Do, 15:51 Uhr
17.09.2015
Landespolitik
Sport frei für Flüchtlinge
Der Landessportbund Thüringen erhält vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro für die Betreuung von Flüchtlingen und Migranten durch Sportvereine...
Der Thüringer Sport hat sich frühzeitig klar positioniert, die Integration von Flüchtlingen aktiv zu unterstützen und den Sport als einen Beitrag zur Willkommenskultur für Flüchtlinge und Migranten zu sehen. Mithilfe des Sports können die Flüchtlinge ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten und in das gesellschaftliche Leben integriert werden. Die 50.000 Euro tragen entscheidend dazu bei, die Sportvereine beim Aufbau von Angeboten zur Integrationsarbeit zu unterstützen, erklärt Landessportbund-Präsident Peter Gösel, der die intensiven und guten Gespräche mit der Thüringer Politik zu diesem Thema lobt.
Ich bin froh über den aktiven Beitrag, den der Thüringer Sport leistet, damit Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten möglichst gut bei uns aufgenommen und schnell integriert werden. Der Vereinssport spielt dabei eine wichtige Rolle, betont Dr. Birgit Klaubert.
Der Landessportbund Thüringen will die Zuwendungen stückeln und an eine Vielzahl von Sportvereinen weitergeben, damit diese die Mittel unter anderem für Übungsleiterhonorare, zur Anschaffung von Sportgeräten und Sportbekleidung sowie als Fahrtkosten zu den Trainingsstätten nutzen können. Dabei wird das Ziel verfolgt, den Verwaltungsaufwand der Vereine für die Beantragung der Mittel und deren Nachweisführung so gering wie möglich zu halten.
Dem Programm Integration durch Sport des Landessportbundes Thüringen sind derzeit neben 33 Stützpunktvereinen rund 50 weitere Sportvereine bekannt, die regelmäßig Sportangebote für Flüchtlinge unterbreiten. Diese Vereine haben einen zentralen Stellenwert, weil sie mit der Unterbreitung ihrer Sportangebote eine regelmäßige, langfristige und kontinuierliche Integrationsarbeit gewährleisten und auf Erfahrungen im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen und Glaubensrichtungen verweisen können.
Die Unterstützung dieser Vereine mit finanziellen Mitteln ist wichtig. Noch wichtiger ist es jedoch, dass die Vereine ihre Angebote auch an Flüchtlinge in den Sporthallen und Sportstätten unterbreiten können. Die zunehmende Belegung von Turnhallen für die Unterbringung von Flüchtlingen ist dabei allerdings kontraproduktiv, so Peter Gösel. Aktuell wird durch den Landessportbund gemeinsam mit den Kreis- und Stadtsportbünden eine Übersicht zu den Sporthallen erarbeitet, die bereits für den Schul- und Vereinssport aufgrund der Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können. Im Verlauf der kommenden Woche wird der Landessportbund hierzu weitere Informationen liefern.
Als Ansprechpartner für Interessenten am Aufbau eines Sportangebots für Flüchtlinge ist der Landeskoordinator Integration durch Sport, Jörg Schünke, zu erreichen unter: 0361 3405464 oder per Mail unter j.schuenke@lsb-thueringen.de
Autor: redDer Thüringer Sport hat sich frühzeitig klar positioniert, die Integration von Flüchtlingen aktiv zu unterstützen und den Sport als einen Beitrag zur Willkommenskultur für Flüchtlinge und Migranten zu sehen. Mithilfe des Sports können die Flüchtlinge ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten und in das gesellschaftliche Leben integriert werden. Die 50.000 Euro tragen entscheidend dazu bei, die Sportvereine beim Aufbau von Angeboten zur Integrationsarbeit zu unterstützen, erklärt Landessportbund-Präsident Peter Gösel, der die intensiven und guten Gespräche mit der Thüringer Politik zu diesem Thema lobt.
Ich bin froh über den aktiven Beitrag, den der Thüringer Sport leistet, damit Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten möglichst gut bei uns aufgenommen und schnell integriert werden. Der Vereinssport spielt dabei eine wichtige Rolle, betont Dr. Birgit Klaubert.
Der Landessportbund Thüringen will die Zuwendungen stückeln und an eine Vielzahl von Sportvereinen weitergeben, damit diese die Mittel unter anderem für Übungsleiterhonorare, zur Anschaffung von Sportgeräten und Sportbekleidung sowie als Fahrtkosten zu den Trainingsstätten nutzen können. Dabei wird das Ziel verfolgt, den Verwaltungsaufwand der Vereine für die Beantragung der Mittel und deren Nachweisführung so gering wie möglich zu halten.
Dem Programm Integration durch Sport des Landessportbundes Thüringen sind derzeit neben 33 Stützpunktvereinen rund 50 weitere Sportvereine bekannt, die regelmäßig Sportangebote für Flüchtlinge unterbreiten. Diese Vereine haben einen zentralen Stellenwert, weil sie mit der Unterbreitung ihrer Sportangebote eine regelmäßige, langfristige und kontinuierliche Integrationsarbeit gewährleisten und auf Erfahrungen im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen und Glaubensrichtungen verweisen können.
Die Unterstützung dieser Vereine mit finanziellen Mitteln ist wichtig. Noch wichtiger ist es jedoch, dass die Vereine ihre Angebote auch an Flüchtlinge in den Sporthallen und Sportstätten unterbreiten können. Die zunehmende Belegung von Turnhallen für die Unterbringung von Flüchtlingen ist dabei allerdings kontraproduktiv, so Peter Gösel. Aktuell wird durch den Landessportbund gemeinsam mit den Kreis- und Stadtsportbünden eine Übersicht zu den Sporthallen erarbeitet, die bereits für den Schul- und Vereinssport aufgrund der Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können. Im Verlauf der kommenden Woche wird der Landessportbund hierzu weitere Informationen liefern.
Als Ansprechpartner für Interessenten am Aufbau eines Sportangebots für Flüchtlinge ist der Landeskoordinator Integration durch Sport, Jörg Schünke, zu erreichen unter: 0361 3405464 oder per Mail unter j.schuenke@lsb-thueringen.de
