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Do, 18:05 Uhr
13.08.2015
Gesundheitstour in Nordthüringen

Beim ambulanten Pflegedienst dabei

Babett Pfefferlein: Qualität und Zeit in der Pflege sind wichtig. Hier ein weiterer Bericht von der Gesundheitstour, die kn erreichte...


Während ihrer Gesundheitstour durch Nordthüringen begleitete Babett Pfefferlein, gesundheitspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen, heute den ambulanten Pflegedienst der Volkssolidarität Sondershausen während der Frühschicht. Gemeinsam mit Dirk Jakob, Pflegefachkraft bei der Volkssolidarität Sondershausen, weckte sie die ihm anvertrauten älteren Menschen, war bei der Pflege, Medikamentengabe und den Mahlzeiten dabei.

„Ich habe deutlich gespürt, dass der ein oder andere Bewohner bzw. die ein oder andere Bewohnerin gern noch ein bisschen geredet hätte – allein die Zeit reichte nicht. Wir mussten nach einem strengen Zeitplan schnell weiter zur nächsten Wohnung. Das ist auch für die Pflegerinnen und Pfleger eine unbefriedigende Situation. Und doch gelingt es dem Team, eine freundliche, wertschätzende und fast familiäre Atmosphäre selbst in dieser kurzen Zeit für die zu Pflegenden zu schaffen. Das hat mich sehr beeindruckt. Dass die Qualität der Pflege in Deutschland in den letzten Jahren immer besser geworden ist, haben wir genau diesen Menschen zu verdanken“, unterstreicht Pfefferlein.

Beim ambulanten Pflegedienst dabei (Foto: Bündnis90 / Die Grünen) Beim ambulanten Pflegedienst dabei (Foto: Bündnis90 / Die Grünen)

Babett Pfefferlein und Dirk Jakob

„Der heutige Tag hat mir gezeigt, dass wir auf politischer Ebene noch hart verhandeln müssen, damit sich die Bedingungen für die Pflegefachkräfte verbessern. Das beginnt bei einer gerechten Entlohnung für ihre hochqualifizierte Arbeit und endet bei höherer gesellschaftlicher Anerkennung dieses Berufes. Mit unserer Devise ‚ambulant vor stationär‘, die auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist, beschreiten wir für die Zukunft der Pflege den richtigen Weg. Davon konnte ich mich heute überzeugen“, fasst Pfefferlein zusammen.

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Nach seinen Wünschen für die Zukunft in seinem Beruf gefragt, erklärt Pfleger Dirk Jakob: „Ich bin seit 13 Jahren in der Pflege tätig. Ich wünsche mir, dass wir mehr Zeit mit den Menschen verbringen können, denn hier schließt sich oft der Lebenskreis. Jedoch ist die Dokumentationspflicht von Jahr zu Jahr größer geworden. Pflege nach Stechuhr ist nicht gut. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, denen wir gerecht werden möchten.

Die älteren Menschen wünschen sich Pflege und Betreuung von uns und keinen ausgefüllten Pflegeplan. Wir alle geben viel in diesem Beruf, aber wir bekommen auch sehr viel zurück, das ist ein erfüllendes Gefühl. Es wäre gut, wenn sich mehr junge Leute für diesen Beruf entscheiden würden, denn schon bald geht eine große Zahl meiner Kolleginnen und Kollegen in Rente. Dann bekommen wir noch mehr Probleme, den Pflegestandard aufrecht zu erhalten.“

„Ich bedanke mich herzlich dafür, dass ich heute die Gelegenheit bekommen habe, das Team des ambulanten Pflegedienstes der Volkssolidarität zu begleiten. Ich nehme ein realistisches Bild über die Situation in der ambulanten, häuslichen Pflege in Sondershausen mit nach Erfurt. Das ist für meine politische Arbeit sehr wichtig. Ganz konkret geht es auf Landeebene darum, den Pflegepakt weiter zu entwickeln“, erklärt Babett Pfefferlein abschließend.

