Fr, 00:30 Uhr
10.07.2015
Massive Proteste gegen Schließungspläne
Wie bereits kn berichtete, war die Fragestunde für die Einwohner der Stadt Sondershausen eine große Protestveranstaltung gegen die Schließung der Borntalhalle. Auffallende Zurückhaltung bei den Stadträten...
Bei dieser Stadtratssitzung wurde die bisherige Geschäftsordnung mal richtig außer Kraft gesetzt, denn statt einer Fragestunde wurde es eher zu einer Demo, denn gefragt wurde nicht viel, umso mehr wurde protestiert, und statt der halben Stunde die man eigentlich für die Bürgerfragestunde einräumt, wurde es deutlich über einer Stunde.
Los ging es mit Christine Luthardt vom SV Glückauf Sondershausen, Sie erinnerte an den Spruch in der Borntalhalle "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren". Sie wies auf die vielen Vereine hin die in der Borntalhalle trainieren (Tischtennis) BRSG, Karate und die sehr erfolgreichen Turnerinnen und Turner, dir hier ihre Medaillen präsentieren.
Sie forderte, statt das Geld in den Abriss zu stecken solle man es lieber in die Erhaltung der Borntalhalle stecken.
Sie verurteilte besonders die Pläne, die Skatearena in eine Turnhalle zu verwandeln. Es seien zu viele Fördermittel geflossen. Und was wird aus den Jugendlichen? Sie suchen sich wieder ein schiefe Ebene und die Probleme wie früher im Borntal gegen wider los.
Der Beitrag beeindruckte doch, denn Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) äußerte, die Pläne für den Umbau der Skatearena auf die lange Bank zu schieben.
Wir wissen, was wir an den Leistungen der Turnerinnen und Turner haben, sagte Kreyer. Er räumte ein, für die in der Borntalhalle trainierenden Senioren müsse man eine ortsnahe Regelung finden. Er forderte auf, lasst uns bis 2018 eine Regelung für das Problem finden.
Cornelia Kraffzick (SPD): die Bindungsfrist für die Fördermittel der Skatearena laufen 2018 aus. Allerdings müsste der Umbau zur Multifuktionarena ohen Fördermittel laufen. Der Betonfußboden der Skatearena, wird erhebliche Kosten verursachen, wenn dort mal geturnt werden sollte.
Verwiesen wurde von der Verwaltung, dass es Gespräche mit dem Landratsamt gäbe, dass man bei den Hallennutzungszeiten einiges machen könnte, weil einige Vereine Trainingszeit angemeldet haben, sie aber nicht nutzen.
Kreyer: Wir wollen die Halle nicht aus Jux und Tollerei schließen, sondern einfach weil die Kosten zu hoch sind.
Einen heftigen Schlag gegen die Pläne, die Turner in die Dreifelderhalle von Sondershausen umzusiedeln versetzte die Sektionsleiterin Turnen des SV Glückauf, Sabine Angelstein. Einige der Turngeräte brachen Hülsenverankerungen im Boden, welche in der Dreifelderhalle nicht vorhanden sind. Damit würde nicht nur der Trainingsbetrieb massiv gestört, sondern auch der Wettkampfbetrieb unmöglich. Die Dreifelderhalle sei eben hauptsächlich für Ballspiele und Schulsport ausgelegt. Wenn nicht alle Geräte der turner untergebracht werden können, wie soll dann der Wettkampfbetrieb laufen.
Es ist Martin Ludwig (VS) zu verdanken, dass alle Bürger ihren Meinung äußern durften, denn mit Blick auf die Zeit, wollte man die Fragestunde eigentlich schon abbrechen. Ludwig: Die Stadträte sollen hören, was die Bürger zu sagen haben.
Ronald Neumann mahnte die Stadträte an, hier nicht etwas zu beschließen, obwohl es noch keine bestätigten Lösungen gäbe, wie alle Sportler trainieren und ihre Wettkämpfe durchführen.
Hier alle Stimmen zu zitieren ist einfach nicht möglich, aber der Tenor ist klar, 25 Jahre ehrenamtlich Arbeit dürfen nicht kaputtgemacht werden. Für die Turntrainer (Fam. Hofmann) gab es sogar das Bundesverdienstkreuz.
Auffallend ruhig waren allerdings die Stadträte selbst. Außer Gerhard Axt (Nubi), der sich klar für den Erhalt der Borntalhalle aussprach und Martin Ludwig (VS) gab es keine größeren Diskussionsbeiträge der Stadträte, übrigens auch später nicht über die Borntalhalle, als es um die Konsolidierung ging. Dabei gab es keine klaren Stimmen für oder gegen die Schließung. Man darf gespannt sein, was in zwei Wochen ist, wenn das Haushaltssicherungskonzept beshlossen werden muss.
