eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Sa, 15:16 Uhr
26.09.2015
Willkommenskultur statt Verbraucherfallen

Verbraucherschutz für Flüchtlinge

Angesichts der hohen Zahlen von Flüchtlingen in Deutschland steht auch der Verbraucherschutz vor neuen Herausforderungen. Flüchtlinge brauchen verständliche Informationen, Beratungen für ihre Probleme und unbürokratische Regelungen, etwa für die Gesundheitsvorsorge, beim Zugang zu einem Konto oder der Nutzung des Internets...


Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sieht hier die Politik aber auch die Verbraucherschützer gefordert. Landesweit müssen Verbraucherinformationen und Beratungsangebote auch in Fremdsprachen und leicht verständlich angeboten werden.

Anzeige symplr (1)
„Der Verbraucherschutz steht angesichts der vielen Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, vor neuen Herausforderungen. Menschen, die hier leben und konsumieren, sind Verbraucher, die unseren Schutz, unsere Information und für sie passende Beratungs- und Bildungsangebote brauchen“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

„Die Flüchtlinge brauchen jetzt schnelle und unbürokratische Hilfe von der Politik, von Behörden, von Anbietern und von uns Verbraucherschützern. Zur Willkommenskultur gehört auch, sie vor windigen Anbietern, etwa für Versicherungen oder Mobilfunkverträge, zu schützen“, so Müller.

Dringend müsse ein Zugang zu einem Basiskonto gewährleistet werden. Der vzbv begrüßt die neuen Regelungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Flüchtlingen auch ohne Ausweis oder Reisepass die Eröffnung eines Kontos zu ermöglichen. „Noch nicht an jedem Bankschalter wird die Willkommenskultur gelebt. Es kann nicht sein, dass sich manche Menschen Monate lang vergebens um die Eröffnung eines Kontos bemühen. Der klare Anspruch auf ein Basiskonto ist die Grundlage für einen Neuanfang in Deutschland. Ohne Konto keine Wohnung, kein Job und damit auch keine Perspektive“, so Müller.

Auch die gesundheitliche Versorgung der Betroffenen müsse zeitnah und in allen Bundesländern einheitlich geregelt werden. „Die Menschen brauchen eine ausreichende Versorgung bei akuten Erkrankungen und Schmerzen, häufig auch therapeutische Hilfe. Um nicht die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen und die Kommunen einseitig zu belasten, ist hier auch der Bund gefordert“, meint Müller.

Für die Flüchtlinge sei zudem der freie und möglichst kostenlose Zugang zum Internet besonders wichtig. „Menschen auf der Flucht nutzen das Internet zum Austausch und um an Informationen zu gelangen. Wir müssen schnell und ausreichend viele Hotspots zur Verfügung stellen. Offene WLANs sind sehr wichtig.“ Problematisch sei die Gefahr der Störerhaftung im Falle von Rechtsverletzungen der WLAN-Nutzer.

Diese geltenden Regelungen sollen nach dem Willen der Bundesregierung sogar noch verschärft werden. „Eine weitere Verschärfung der Störerhaftung würde aus unserer Sicht nicht nur gegen geltendes EU-Recht verstoßen, sondern auch zu einer Einschränkung des Zugangs zu einem freien WLAN führen. In der derzeitigen Situation das völlig falsche Signal an die Flüchtlinge“.

