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Mi, 11:45 Uhr
23.09.2015
kn-Forum

Endlich mal ein gutes Zeichen für uns Bürger

Mit großer Begeisterung verfolge ich die aktuelle Entwicklung im Stadtrat um die Abwahl der ersten Beigeordneten in Sondershausen. 27 Stadträte ziehen nun endlich an einem Strang um gemeinsam für Sondershausen zu kämpfen, so beginnt ein Leserbrief der soeben kn erreichte...

Persönlich kann einem die Abwahl natürlich leid tun, ich habe Frau Kraffzick immer als freundlich und hilfsbereit kennengelernt, allerdings darf man das große Ganze nicht auf den Augen verlieren. Die Stadt ist pleite und muss dem Bürger immer tiefer ins Säckel greifen, verständlich dass die Stadträte, die ja selbst Bürger unserer Stadt sind, davon auch die Nase voll haben.

Schade und bedenklich finde ich die Diskussion in einer örtlichen Zeitung, damit schadet sich die SPD nur selbst. Die unsäglichen Beiträge von Frau Marx und Frau Hilbrecht, tun dazu ihr übriges. Dort wird klar um was es eigentlich geht. Nämlich um Macht und Einflussnahme und schon lange nicht mehr um uns Bürger. So sollte Politik in unserer Stadt aber nicht sein, hier geht es nicht um das Parteibuch sondern um die Menschen.

Umso erfreulicher ist es, dass im Stadtrat nun scheinbar Menschen mit Gewissen sitzen und ohne die Gier nach Macht agieren. Diese Entscheidung ist goldrichtig.
Die "neue" SPD gefällt mir um einiges besser als die "Alte". Weiter so, ich bleibe der SPD treu.

E. Meier
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Tami.SDH
24.09.2015, 14:57 Uhr
Inakzeptable Entscheidung und stalinistische Verhältnisse
Ja, sie haben Recht, E. Meier. In der Haut von Frau Kraffzick möchte man in diesen Tagen nicht stecken. Die Verfahrensweise ist alles andere als „freundlich“ und vielleicht auch ihr gegenüber nicht fair. Aber ist sie deshalb inakzeptabel?

Wenn man die „Hilfeschreie“ der SPD-Genossinnen Frau Marx und Frau Hilbrecht in der regionalen Presse oder bei ´facebook´ liest, ist das wohl so. Hier wird von „stalinistischen Gebräuchen“ gesprochen, wenn eine überwältigende Mehrheit – und überwältigend ist es wirklich, wenn 27 von 28 Vertretern demokratischer Parteien und Gruppierungen zugestimmt haben – einen solchen Antrag stellt.

Okay, Frau Hilbrecht mag alt genug sein, um hier noch direkte Vergleiche anstellen zu können. Mir erscheint der Vergleich mit einem totalitärem Terrorregime, dem Millionen Menschen zum Opfer fielen, doch als sehr – um es mal so auszudrücken – gewagt. Stalin allein (so jedenfalls „Wikipedia“, das ich hier nur ungern zitiere) entschied, welche Minister und Funktionäre nicht hinter ihm standen und ließ seine Gegner „ausschalten“. Hier aber haben 27 Mitglieder unterschiedlichster Gruppierungen und Parteien einen gemeinsamen Antrag gestellt, der (so stellt es sich zumindest für den Leser dar), finanzielle Aspekte zum Hintergrund hat.
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