Autor: khhBei dieser Stadtratssitzung wurde die bisherige Geschäftsordnung mal richtig außer Kraft gesetzt, denn statt einer Fragestunde wurde es eher zu einer Demo, denn gefragt wurde nicht viel, umso mehr wurde protestiert, und statt der halben Stunde die man eigentlich für die Bürgerfragestunde einräumt, wurde es deutlich über einer Stunde.
Los ging es mit Christine Luthardt vom SV Glückauf Sondershausen, Sie erinnerte an den Spruch in der Borntalhalle "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren". Sie wies auf die vielen Vereine hin die in der Borntalhalle trainieren (Tischtennis) BRSG, Karate und die sehr erfolgreichen Turnerinnen und Turner, dir hier ihre Medaillen präsentieren.
Sie forderte, statt das Geld in den Abriss zu stecken solle man es lieber in die Erhaltung der Borntalhalle stecken.
Sie verurteilte besonders die Pläne, die Skatearena in eine Turnhalle zu verwandeln. Es seien zu viele Fördermittel geflossen. Und was wird aus den Jugendlichen? Sie suchen sich wieder ein schiefe Ebene und die Probleme wie früher im Borntal gegen wider los.
Der Beitrag beeindruckte doch, denn Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) äußerte, die Pläne für den Umbau der Skatearena auf die lange Bank zu schieben.
Wir wissen, was wir an den Leistungen der Turnerinnen und Turner haben, sagte Kreyer. Er räumte ein, für die in der Borntalhalle trainierenden Senioren müsse man eine ortsnahe Regelung finden. Er forderte auf, lasst uns bis 2018 eine Regelung für das Problem finden.
Cornelia Kraffzick (SPD): die Bindungsfrist für die Fördermittel der Skatearena laufen 2018 aus. Allerdings müsste der Umbau zur Multifuktionarena ohen Fördermittel laufen. Der Betonfußboden der Skatearena, wird erhebliche Kosten verursachen, wenn dort mal geturnt werden sollte.
Verwiesen wurde von der Verwaltung, dass es Gespräche mit dem Landratsamt gäbe, dass man bei den Hallennutzungszeiten einiges machen könnte, weil einige Vereine Trainingszeit angemeldet haben, sie aber nicht nutzen.
Kreyer: Wir wollen die Halle nicht aus Jux und Tollerei schließen, sondern einfach weil die Kosten zu hoch sind.
Einen heftigen Schlag gegen die Pläne, die Turner in die Dreifelderhalle von Sondershausen umzusiedeln versetzte die Sektionsleiterin Turnen des SV Glückauf, Sabine Angelstein. Einige der Turngeräte brachen Hülsenverankerungen im Boden, welche in der Dreifelderhalle nicht vorhanden sind. Damit würde nicht nur der Trainingsbetrieb massiv gestört, sondern auch der Wettkampfbetrieb unmöglich. Die Dreifelderhalle sei eben hauptsächlich für Ballspiele und Schulsport ausgelegt. Wenn nicht alle Geräte der turner untergebracht werden können, wie soll dann der Wettkampfbetrieb laufen.
Es ist Martin Ludwig (VS) zu verdanken, dass alle Bürger ihren Meinung äußern durften, denn mit Blick auf die Zeit, wollte man die Fragestunde eigentlich schon abbrechen. Ludwig: Die Stadträte sollen hören, was die Bürger zu sagen haben.
Ronald Neumann mahnte die Stadträte an, hier nicht etwas zu beschließen, obwohl es noch keine bestätigten Lösungen gäbe, wie alle Sportler trainieren und ihre Wettkämpfe durchführen.
Hier alle Stimmen zu zitieren ist einfach nicht möglich, aber der Tenor ist klar, 25 Jahre ehrenamtlich Arbeit dürfen nicht kaputtgemacht werden. Für die Turntrainer (Fam. Hofmann) gab es sogar das Bundesverdienstkreuz.
Auffallend ruhig waren allerdings die Stadträte selbst. Außer Gerhard Axt (Nubi), der sich klar für den Erhalt der Borntalhalle aussprach und Martin Ludwig (VS) gab es keine größeren Diskussionsbeiträge der Stadträte, übrigens auch später nicht über die Borntalhalle, als es um die Konsolidierung ging. Dabei gab es keine klaren Stimmen für oder gegen die Schließung. Man darf gespannt sein, was in zwei Wochen ist, wenn das Haushaltssicherungskonzept beshlossen werden muss.







