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Do, 10:45 Uhr
10.09.2015
Ein Blick in die Statistik

Vater, Mutter, Kind und Geld

Thüringer Paare mit Kindern verfügten im Jahr 2013 im Durchschnitt über ein monatliches Nettoeinkommen von 3.891 Euro. Das geht aus den Erhebungen des Landesamtes für Statistik hervor. Vor zehn Jahren waren es noch 500 Euro weniger...

Aus der Auswertung der Haushaltsbücher der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013 geht hervor, dass nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben die Privathaushalte in Thüringen im Jahr 2013 im Durchschnitt über ein Nettoeinkommen von 2.604 Euro monatlich verfügten. Im Jahr 2003 waren es durchschnittlich 2.304 Euro. Paare mit Kindern hatten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3.891 Euro monatlich im Durchschnitt zur Verfügung. Vor zehn Jahren mussten die Haushalte von Paaren mit Kindern in Thüringen noch mit einem Nettoeinkommen von 3.352 Euro auskommen.

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Das monatliche Bruttoeinkommen aller Thüringer Haushalte betrug im Jahr 2013 im Durchschnitt 3.310 Euro. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2003, hatten die Haushalte im Durchschnitt pro Monat ein Bruttoeinkommen von 2.829 Euro. Thüringer Paare mit Kindern verfügten 2013 über ein monatliches Haushaltsbruttoeinkommen von 5.103 Euro und 2003 über 4.288 Euro.

Die Anzahl der Paare mit Kindern veränderte sich in Thüringen von 164.000 im Jahr 2003 auf 128.000 im Jahr 2013. Die Anzahl der Haushalte von Alleinerziehenden dagegen blieb unverändert (43.000 2003 und 2013).

Für den Privaten Konsum gaben die Thüringer Haushalte im Jahr 2013 durchschnittlich 2.111 Euro im Monat aus; das waren 80 Prozent der ausgabefähigen Einkommen und Einnahmen. Die Haushalte von Paaren mit Kindern wendeten 2013 durchschnittlich 3.069 Euro im Monat für den Privaten Konsum auf. Der Anteil an den ausgabefähigen Einnahmen lag hier bei 78 Prozent.
Diese Ergebnisse sind Durchschnittswerte aller privaten Haushalte von Thüringen. Für Vergleiche mit den eigenen Angaben können die statistisch ermittelten Durchschnittswerte daher nur eingeschränkt herangezogen werden.
Autor: red

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Kommentare
Klassikerin
10.09.2015, 11:00 Uhr
ist schon klar, ist
eine Durchschnittsangabe und Ausnahmen bestätigen die Regel, keine Frage..... Beim Lesen fällt mir gleich eine junge 4köpfige Familie ein, deren monatliches Nettoeinkommen im Jahr 2013 knapp 2000 EUR zzgl. Kindergeld betrug..... also weit entfernt von der Angabe hier.... da würde es ihnen zweifelsfrei richtig gut gehen.... und auch in den Folgejahren ists kaum anders geworden...
Wolfi65
10.09.2015, 11:14 Uhr
Nicht aufregen
Eine gewisse Klientel träumt sich seit Jahren die Zahlen schön.
Statistiken sind so glaubhaft wie der Einigungsvertrag von 1990.
Was wurde vom Oggersheimer Kanzler der Einheit alles versprochen?!
Jetzt ist es soweit, dass die Kämpfer des Runden Tisches auf dem Sozialamt kämpfen müssen. Und zwar ums tägliche Überleben.
Wenn man die Zahlen so betrachtet und auf so einen hohen Durchschnittswert kommt, müssen doch einige Bundis im Geld schwimmen.
Und wenn sie nicht gestorben sind.....
Lublo
10.09.2015, 12:59 Uhr
Nettoeinkommen
Einfach absurd !
Was für Summen sind denn das????
Welcher Mensch hat die Wunschvorstellungen sich ausgedacht?
Das ist einfach unverantwortlich so etwas an die Menschen hier zu verkaufen!
Nur weil einige gierige Chefs Millionen scheffeln, müssen manche dafür 3 Minijobs erledigen um überhaupt existieren zu können.
Lutz Blobner
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