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Mo, 12:12 Uhr
14.09.2015
Meldungen aus der Wirtschaft

Gütesiegel „Demografieorientiertes Unternehmen“

Der WAGO Standort Sondershausen wurde für zukunftsfähiges Personalmanagement ausgezeichnet. Vorbildfunktion im Bereich Chancengleichheit und Diversity. Dazu erreicht kn diese Meldung von WAGO...

Das Werk Sondershausen der WAGO Kontakttechnik hat erneut das Gütesiegel „Demografieorientiertes Unternehmen“ erhalten. Die Auszeichnung des Thüringer Netzwerks Demografie würdigt unternehmerisches Engagement für ein zukunftsfähiges Personalmanagement, das darauf ausgerichtet ist, die Motivation und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig vom Alter zu fördern.


Von links: Peggy Lehmann (TND), Hartmut Koch (VWT), David Hirsch (ÜAG Jena), Ilka Helbing (WAGO), Sabine Oppitz (Jena-Optronik), Michael Hack (AWO), Prof Michael Behr (Arbeitsministerium), Roswitha Weitz (IWT) und Antje Schmerbauch (TND)
Quelle: Thüringer Netzwerk Demografie


Im Gütesiegelprozess werden die Handlungsfelder Personalentwicklung, Wissenstransfer, Arbeitsorganisation- und gestaltung, Unternehmenskultur und Führung sowie Attraktivität und Gesundheitsförderung bewertet.

Bei der Pressekonferenz zur Siegelverleihung betonte die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, die Bedeutung demografieorientierter Personalpolitik im Hinblick auf den demografischen Wandel in Thüringen und die Fachkräftesicherung.

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Der Siegelprozess bescheinigte WAGO eine vorbildhafte Aufstellung in den Bereichen Chancengleichheit und Diversity, wobei die gezielte Förderung von Frauen und der Aufbau des Frauennetzwerkes women@wago besonders positiv bewertet wurden. Darüber hinaus wurden die aktive Einbeziehung der Mitarbeiter in das Unternehmensgeschehen, das familienfreundliche Klima und die zahlreichen Unterstützungsangebote zur Work-Life-Balance hervorgehoben.

Die Aktivitäten des Anbieters von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik zur Mitarbeiterbindung wie die enge Kooperation mit heimischen Schulen und die hochwertige Ausbildung wurden als herausragend bezeichnet. Die kontinuierliche Personalentwicklung, bei der Stellen mit eigenen Auszubildenden nachbesetzt werden und die gezielte Berücksichtigung von älteren Bewerbern bei Neueinstellungen trugen ebenfalls zum Erhalt des Siegels bei.

Markus Starke, Leiter Personalwesen in Sondershausen, sieht in der erneuten Siegelverleihung nach 2012 eine wichtige externe Überprüfung der eigenen Arbeit: „Die erneute Verleihung des Gütesiegels bestätigt uns, dass wir mit unserem Engagement den richtigen Weg eingeschlagen haben und gibt wichtige Handlungsempfehlungen.“
Autor: khh

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