Hintergrund: Die Volkssolidarität in Sondershausen bietet ihren ambulanten Dienst sowohl im gesamten Stadtgebiet als auch in einem Wohnkomplex im Östertal an. Dieser Komplex bietet Wohnungen sowie einen Tagestreff und Pflegedienst an – eine Wohnform, die älteren Menschen sehr entgegen kommt.

Sie leben in ihren eigenen vier Wänden und bekommen die Unterstützung und Pflege die sie brauchen, bestimmen ihren Tag ansonsten komplett selbst. Dennoch ist in den Gesprächen mit Pflegerinnen und Pflegern, Betreuerinnen und Betreuern in diesem Haus deutlich geworden: Die überbordende Bürokratie, jede kleinste Handreichung zu dokumentieren, lässt immer weniger Zeit, sich mit den Menschen zu beschäftigen. Dienstbeginn für das Pflegeteam ist täglich 6 Uhr. Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, Babett Pfefferlein, heute zu dieser Zeit ihren Dienst.
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
13.08.2015, 18:20 Uhr
Gesundheitstour
Und - war dieser Termin geplant? Mich würde interessieren, ob Frau Pfefferlein angemeldet war oder einfach so erschien... .

Bei diesen ganzen Berichten über die Gesundheitstour der Grünen, da bekomme ich das Gefühl, dass man sich selbst hier eine heile Welt vorspielt.
Und da Frau Pfefferlein in Erfurt noch recht neu ist, auch nicht stören will, nicht negativ auffallen will, so wird ihr "Bericht" schon so ausfallen - dass ja alles in Ordnung ist.
Raisch
14.08.2015, 12:23 Uhr
Trotz fleissigen Tingelns durch die Landschaft keinerlei neue Erkenntnisse
Trotz flessigen Tingelns durch die Landschaft keinerlei neue Erkenntnisse ….

Frau Pfefferlein (Grüne) Mitglied des Landtages tingelt durch die Welt und erkundet was alles falsch läuft im Gesundheitswesen. Bis jetzt sind bei ihren Touren beachtliche, fundamentale Erkenntnisse veröffentlicht worden , die bereits viel früher in Presse und Rundfunk zur Genüge publiziert wurden.
Wer durch die Lande tingelt und die Recherchen der Journalisten auf Wahrheitsgehalt überprüfen muss, will sich in meinen Augen wichtigmachen und keine wahren Änderungen.
Hätte Frau Pfefferlein und die Grünenfraktion die Zeit genutzt und konkrete Vorschlage in den Landtag oder auch in den Bundestag eingebracht, wäre den Betroffenen mehr geholfen gewesen.
Alle bisher veröffentlichten Beiträge stellen für mich nur eins dar, die öffentliche Profilierung von Frau Pfefferlein.
Die wirklichen Probleme sind dabei völlig egal, Hauptsache man wird wieder einmal lächelnd in den verschiedenen Medien abgebildet.
Man könnte auch sagen: “Populismus ist alles, das Ziel ist nichts“.
Was hat Frau Pfefferlein in der Vergangenheit alles versprochen, als es um die Verhinderung der Schweine-mastanlage in Immenrode ging? Was hört man heute zu diesem Thema von ihr? Eine einzige Aussage, wie es aussieht ist das Problem vom Tisch.
Sie fuhr in die Grube in Sondershausen ein um sich von der Sicherheit der eingelagerten Schadstoffe zu überzeugen. Reaktion gleich Null.
Wahrscheinlich kann man doch nicht alles in einer Person sein, Bergbausachverständiger, Gesundheitssachverstän-diger, Umweltsachverständiger usw. usw.
Bisher hat sie nur Einrichtungen im Kyffhäuserkreis bereist, aber sie ist für ganz Thüringen zuständig. Bis sie alle Kreise bereist und sich einen persönlichen Eindruck verschafft hat, damit etwas spürbares unternommen werden kann, werden mit Sicherheit Jahre vergehen, in denen nichts geschieht, außer das Schwingen großer Worte.
Welche großen oder auch kleinen Erfolge hat Frau Pfefferlein bisher während ihrer Gesundheitstour erreicht, außer dass sie alle Hilfesuchenden vertröstet hat ?
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