Sa, 20:58 Uhr
29.08.2015
GSES Erfolgsgeschichte geht weiter
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH
Warum sich vieles bei der heutigen Familienfeier am Schacht I Sondershausen um die Seilfahrtsbrücke drehte und man sogar Kopf stand, erfahren Sie hier...
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die neue Seilfahrtsbrücke, die anfangs des Sommer eingeweiht wurde brachte der GSES einen Produktionsrekord von 1.645 Tonnen Salzförderung, was einer Steigerung der Prodktionskapazität von 30 Prozent entsprach. Aber auch so stand man am Schacht I im Schatten der Seilfahrtsbrücke Kopf, und das konnte man wortwörtlich sagen.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie sagte der Geschäftsführer der GESE Johann-Christian Schmiereck bei der Begrüßung anläßlich der heutigen Familienfeier, wer sein fünftes Bier weg hat, kann ja mal den Überschlag probieren.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Es gab fünf wichtige Gründe, Schmiereck, gerade heute zu feiern.
Grund 1: Im Jahre 1995 startete die GSES mit 79 Mitarbeitern, die man von der GVV übernommen hatte. Heute sind es 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der GSES.
Grund 2: Seit 10 Jahren gibt es die Untertagedeponie (UTD). Auch wenn wir stellenweise in den Medien nicht gerade günstig dargestellt wurden, die Entscheidung für UTD war richtig. Wir halten die hohen Sicherheitsstandards ein und bieten Industrie eine sichere Möglichkeit Industrieabfälle sicher zu entsorgen. Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatte Bürgermeister Joachim Kreyer das Vorgehen der GSES befürwortet und keine Gefahr für Sondershausen gesehen.
Grund 3: Die neue Seilfahrtsbrücke, die rund 2 Millionen Euro gekostet hatte, und zu einer deutlichen Steigerung der Förderkapazität beiträgt. Auch für die Besucher des Erlebnisbergwerks vereinfacht sich die Seilfahrt deutlich, kn berichtete bereit ausführlich.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Grund 4: Das Salz und der Umsatz der GSES. Hatte man 1996 einen Umsatz von rund 5,5 Millionen Euro, so wird es dieses Jahr das 5 bis 6 fache sein.
Schmierek dankte der Belegschaft für das Verständnis für den letzten Winter. Durch die Milde des Winters und dem geringeren Bedarf an Streusalz musste eine Zeit lang Kurzarbeit geleistet werden. "Aber diese Delle wurde dank der Belegschaft überwunden", so Schmiereck in seiner Ansprache.
Er erinnerte an die Gründungszeit, als besonders die damiligen Geschäftsführer Dr. Helmut Springer (heute auch anwesend) und Jaap van Engers, die der GSES das Profil gaben, von den damaligen Schüttgutversatz, über den Hydraulischen Versatz bis hin zur UTD und der Aufnahme der Steinsalzproduktion.
Schmiereck verwies nicht nur darauf, dass im letzten Jahr rund sechs Millionen Euro investiert wurde, sondern kündigte eine ähnliche Summe für nächstes Jahr an. Damit soll ein Großprojekt am Schacht V finanziert werden.
Grund 5: Die Thüringer feiern gern. Und die Feier war ganz auf die Familien abgesteckt. Ob Hüpfburg für die Kinder, Kinderzeit mit Adelheid oder auch Angebote für Autofaherer waren vorhanden. Wer hoch hinaus wollte, wurde mit einem Fahrzeug auf die Spitze der Rückstandshalde gefahren und konnte einen shönen Blick auf Sondershausen und das Wippertal werfen.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Natürlich gab es auch eine ganze Reihe Gäste. Neben den Mitarbeitern hatte man auch die Bergbaurentner eingeladen. Auch die Politik war vertreten durch Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU), Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Natürlich waren auch Vertreter der Gesellschafter der GSES genauso anwesend wie vom Bergamt oder der Knappschaft.
Steigerlied
Wo allerdings noch etwas geübt werden muss, ist beim Singen des Steigerliedes. Johann-Christian Schmiereck hatte aufgefordert, alle Strophen des Textes zu singen. Im Nachgang stellte man fest, wir hätten doch einen Vorsänger mit Mikrofon bestimmen müssen.
Das tat der Sache der schönen Feier keinen Abbruch und das auch das Wetter stimmte, und man sich nach Essen in Trinken die Beine bei der Besichtigung der historischen Dampffördermaschine und gar der Besichtigung der Seilfahrtsbrücke vertreten konnte.
Für die musikalische Umrahmung sorgte das Bergmannsorchster und E-Geiger Fabian Fromm. Für viel Spaß sorgte auch Schnellzeichner Jan.
Abschließend stellte Schmiereck nochmlas fest: "Die GSES ist eine Erfolgsgeschichte und wir werden sie fortsetzen."
