Mi, 10:37 Uhr
23.09.2015
Ein Blick in die Statistik
Rauf oder runter mit den Hebesätzen?
In den vergangenen Jahren sind in den Thüringer Gemeinden eine Vielzahl von Hebesatzerhöhungen beschlossen worden. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik haben im ersten Halbjahr 2015 von den insgesamt 849 Gemeinden 89 Gemeinden den Hebesatz für eine oder mehrere Realsteuerarten erhöht...
41 Thüringer Gemeinden weisen seit dem Jahr 2010 unveränderte Hebesätze für Gewerbe- und Grundsteuern aus.
Im ersten Halbjahr 2015 hoben 65 Gemeinden den Hebesatz der Gewerbesteuer an. Das bedeutet für die Gewerbetreibenden der betroffenen Gemeinden, dass die Steuer, die auf den Ertrag erhoben wird, steigt. Für die Gemeinden erhöhen sich die Einnahmen. Die Hebesätze für die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen) wurden in 45 Gemeinden und für die Grundsteuer B (bebaute Flächen) in 74 Gemeinden angehoben. Keine Gemeinde reduzierte einen ihrer Hebesätze im ersten Halbjahr 2015.
Spitzenreiter beim Hebesatz der Gewerbesteuer sind Mitte des Jahres 2015 wie im vergangenen Jahr die Landeshauptstadt Erfurt und die kreisfreie Stadt Gera mit jeweils 470 Prozent.
12 Gemeinden erhöhten ihren Hebesatz der Gewerbesteuer um 50 und mehr Prozentpunkte, angeführt von der Gemeinde Ichstedt im Kyffhäuserkreis um 83 Prozentpunkte. Die Spanne der Hebesätze reicht von 200 bis 470 Prozent, wobei von allen Thüringer Gemeinden nur die Gemeinde Schweickershausen im Landkreis Hildburghausen den Mindesthebesatz von 200 Prozent lt. § 16 Abs. 4 GewStG wählte.
Bei der Grundsteuer B wiesen die kreisfreie Stadt Gera mit 600 Prozent, die Gemeinde Walpernhain im Saale-Holzland-Kreis mit 550 Prozent und die Gemeinde Elleben im Ilm-Kreis mit 500 Prozent die höchsten Hebesätze aus. Den maximalsten Anstieg um 161 Prozentpunkte hat die Gemeinde Walpernhain im Saale-Holzland-Kreis beschlossen. Weitere zwei Gemeinden erhöhten ihren Hebesatz um 100 und mehr Prozentpunkte. Den niedrigsten Hebesatz hat derzeit die Gemeinde Kirchgandern im Landkreis Eichsfeld mit 200 Prozent.
Den Spitzensatz von 400 Prozent bei der Grundsteuer A beschlossen 15 Thüringer Gemeinden. Die Gemeinde Meuselbach-Schwarzmühle im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hat den deutlichsten Anstieg um 118 Prozentpunkte zu verzeichnen. Bei weiteren 10 Gemeinden lag die Erhöhung jeweils zwischen 50 und 100 Prozentpunkten. Den niedrigsten Hebesatz dieser Steuerart von 200 Prozent wiesen 22 Thüringer Gemeinden aus.
Die Hebesätze aller Thüringer Gemeinden des Jahres 2014 finden Sie im Internet unter dem Link www.statistik.thueringen.de.
Autor: red41 Thüringer Gemeinden weisen seit dem Jahr 2010 unveränderte Hebesätze für Gewerbe- und Grundsteuern aus.
Im ersten Halbjahr 2015 hoben 65 Gemeinden den Hebesatz der Gewerbesteuer an. Das bedeutet für die Gewerbetreibenden der betroffenen Gemeinden, dass die Steuer, die auf den Ertrag erhoben wird, steigt. Für die Gemeinden erhöhen sich die Einnahmen. Die Hebesätze für die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen) wurden in 45 Gemeinden und für die Grundsteuer B (bebaute Flächen) in 74 Gemeinden angehoben. Keine Gemeinde reduzierte einen ihrer Hebesätze im ersten Halbjahr 2015.
Spitzenreiter beim Hebesatz der Gewerbesteuer sind Mitte des Jahres 2015 wie im vergangenen Jahr die Landeshauptstadt Erfurt und die kreisfreie Stadt Gera mit jeweils 470 Prozent.
12 Gemeinden erhöhten ihren Hebesatz der Gewerbesteuer um 50 und mehr Prozentpunkte, angeführt von der Gemeinde Ichstedt im Kyffhäuserkreis um 83 Prozentpunkte. Die Spanne der Hebesätze reicht von 200 bis 470 Prozent, wobei von allen Thüringer Gemeinden nur die Gemeinde Schweickershausen im Landkreis Hildburghausen den Mindesthebesatz von 200 Prozent lt. § 16 Abs. 4 GewStG wählte.
Bei der Grundsteuer B wiesen die kreisfreie Stadt Gera mit 600 Prozent, die Gemeinde Walpernhain im Saale-Holzland-Kreis mit 550 Prozent und die Gemeinde Elleben im Ilm-Kreis mit 500 Prozent die höchsten Hebesätze aus. Den maximalsten Anstieg um 161 Prozentpunkte hat die Gemeinde Walpernhain im Saale-Holzland-Kreis beschlossen. Weitere zwei Gemeinden erhöhten ihren Hebesatz um 100 und mehr Prozentpunkte. Den niedrigsten Hebesatz hat derzeit die Gemeinde Kirchgandern im Landkreis Eichsfeld mit 200 Prozent.
Den Spitzensatz von 400 Prozent bei der Grundsteuer A beschlossen 15 Thüringer Gemeinden. Die Gemeinde Meuselbach-Schwarzmühle im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hat den deutlichsten Anstieg um 118 Prozentpunkte zu verzeichnen. Bei weiteren 10 Gemeinden lag die Erhöhung jeweils zwischen 50 und 100 Prozentpunkten. Den niedrigsten Hebesatz dieser Steuerart von 200 Prozent wiesen 22 Thüringer Gemeinden aus.
Die Hebesätze aller Thüringer Gemeinden des Jahres 2014 finden Sie im Internet unter dem Link www.statistik.thueringen.de.