Mi, 19:00 Uhr
29.07.2015
Flammkuchen in der BoBa Sondershausen
Ab 1. August gibt es leckere Flammkuchen im Bowling- und Kegelcentrum Sondershausen. Dazu erreichte kn folgende Meldung mit einer Anekdote zum Flammkuchen...
Im Rahmen einer Küchenbesprechung in der BoBa, vor geraumer Zeit, wurde die Frage aufgeworfen, ob man nicht die ohnehin reichhaltige Pizzakarte um ein paar Variationen erweitern sollte. Mitten in das sich anschließende kreative Gerangel platzte einer der Köche in die Runde, dass doch Flammkuchen mal was Tolles und vor allem auch Anderes wäre. Der Vorschlag fand Begeisterung und Florian Krebs und Stefan Fuchs, die beiden Küchenchefs machten sich mit Feuereifer ans Werk.
Flammkuchen in der BoBa Sondershausen (Foto: Privat)
Viele Teigrezepte wurden ausprobiert und wieder verworfen, bis man die beste Variante hatte. Dann ging es an die schwere Aufgabe, die richtigen Beläge aus einer schier unerschöpflichen Vielfalt heraus zu suchen. Sowohl herzhafte, als auch süße Varianten wurden solange getestet, bis man zufrieden war. Eine neue Teigausrollmaschine wurde angeschafft, damit man den hauchdünnen Flammkuchenteig optimal aufs rechteckige Backblech bekommt. Gestern war es endlich soweit, die komplette Crew des Bowlingcentrums kostete und genoss die ersten leckeren Flammkuchen aus der BoBa-Küche.
Ab Samstag dem 1. August werden die Flammkuchen, zünftig auf Holzbrettern serviert, auf den Tisch des Bowling- und Kegelcentrums kommen und von da an dauerhaft im Angebot des Hauses sein. Wir wünschen allen Gästen aus nah und fern: Guten Appetit.
Enrico Oesterheld
P.S. Wir haben mal recherchiert und folgende Anekdoten über den Ursprung des Flammkuchens herausgefischt…
Wie bei der Pizza gibt es auch beim Flammkuchen viele Geschichten über dessen Ursprung.
In der gastronomischen Literatur wurde der Flammkuchen erstmalig vor mehr als 100 Jahren erwähnt, aber seine Zubereitung in den alten Holzbacköfen der Elsässer Dörfer geht viel weiter zurück:
Es war einmal eine kluge Bäuerin. Bevor sie ihr Brot zum Backen in den Ofen geben konnte, musste sie prüfen ob dieser die richtige Temperatur hatte. Also nahm sie ein Stück des Teiges, rollte ihn hauchdünn aus, bestrich die Teigplatte mit Sauerrahm und belegte ihn mit zur damaligen Zeit einfachsten Zutaten wie Speck und Zwiebeln. Betrug die benötigte Backzeit 2 bis 3 Minuten, so herrschte allerorts im Ofen die richtige Backtemperatur.
Auf diese Weise entstand der Flammkuchen und erbrachte der weisen Bäuerin zugleich ein köstliches Mahl für die Familie, so dass ihr sogar noch etwas Zeit für einen kleinen Schwatz übrig blieb.
Seinen Namen hat die "Tarte flambée" von den Flammen erhalten, die überall aus der verteilten Glut des Ofens aufloderten. Eine andere Erklärung sagt, dass die leicht gebräunten Zwiebelstücke die Form von Flammen hätten. Wie dem auch sei, wichtig ist:
Ein richtiger Elsässer Flammkuchen muss knusprig sein, leicht säuerlich schmecken und natürlich heiß aus dem Ofen frisch auf den Tisch kommen. Ob traditionell mit Speck und Zwiebeln, oder ohne Fleisch, oder süß mit Äpfeln, oder...
... diese Entscheidung darf jeder selber treffen, Hauptsache es schmeckt!
Autor: khhIm Rahmen einer Küchenbesprechung in der BoBa, vor geraumer Zeit, wurde die Frage aufgeworfen, ob man nicht die ohnehin reichhaltige Pizzakarte um ein paar Variationen erweitern sollte. Mitten in das sich anschließende kreative Gerangel platzte einer der Köche in die Runde, dass doch Flammkuchen mal was Tolles und vor allem auch Anderes wäre. Der Vorschlag fand Begeisterung und Florian Krebs und Stefan Fuchs, die beiden Küchenchefs machten sich mit Feuereifer ans Werk.
Flammkuchen in der BoBa Sondershausen (Foto: Privat)
Viele Teigrezepte wurden ausprobiert und wieder verworfen, bis man die beste Variante hatte. Dann ging es an die schwere Aufgabe, die richtigen Beläge aus einer schier unerschöpflichen Vielfalt heraus zu suchen. Sowohl herzhafte, als auch süße Varianten wurden solange getestet, bis man zufrieden war. Eine neue Teigausrollmaschine wurde angeschafft, damit man den hauchdünnen Flammkuchenteig optimal aufs rechteckige Backblech bekommt. Gestern war es endlich soweit, die komplette Crew des Bowlingcentrums kostete und genoss die ersten leckeren Flammkuchen aus der BoBa-Küche.Ab Samstag dem 1. August werden die Flammkuchen, zünftig auf Holzbrettern serviert, auf den Tisch des Bowling- und Kegelcentrums kommen und von da an dauerhaft im Angebot des Hauses sein. Wir wünschen allen Gästen aus nah und fern: Guten Appetit.
Enrico Oesterheld
P.S. Wir haben mal recherchiert und folgende Anekdoten über den Ursprung des Flammkuchens herausgefischt…
Wie bei der Pizza gibt es auch beim Flammkuchen viele Geschichten über dessen Ursprung.
In der gastronomischen Literatur wurde der Flammkuchen erstmalig vor mehr als 100 Jahren erwähnt, aber seine Zubereitung in den alten Holzbacköfen der Elsässer Dörfer geht viel weiter zurück:
Es war einmal eine kluge Bäuerin. Bevor sie ihr Brot zum Backen in den Ofen geben konnte, musste sie prüfen ob dieser die richtige Temperatur hatte. Also nahm sie ein Stück des Teiges, rollte ihn hauchdünn aus, bestrich die Teigplatte mit Sauerrahm und belegte ihn mit zur damaligen Zeit einfachsten Zutaten wie Speck und Zwiebeln. Betrug die benötigte Backzeit 2 bis 3 Minuten, so herrschte allerorts im Ofen die richtige Backtemperatur.
Auf diese Weise entstand der Flammkuchen und erbrachte der weisen Bäuerin zugleich ein köstliches Mahl für die Familie, so dass ihr sogar noch etwas Zeit für einen kleinen Schwatz übrig blieb.
Seinen Namen hat die "Tarte flambée" von den Flammen erhalten, die überall aus der verteilten Glut des Ofens aufloderten. Eine andere Erklärung sagt, dass die leicht gebräunten Zwiebelstücke die Form von Flammen hätten. Wie dem auch sei, wichtig ist:
Ein richtiger Elsässer Flammkuchen muss knusprig sein, leicht säuerlich schmecken und natürlich heiß aus dem Ofen frisch auf den Tisch kommen. Ob traditionell mit Speck und Zwiebeln, oder ohne Fleisch, oder süß mit Äpfeln, oder...
... diese Entscheidung darf jeder selber treffen, Hauptsache es schmeckt!