Autor: khh
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die neue Seilfahrtsbrücke, die anfangs des Sommer eingeweiht wurde brachte der GSES einen Produktionsrekord von 1.645 Tonnen Salzförderung, was einer Steigerung der Prodktionskapazität von 30 Prozent entsprach. Aber auch so stand man am Schacht I im Schatten der Seilfahrtsbrücke Kopf, und das konnte man wortwörtlich sagen.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie sagte der Geschäftsführer der GESE Johann-Christian Schmiereck bei der Begrüßung anläßlich der heutigen Familienfeier, wer sein fünftes Bier weg hat, kann ja mal den Überschlag probieren.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Es gab fünf wichtige Gründe, Schmiereck, gerade heute zu feiern.Grund 1: Im Jahre 1995 startete die GSES mit 79 Mitarbeitern, die man von der GVV übernommen hatte. Heute sind es 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der GSES.
Grund 2: Seit 10 Jahren gibt es die Untertagedeponie (UTD). Auch wenn wir stellenweise in den Medien nicht gerade günstig dargestellt wurden, die Entscheidung für UTD war richtig. Wir halten die hohen Sicherheitsstandards ein und bieten Industrie eine sichere Möglichkeit Industrieabfälle sicher zu entsorgen. Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatte Bürgermeister Joachim Kreyer das Vorgehen der GSES befürwortet und keine Gefahr für Sondershausen gesehen.
Grund 3: Die neue Seilfahrtsbrücke, die rund 2 Millionen Euro gekostet hatte, und zu einer deutlichen Steigerung der Förderkapazität beiträgt. Auch für die Besucher des Erlebnisbergwerks vereinfacht sich die Seilfahrt deutlich, kn berichtete bereit ausführlich.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Grund 4: Das Salz und der Umsatz der GSES. Hatte man 1996 einen Umsatz von rund 5,5 Millionen Euro, so wird es dieses Jahr das 5 bis 6 fache sein.
Schmierek dankte der Belegschaft für das Verständnis für den letzten Winter. Durch die Milde des Winters und dem geringeren Bedarf an Streusalz musste eine Zeit lang Kurzarbeit geleistet werden. "Aber diese Delle wurde dank der Belegschaft überwunden", so Schmiereck in seiner Ansprache.
Er erinnerte an die Gründungszeit, als besonders die damiligen Geschäftsführer Dr. Helmut Springer (heute auch anwesend) und Jaap van Engers, die der GSES das Profil gaben, von den damaligen Schüttgutversatz, über den Hydraulischen Versatz bis hin zur UTD und der Aufnahme der Steinsalzproduktion.
Schmiereck verwies nicht nur darauf, dass im letzten Jahr rund sechs Millionen Euro investiert wurde, sondern kündigte eine ähnliche Summe für nächstes Jahr an. Damit soll ein Großprojekt am Schacht V finanziert werden.
Grund 5: Die Thüringer feiern gern. Und die Feier war ganz auf die Familien abgesteckt. Ob Hüpfburg für die Kinder, Kinderzeit mit Adelheid oder auch Angebote für Autofaherer waren vorhanden. Wer hoch hinaus wollte, wurde mit einem Fahrzeug auf die Spitze der Rückstandshalde gefahren und konnte einen shönen Blick auf Sondershausen und das Wippertal werfen.
20 Jahre Glückauf Sondershausen Entwicklungs - und Sicherungsgesellschaft mbH (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Natürlich gab es auch eine ganze Reihe Gäste. Neben den Mitarbeitern hatte man auch die Bergbaurentner eingeladen. Auch die Politik war vertreten durch Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU), Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Natürlich waren auch Vertreter der Gesellschafter der GSES genauso anwesend wie vom Bergamt oder der Knappschaft.
Steigerlied
Wo allerdings noch etwas geübt werden muss, ist beim Singen des Steigerliedes. Johann-Christian Schmiereck hatte aufgefordert, alle Strophen des Textes zu singen. Im Nachgang stellte man fest, wir hätten doch einen Vorsänger mit Mikrofon bestimmen müssen.
Das tat der Sache der schönen Feier keinen Abbruch und das auch das Wetter stimmte, und man sich nach Essen in Trinken die Beine bei der Besichtigung der historischen Dampffördermaschine und gar der Besichtigung der Seilfahrtsbrücke vertreten konnte.
Für die musikalische Umrahmung sorgte das Bergmannsorchster und E-Geiger Fabian Fromm. Für viel Spaß sorgte auch Schnellzeichner Jan.
Abschließend stellte Schmiereck nochmlas fest: "Die GSES ist eine Erfolgsgeschichte und wir werden sie fortsetzen."













