige unter ihr Patronat zu stellen, wie in einem zeitgenössischen Dokument festgehalten ist.
Heute zählen rund 1.000 Katholiken zur Kirchengemeinde St. Elisabeth. Pfarrer Günter Albrecht ist seit 2001 der vierte Nachfolger von Pfarrer Karl Freund, in dessen Amtszeit von 1898 bis 1938 der Bau und die Weihe der Sondershäuser Kirche stattfand.

