Herausforderungen im Verbraucherschutz stellen sich auch in anderen Lebensbereichen, etwa bei einer verständlichen Lebensmittelkennzeichnung, dem Versicherungsschutz der Flüchtlinge oder auch der vielen Helfer sowie der Mehrsprachigkeit und Verständlichkeit von Informationen. Hier überprüfen die Verbraucherzentralen zurzeit ihre Angebote.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Beobachter70
26.09.2015, 21:04 Uhr
was brauchen sie?
- ein Dach über dem Kopf für zwei Tage
- etwas zu essen und ein Klo
- die Entscheidung über ihren Asylstatus
- wer nicht anerkannt wird, ein Zugticket in die Heimat und eine "Schön, dass Sie da waren"-Ansichtskarte von Nordhausen

So und nicht anders!
Pe_rle
27.09.2015, 08:55 Uhr
Verbraucherschutz und Flüchtlinge
komisch ,
bei Flüchtlingen machen sich alle Gedanken ,aber wer denkt bitteschön an die Deutschen die komenden Winter unter der Brücke schlafen oder über Heizungsschächten übernachten.
Es ist schon komisch wer so alles auf den Flüchtlingszug aufspringt.
Löst erst mal die Probleme im eigen Land
----1
27.09.2015, 10:26 Uhr
Probleme?
Es ist doch so das es in Deutschland keine Probleme gibt weil jeder die Augen davor verschließt.
Es ist doch alles ach so toll.
Jeden geht es anscheint gut Nein das ist nicht die Realität.
Doch die will niemand hören bzw, sehen.
Dieses Land ist Falsch und verlogen nicht mehr oder weniger.
Alle hebel werden jetzt in bewegung gesetzt Milliarden ausgegeben und für wen?nicht für Deutsche die das erarbeiten und nie etwas davon haben.
Die Oberen vieleich aber nicht Du und Ich.
Eine echte Schande wer Rettet uns eigentlich?niemand.
Armut ist auch in unserem Duden zu finden das ist hier kein Fremdwort liebe Leute.
Wo bleibt da das Verständnis und die Hilfe nun sind wir keine 2 Klassen Gesellschaft mehr sondern eine 3 Klassen Gesellschaft.Was man davon halten soll ja erlich gesagt Nichts.
Und nun bleibt abzuwarten wie und wo das Enden wird.
Jobs für Zuwanderer sind in Hülle und Fülle da die Konzerne warten?warum haben wir dann selbst 5 Millionen Erwerbslose Menschen?Es kann mir doch niemand so ein blödsinn erzählen.Diese Menschen brauchen eine Perspektive als aller erstes.
Aber da gibt es wohl nicht genug Geld vom Statt für die Konzerne da lässt mann Sie lieber ohne Job.
Deutschland verrät und versündigt sich am eigenen Volk.
Beispielslos und Unwürdig.
Die schwarze Null soll stehen trotz der Massiven Ausgaben das ist ein Zeichen das wir nur belogen werden.
Wann haben wir mal mehr Netto vom Brutto?
Beobachter70
27.09.2015, 11:07 Uhr
Flüchtlinge vs. Obdachlose
Ja, vollkommen richtig. Da aber nun die Bürokratie so schön in Bewegung gekommen ist und das Geld nur so sprudelt, könnte man den Schwung doch prima nutzen, auch etwas für die bedürftigen Einheimischen zu tun. Obdachlosenheime, staatlich durchfinanzierte Tafeln, Sozialbetreuung, sozialer Wohnungsbau, Qualifizierung und Hilfe beim Jobfinden.

Leider wird es nicht so kommen, auf dem Auge sind die Regierenden seit jeher blind. Und die Einheimischen haben dazu noch ein weiteres riesengroßes Manko: sie kommen nicht vom Westbalkon, aus Afrika oder Syrien. Sie haben keine heulenden Kinder auf dem Arm, feiern Merkel nicht, sondern konfrontieren sie und die politisch Verantwortlichen der Vergangenheit mir ihrem täglichen Versagen.
Wolfi65
27.09.2015, 12:09 Uhr
Man sollte sich erst einmal um wichtigere Sachen kümmern
als das hier angegebene freie WLAN.
Ich war bis jetzt immer der Meinung, dass das Wichtige im Leben die Sicherheit der Familie, immer ein gut gedeckter Tisch und ein Dach über dem Kopf ist.
Stattdessen kümmert man sich um die rechtlichen Konsequenzen und Gefahren eines offenen WLAN Hotspot.
So langsam aber sicher gehen mir diese Flüchtlingsdebatten auf die Nerven und am Pops vorbei.
So z.B. "Ungarn macht die Grenzen dicht....."
"Ungarn macht die Grenzen auf....."

