Mo, 18:56 Uhr
07.09.2015
Brandanschlag in Rockensußra
Danke Sondershausen
Auf einer kurzfristig organisierten Kundgebung in Sondershausen sagten Asylbewerber danke für Aufnahme in Sondershausen und die Redner verurteilten den Brandanschlag von Rockensußra…
Über 100 Teilnehmer hatte die kurzfristig durchgeführte Kundgebung auf dem Markt von Sondershausen. Ausgangspunkt war der Brandanschlag auf drei Gebäude in Rockensußra, der eventuell für Flüchtlinge hergerichtet werden sollte.
Asylbewerber, die in Sondershausen untergebracht sind, haben spontan an der Kundgebung teilgenommen. Mit selbst gemalten Plakaten sagten sie Danke für die herzliche Aufnahme in Sondershausen.
Unter den Teilnehmern der Kundgebung waren neben Bürgern aus Sondershausen auch Teilnehmer aus Sömmerda angereist, um Solidarität auszudrücken. Der evangelische Kirchenkreis wollte eigentlich um 17:00 Uhr eine Beratung durchführen und änderte den Plan und nahm an der Kundgebung teil.
Neben zahlreichen Vertretern der verschiedenen Parteien und Vereine nahmen auch zahlreiche Bürgermeister des Kyffhäuserkreises teil, die eigentlich um 17:30 ein Termin mit Landrätin Anje Hochwind (SPD) hatten, um über die Unterbringung der Flüchtlinge zu beraten.
Andreas Langethal-Heerlein vom Verein Sondershausen ist bunt begrüßte die Kundgebungsteilnehmer. Als Veranstalter verlas er zuerst die Verhaltensregeln für die Kundgebung.
Mit Schuldzuweisungen halten wir uns als Verein zurück, sagte er, und lassen die Polizei ihre Arbeit machen. Er bekräftigte im Namen des Vereins:
Sondershausen ist bunt und wird es bleiben.
Auch wenn wir ein Verein für Sondershausen sind, so Langethal-Heerlein, bieten wir Rockensußra Unterstützung an.
Die Ortsbürgermeisterin von Rockensußra, Esther Richter, und Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) verurteilten den Brandanschlag. Vogt erinnerte, dass im Rahmen der Interkulturellen Woche auch eine Veranstaltung in Rockensußra stattfinden wird, und rief zur Solidarität mit den Flüchtlingen auf.
Weitere Redner u.a.
SPD-Landtagsmitglied Dorothea Marx:
Wir müssen aufhören den. nach richtigen und falschen Flüchtlingen zu unterscheiden. Wer Schutz sucht wird nach Prüfung diesen Schutz auch erhalten. Sie erinnert, das kleine Jordanien mit seinen sechs Millionen Einwohnern hat 1,5 Million syrische Flüchtlinge aufgenommen und hält immer noch die Grenzen offen.
Jörg Esser verlas eine Grußbotschaftvon SPD-Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme:
Siehe auch Verurteilung Brandanschlag Rockensußra (3)
Grünen-Landtagsmitglied Babett Pfefferlein:
Wir dürfen uns von den Anschlägen nicht verunsichern lassen. Sie dankte Polizei und Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft. Ebenso ging der Dank an den Verein für die heutige Kundgebung.
Vereinsmitglied Georg Schäfer:
Er erinnerte, mit einem Brand begann es (Reichstagsbrand) und endete in einem Weltkrieg.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU):
Sondershausen heißt die Flüchtlinge willkommen. Meinungsfreiheit ja, aber das Anzünden von Unterkünften muss mit Strafverfolgung enden.
SPD-Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick:
Wir sind eine europäische Gemeinschaft. Dank an den Verein.
Superintendent Christoph Bálint:
Sie legen mit Worten Brandsätze. Auch der evang. Kirchenkreis heißt die Flüchtlinge willkommen.
Autor: khhÜber 100 Teilnehmer hatte die kurzfristig durchgeführte Kundgebung auf dem Markt von Sondershausen. Ausgangspunkt war der Brandanschlag auf drei Gebäude in Rockensußra, der eventuell für Flüchtlinge hergerichtet werden sollte.
Asylbewerber, die in Sondershausen untergebracht sind, haben spontan an der Kundgebung teilgenommen. Mit selbst gemalten Plakaten sagten sie Danke für die herzliche Aufnahme in Sondershausen.
Unter den Teilnehmern der Kundgebung waren neben Bürgern aus Sondershausen auch Teilnehmer aus Sömmerda angereist, um Solidarität auszudrücken. Der evangelische Kirchenkreis wollte eigentlich um 17:00 Uhr eine Beratung durchführen und änderte den Plan und nahm an der Kundgebung teil.
Neben zahlreichen Vertretern der verschiedenen Parteien und Vereine nahmen auch zahlreiche Bürgermeister des Kyffhäuserkreises teil, die eigentlich um 17:30 ein Termin mit Landrätin Anje Hochwind (SPD) hatten, um über die Unterbringung der Flüchtlinge zu beraten.
Andreas Langethal-Heerlein vom Verein Sondershausen ist bunt begrüßte die Kundgebungsteilnehmer. Als Veranstalter verlas er zuerst die Verhaltensregeln für die Kundgebung.
Mit Schuldzuweisungen halten wir uns als Verein zurück, sagte er, und lassen die Polizei ihre Arbeit machen. Er bekräftigte im Namen des Vereins:
Sondershausen ist bunt und wird es bleiben.
Auch wenn wir ein Verein für Sondershausen sind, so Langethal-Heerlein, bieten wir Rockensußra Unterstützung an.
Die Ortsbürgermeisterin von Rockensußra, Esther Richter, und Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) verurteilten den Brandanschlag. Vogt erinnerte, dass im Rahmen der Interkulturellen Woche auch eine Veranstaltung in Rockensußra stattfinden wird, und rief zur Solidarität mit den Flüchtlingen auf.
Weitere Redner u.a.
SPD-Landtagsmitglied Dorothea Marx:
Wir müssen aufhören den. nach richtigen und falschen Flüchtlingen zu unterscheiden. Wer Schutz sucht wird nach Prüfung diesen Schutz auch erhalten. Sie erinnert, das kleine Jordanien mit seinen sechs Millionen Einwohnern hat 1,5 Million syrische Flüchtlinge aufgenommen und hält immer noch die Grenzen offen.
Jörg Esser verlas eine Grußbotschaftvon SPD-Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme:
Siehe auch Verurteilung Brandanschlag Rockensußra (3)
Grünen-Landtagsmitglied Babett Pfefferlein:
Wir dürfen uns von den Anschlägen nicht verunsichern lassen. Sie dankte Polizei und Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft. Ebenso ging der Dank an den Verein für die heutige Kundgebung.
Vereinsmitglied Georg Schäfer:
Er erinnerte, mit einem Brand begann es (Reichstagsbrand) und endete in einem Weltkrieg.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU):
Sondershausen heißt die Flüchtlinge willkommen. Meinungsfreiheit ja, aber das Anzünden von Unterkünften muss mit Strafverfolgung enden.
SPD-Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick:
Wir sind eine europäische Gemeinschaft. Dank an den Verein.
Superintendent Christoph Bálint:
Sie legen mit Worten Brandsätze. Auch der evang. Kirchenkreis heißt die Flüchtlinge willkommen.























