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So, 08:53 Uhr
12.07.2015
Das besondere Ehrenamt

Sofa-Freiwillige melden Toiletten

Immer häufiger greifen Freiwillige zum Computer. Wer vom heimischen Sofa aus öffentliche Toiletten melden oder Menschen beim Deutschlernen helfen möchte, ist als Online-Freiwilliger bestens geeignet...


Viele Aufgaben lassen sich in wenigen Minuten erledigen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Online-Freiwilligenarbeit ist daher besonders beliebt bei Helfern, die wenig Zeit haben und keine langfristigen Verpflichtungen eingehen können.

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Der Vorteil dieses Ehrenamt-Trends liegt auf der Hand: Ort, Zeitpunkt und Dauer der Freiwilligenarbeit können flexibel festgelegt werden. Ob abends auf der Couch oder sonntagmorgens im Schlafanzug, Vorgaben gibt es keine. Das Angebot an Aufgaben ist groß und wächst täglich.

Wer etwa auf dem Weg zur Arbeit ein öffentliches WC entdeckt hat, kann es später vom heimischen Sofa in einer europaweiten WC-Datenbank eintragen. In dringenden Fällen können sich Nutzer dort die nächstgelegene öffentliche Toilette anzeigen lassen, manchmal sogar inklusive Bewertung.

Ebenfalls bequem von zuhause besteht die Möglichkeit, als Freiwilliger andere Menschen auf der ganzen Welt beim Deutschlernen zu unterstützen. Online-Brieffreunde verbessern Texte per E-Mail oder Chat und geben Tipps für die richtige Grammatik. Wer darüber hinaus Interesse an persönlicheren Kontakten hat, kann dies per Skype tun und dabei auch die Aussprache des Deutsch-Lerners verbessern.

Die Vereinten Nationen suchen regelmäßig Online-Freiwillige, die sich für Menschenrechte und Entwicklungspolitik interessieren und über etwas mehr Zeit verfügen. 11.000 Freiwillige engagieren sich bereits z.B. als Übersetzer, Grafiker oder Experten für Soziale Medien.

Der Vorteil bei den Projektbeschreibungen des UN-Programmes ist, dass die wöchentliche Stundenzahl und die Dauer des Projekts bei der Ausschreibung angegeben werden. So kann jeder Freiwillige vor der Bewerbung einschätzen, ob das Freiwilligenprojekt für ihn in Frage kommt.
Autor: red

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Kommentare
Boris Weißtal
12.07.2015, 11:39 Uhr
was für eine Überschrift!
Wäre das Thema nicht so unappetitlich würde ich sagen: Diese Überschrift muss man sich auf der Zunge zergehen lassen... Wie krank ist das denn? Anstatt der gehbehinderten alten Nachbarin mal beim Einkaufen zu helfen, wird die Lebensfremdheit der Internetjunkies mit Pseudogutentaten "Melden von öffentlichen Toiletten im WWW" belohnt. Einfach krank unsere Gesellschaft!
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