Mo, 13:35 Uhr
07.09.2015
Weitere Reaktionen auf Brandanschlag
Aufs schärfste zu verurteilen
Der Brandanschlag auf die geplante Unterkunft im Kyffhäuserkreis führt zu weiteren Reaktionen aus Berlin und Erfurt. Rassismus dürfe nicht gesellschaftsfähig werden, mahnt die Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke. Der Anschlag habe auch unserem Wertesystem gegolten meint Diana Lehmann, flüchltingspolitische Sprecherin der SPD im Thüringer Landtag...
Die Antwort auf die Not der Flüchtlinge kann nicht Abschottung, Abschiebung, Hass und Brandanschläge heißen. Vielmehr muss es darum gehen, Menschen in Not menschenwürdig aufzunehmen und unterzubringen. Damit rechter Terror gegen Flüchtlinge nicht salonfähig wird, ist auch weiterhin die Zivilgesellschaft gefordert, sich solidarisch mit den hier ankommenden Flüchtlingen und den vielen Helferinnen und Helfern zu zeigen und sich gegen Fremdenhass zu stellen.
Wir alle sind gefragt, nicht Öl ins Feuer zu gießen und so Rassismus gesellschaftsfähig zu machen, sondern sich an die Seite der Flüchtlinge zu stellen und für eine menschliche Willkommenskultur zu werben.
Danke an alle, die die Flüchtlinge herzlich aufnehmen betreuen und damit zeigen: Sondershausen, Rockensußra, Thüringen ist bunt!
Die Brandanschläge auf drei leerstehende Wohnhäuser in Rockensußra im Kyffhäuserkreis seien als Akt hasserfüllter Gewalt zu bewerten und moralisch zutiefst zu verurteilen, sagte Diana Lehmann, flüchtlingspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, mit Blick auf die Ereignisse der vergangenen Nacht.
"Der Anschlag galt nicht nur den geplanten Flüchtlingsunterkünften, sondern auch unserem gesellschaftlichen Wertesystem sowie der von uns gelebten Willkommenskultur", so Lehmann. "Doch wer seine Heimat und seine Angehörigen aufgrund von Krieg, Diskriminierung oder Folter verlassen muss, muss hier Schutz und Sicherheit finden. Beispiele wie die Willkommensaktion engagierter Bürgerinnen und Bürger in Saalfeld am vergangenen Samstag zeigen, dass die Willkommenskultur in Thüringen funktioniert und die Menschen vor Ort auf die erhöhten Flüchtlingszahlen mit Hilfsbereitschaft reagieren. Die feigen Brandanschläge der letzten Nacht verurteilen wir als terroristische Gewalttaten, denen wir uns entschlossen entgegenstellen", betonte Lehmann abschließend.
Autor: redRechter Terror darf nicht salonfähig werden
Die Antwort auf die Not der Flüchtlinge kann nicht Abschottung, Abschiebung, Hass und Brandanschläge heißen. Vielmehr muss es darum gehen, Menschen in Not menschenwürdig aufzunehmen und unterzubringen. Damit rechter Terror gegen Flüchtlinge nicht salonfähig wird, ist auch weiterhin die Zivilgesellschaft gefordert, sich solidarisch mit den hier ankommenden Flüchtlingen und den vielen Helferinnen und Helfern zu zeigen und sich gegen Fremdenhass zu stellen.
Wir alle sind gefragt, nicht Öl ins Feuer zu gießen und so Rassismus gesellschaftsfähig zu machen, sondern sich an die Seite der Flüchtlinge zu stellen und für eine menschliche Willkommenskultur zu werben.
Danke an alle, die die Flüchtlinge herzlich aufnehmen betreuen und damit zeigen: Sondershausen, Rockensußra, Thüringen ist bunt!
Anschlag auf unser Wertesystem
Die Brandanschläge auf drei leerstehende Wohnhäuser in Rockensußra im Kyffhäuserkreis seien als Akt hasserfüllter Gewalt zu bewerten und moralisch zutiefst zu verurteilen, sagte Diana Lehmann, flüchtlingspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, mit Blick auf die Ereignisse der vergangenen Nacht.
"Der Anschlag galt nicht nur den geplanten Flüchtlingsunterkünften, sondern auch unserem gesellschaftlichen Wertesystem sowie der von uns gelebten Willkommenskultur", so Lehmann. "Doch wer seine Heimat und seine Angehörigen aufgrund von Krieg, Diskriminierung oder Folter verlassen muss, muss hier Schutz und Sicherheit finden. Beispiele wie die Willkommensaktion engagierter Bürgerinnen und Bürger in Saalfeld am vergangenen Samstag zeigen, dass die Willkommenskultur in Thüringen funktioniert und die Menschen vor Ort auf die erhöhten Flüchtlingszahlen mit Hilfsbereitschaft reagieren. Die feigen Brandanschläge der letzten Nacht verurteilen wir als terroristische Gewalttaten, denen wir uns entschlossen entgegenstellen", betonte Lehmann abschließend.
