Do, 15:26 Uhr
13.08.2015
Umwelt
Geld für Teichsanierung wird gebraucht
In Rottleben gibt es Probleme mit dem dortigen Ortsteich. Ortsteilbürgermeister Mario Merten will mit einem Schritt in die Öffentlichkeit mehr Unterstützung für dieses Kleinod erreichen...
Der Teich unseres Ortes liegt etwas versteckt und ist in der Umgebung kaum bekannt. Dafür ist er ein sehr idyllischer Ort. Sanft geschwungene Ufer, rauschende Weiden, im Wasser eine Schilfinsel und im Hintergrund die Hänge des Kyffhäusergebirges dieser Anblick bietet sich den Besuchern, wenn Sie zum Abschalten mal an den Teich kommen.
Angelegt wurde das Gewässer in den 30-er Jahren vom Baron von Rüxleben. Nach dem zweiten Weltkrieg musste Rüxleben weg und in den 50-er Jahren beschlossen die Dorfoberen dann, den Teich zuzuschütten und an seiner Stelle einen Handballplatz anzulegen. Das mit dem Handball wurde nichts, dafür nutzte man fortan den zugekippten Teich als Schutt- und Müllabladeplatz. Erst nach der Wende kam die Idee auf, das idyllische Fleckchen Erde wieder herzurichten.
2003 sprudelten die Gelder für geförderte Arbeitsmarkt-Maßnahmen noch etwas reichlicher. Zweimal vier FAU-Mitarbeiter räumten den Schutt fort und stellten den Wasserzulauf wieder her mit tatkräftiger Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern aus dem Ort. Und nun droht wieder der totale Zuwuchs und die Verschlammung. Muss immer erst alles wieder kaputt gehen was mit viel Mühe und natürlich Fördergeldern aufgebaut wurde. Ich habe bereits vor einigen Jahren, den Antrag auf ein Teichsanierung gestellt, denn die Fische im Wasser haben nicht genug Lebensraum in diesem Gewässer. Hier nur ein Beispiel von einen ca. 50 cm großen Karpfen, und davon wurden in den letzten Wochen von Anliegern am Teich schon mehrere Tot raus geholt.
Leider wurde bisher nichts getan, um diesen idyllischen Ort auch idyllisch zu erhalten. Man kann auch sagen, still ruht der See oder eben Teich.
Ich beantrage zum wiederholten Male bei den verantwortlichen von Natur- Arten und Umweltschutz sowie bei der Verwaltung des Kreises und bei der Gemeinde Kyffhäuserland, das man sich an einen Tisch setzt, und eine Lösung für die Erhaltung unseres Teiches findet. Und ich will nicht hören weshalb es nicht geht, denn davon kann ich schon ein Lied singen!
In Vertretung vieler besorgter Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes denen die Erhaltung des Teiches auch sehr am Herzen liegt!
Mario Merten
Ortsteilbürgermeister
Autor: khhDer Teich unseres Ortes liegt etwas versteckt und ist in der Umgebung kaum bekannt. Dafür ist er ein sehr idyllischer Ort. Sanft geschwungene Ufer, rauschende Weiden, im Wasser eine Schilfinsel und im Hintergrund die Hänge des Kyffhäusergebirges dieser Anblick bietet sich den Besuchern, wenn Sie zum Abschalten mal an den Teich kommen.
Angelegt wurde das Gewässer in den 30-er Jahren vom Baron von Rüxleben. Nach dem zweiten Weltkrieg musste Rüxleben weg und in den 50-er Jahren beschlossen die Dorfoberen dann, den Teich zuzuschütten und an seiner Stelle einen Handballplatz anzulegen. Das mit dem Handball wurde nichts, dafür nutzte man fortan den zugekippten Teich als Schutt- und Müllabladeplatz. Erst nach der Wende kam die Idee auf, das idyllische Fleckchen Erde wieder herzurichten.
2003 sprudelten die Gelder für geförderte Arbeitsmarkt-Maßnahmen noch etwas reichlicher. Zweimal vier FAU-Mitarbeiter räumten den Schutt fort und stellten den Wasserzulauf wieder her mit tatkräftiger Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern aus dem Ort. Und nun droht wieder der totale Zuwuchs und die Verschlammung. Muss immer erst alles wieder kaputt gehen was mit viel Mühe und natürlich Fördergeldern aufgebaut wurde. Ich habe bereits vor einigen Jahren, den Antrag auf ein Teichsanierung gestellt, denn die Fische im Wasser haben nicht genug Lebensraum in diesem Gewässer. Hier nur ein Beispiel von einen ca. 50 cm großen Karpfen, und davon wurden in den letzten Wochen von Anliegern am Teich schon mehrere Tot raus geholt.
Leider wurde bisher nichts getan, um diesen idyllischen Ort auch idyllisch zu erhalten. Man kann auch sagen, still ruht der See oder eben Teich.
Ich beantrage zum wiederholten Male bei den verantwortlichen von Natur- Arten und Umweltschutz sowie bei der Verwaltung des Kreises und bei der Gemeinde Kyffhäuserland, das man sich an einen Tisch setzt, und eine Lösung für die Erhaltung unseres Teiches findet. Und ich will nicht hören weshalb es nicht geht, denn davon kann ich schon ein Lied singen!
In Vertretung vieler besorgter Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes denen die Erhaltung des Teiches auch sehr am Herzen liegt!
Mario Merten
Ortsteilbürgermeister



