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Do, 15:08 Uhr
16.07.2015
Datendiebe unterwegs

Gratis WLAN kann den Urlaub teuer machen

TÜV Thüringen rät, kein ungesichertes WLAN, im Ausland oft als Wi-Fi-Hotspots bezeichnet, zu verwenden. Wenn auf das WLAN gerade im Urlaub nicht verzichtet werden kann, sollten ausschließlich Zugänge seriöser Provider, die WPA(2)-gesichert sind, genutzt werden...


Kostenlose Internet-Zugänge an öffentlichen Orten wie Hotels, Cafés oder Shopping-Centern sind zweifellos praktisch und bequem. Doch so ein Gratis-Ausflug ins Netz kann richtig teurer werden. Überall lauern Datendiebe, die Ihre Passwörter und andere Zugangsdaten auslesen wollen.

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„Der Datenklau ist über zwei Wege möglich“, erklärt der IT-Spezialist Matthias Voigt vom TÜV Thüringen. „Auf der einen Seite gibt es ungeschützte WLAN-Zugänge parallel zu geschützten, die extra zum Bespitzeln eingerichtet wurden. Die zweite Gefahrenquelle sind Personen, die unverschlüsselte, drahtlos übertragene Daten abgreifen.“

Wie kann man sich vor dem Abfischen von Daten schützen? Dazu empfiehlt Matthias Voigt:
  • Grundsätzlich die WLAN- und Bluetooth-Funktion auf Smartphones und mobilen Endgeräten wie Tablets unterwegs deaktivieren. Das schützt vor ungewollten Eindringlingen und schont gleichzeitig den Akku.
  • Vermeiden Sie generell Aktionen über potenziell unsichere Verbindungen, insbesondere wenn Zugangsdaten für Websites eingeben werden müssen.
  • Senden Sie ausschließlich verschlüsselte Daten. Das wird sicher gestellt durch einen Internet-Zugang über gesicherte, also verschlüsselte Access Points (beispielsweise WPA2).
  • Achten Sie bei der Auswahl eines Drahtlosnetzwerkes genau auf die angezeigte Kennung und überprüfen Sie im Zweifel die Eigenschaften der Drahtlosverbindung. Eine seriöse Verbindung wird dort mit „Drahtlosnetzwerk“ ausgewiesen. Steht dort „Computer-zu-Computer-Netzwerk“, handelt es sich meist um unseriöse oder kriminelle Verbindungen.
„Bei einem Auslandsaufenthalt im Urlaub oder dienstlich ist es häufig schwierig, sichere Wi-Fi-Hotspots zu finden“, weiß der Sicherheitsexperte des TÜV Thüringen. „Nutzen Sie im Zweifel Zugänge zu seriösen Providern, auch wenn die nicht kostenlos sind. Ein Surf-Stick mit einer Daten-Flatrate oder ein entsprechender Tarif für das Mobiltelefon bieten ebenfalls hinreichend sichere Internet-Verbindungen zu immerhin kalkulierbaren Kosten.“
Autor: red

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