Di, 22:38 Uhr
08.09.2015
Asylpolitik
…es entscheidet sich unsere Menschlichkeit…
Am Umgang mit den Schwächsten erweist sich unsere Mitmenschlichkeit, zugespitzt gesagt, es erweist sich unsere Menschlichkeit. Hier eine Meldung des evangelischen Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen zum Thema Flüchtlinge...
Jeder der bedacht oder unbedacht mit Worten zündelt, über Minderheiten, Behinderte, Ausländer u.a. lästert, witzelt oder boshaft redet oder gar zum Brandbeschleuniger greift um Unterkünfte oder Menschen zu schädigen und dabei den Tod von Menschen billigend in Kauf nimmt, stellt sich selbst und seine Menschlichkeit in Frage.
Wo immer in der Welt Menschen von sich meinen bessere, weil andere Menschen zu sein und anderen das Lebensrecht (hier) absprechen zu dürfen, stellt sich nur selbst ins Abseits.
In diesen Tagen, so Superintendent Bálint, sahen wir alle Bilder im Fernsehen, die Assoziationen an die Flucht vieler DDR-Bürger in den Botschaften in Prag und Budapest auslösten. Wer diese Zeit miterlebt hat, in der ebenfalls unzählige Flüchtlinge in Gärten und Zelten campierten, kann nicht allen Ernstes die verurteilen, die jetzt aus viel größerer Not und unter Inkaufnahme des möglichen Verlustes Ihres Lebens (wie Aylan Kurdi am Strand von Bodrum) zu uns kommen. Wer sie auch sind, wir sind Ihnen schuldig sie aufzunehmen und mitmenschlich an Ihnen zu handeln. An Ihnen entscheidet sich die Menschlichkeit eines jeden von uns.
Was nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und vor der friedlichen Revolution 1989 gelang, kann auch heute gelingen. Niemand darf aus Angst, Unwissenheit oder Hass einem anderen die Existenz absprechen.
Sehen wir die gewiss nicht leichte Aufgabe, diesen Menschen zu helfen, als eine Chance, uns und unsere Nächstenliebe tätig und jeder mit seinen Möglichkeiten zu erweisen. Hilfsangebote werden vom Landratsamt in Sondershausen koordiniert.
Autor: khhJeder der bedacht oder unbedacht mit Worten zündelt, über Minderheiten, Behinderte, Ausländer u.a. lästert, witzelt oder boshaft redet oder gar zum Brandbeschleuniger greift um Unterkünfte oder Menschen zu schädigen und dabei den Tod von Menschen billigend in Kauf nimmt, stellt sich selbst und seine Menschlichkeit in Frage.
Wo immer in der Welt Menschen von sich meinen bessere, weil andere Menschen zu sein und anderen das Lebensrecht (hier) absprechen zu dürfen, stellt sich nur selbst ins Abseits.
In diesen Tagen, so Superintendent Bálint, sahen wir alle Bilder im Fernsehen, die Assoziationen an die Flucht vieler DDR-Bürger in den Botschaften in Prag und Budapest auslösten. Wer diese Zeit miterlebt hat, in der ebenfalls unzählige Flüchtlinge in Gärten und Zelten campierten, kann nicht allen Ernstes die verurteilen, die jetzt aus viel größerer Not und unter Inkaufnahme des möglichen Verlustes Ihres Lebens (wie Aylan Kurdi am Strand von Bodrum) zu uns kommen. Wer sie auch sind, wir sind Ihnen schuldig sie aufzunehmen und mitmenschlich an Ihnen zu handeln. An Ihnen entscheidet sich die Menschlichkeit eines jeden von uns.
Was nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und vor der friedlichen Revolution 1989 gelang, kann auch heute gelingen. Niemand darf aus Angst, Unwissenheit oder Hass einem anderen die Existenz absprechen.
Sehen wir die gewiss nicht leichte Aufgabe, diesen Menschen zu helfen, als eine Chance, uns und unsere Nächstenliebe tätig und jeder mit seinen Möglichkeiten zu erweisen. Hilfsangebote werden vom Landratsamt in Sondershausen koordiniert.