Vielleicht noch ein paar Euros aus Brüssel gefällig?
Ja was denn nun, liebes EU Mitglied?
Micha123
27.09.2015, 12:22 Uhr
Was ist mit der Bevölkerung?
Ich stimme meinen Vorrednern zu.
Da ja das Geld nun nur so "sprudelt" - kann man doch gleich was für das deutsche Volk machen.. Da müsste z.B. nicht die Stadt Sondershausen Stellen streichen - weil kein Cent mehr da ist .. usw.

Es gibt auch Politiker in Berlin oder den Ländern, welche darauf hinweisen - das man das eigene Volk nicht vergessen darf. Allerdings hat Frau Merkel da wirklich "Tomaten auf den Augen" - es wird ignoriert.
Jeder von uns muss mit seinem Geld umgehen, haushalten und kann vor allem rechnen. Und jeder sieht - was da auf uns alle zu kommt.
Sollen hier die nächsten Unruhen oder gar Bürgerkriege sein?

Und wenn man da immer von unserer Geschichte redet, dass wir eine Art Pflicht hätten zu helfen - Verantwortungsbewusstsein haben müssen usw. Dann bitteschön sollte sich jeder auch damit beschäftigen - wie es in der Geschichte immer zu Kriegen kam, wieso sie entstanden sind.
"Wenn die Politik versagt - dann kommt Krieg!"
Micha123
27.09.2015, 13:35 Uhr
Flüchtlingsdebatten gehen auf die Nerven
"So langsam aber sicher gehen mir diese Flüchtlingsdebatten auf die Nerven und am Pops vorbei."

Ich kann das absolut verstehen - diese Aussage von Wolfi65.

Das Probleme ist - die Politik - die sind doch alle nicht doof. Das sind doch Experten.. es gab in der Geschichte viele "Veränderungen" - einige Zahlen wie 1933-1945, 1953, 1968, 1989 ...
Die "Experten" haben daraus gelernt.. Ich meine damit, man lernte wie man das Volk beeinflussen kann, wie man manipulieren kann, wie es reagiert usw usw.

Und wenn man nun sagt "es geht mir am Pops" vorbei - dann haben die genau erreicht was sie wollen - denn es ist dem Volk dann egal.. Jeder macht nur noch sein Ding und setzt die Scheuklappen auf.

Die nachhaltigen Veränderungen die hier entstehen - die uns alle betreffen - das kann man dann nicht mehr aufhalten.

Ich werde zum Beispiel Mittwoch nach Erfurt fahren - dort ist eine Demo der AFD. Die Masse macht es und nur zusammen können wir Druck ausüben.
enrico12
27.09.2015, 18:18 Uhr
Unglaublich
Als deutscher mußte zusehen das mit dem arsch an die wand kommst,mußt jeden Cent zweimal umdrehen und die 'Asylanten. 'Kriegen alles in den selben gesteckt.wo sind wir nur hingeraten. Wird Zeit das mal jemand die feinen Herrschaften im Bundestag wach rüttelt das es so nicht weitergehen kann.kein wunder das die alle zu uns wollen .da Fall ich doch echt vom Glauben ab.

Ich hoffe sehr das unsere Regierung bei der kommenden Wahl den Zorn des Volkes zu spüren bekommt und diese ignoranten Machthaber der Bundesrepublik nicht wiedergewählt werden.Deutschland MUSS aufwachen und dem selbstherrlichen treiben ein ende setzen.

Geht auf die Straßen und demonstriert gegen diese zum Himmel stinkende ungerechtigkeit
Seit wann gibt es den sowas das jeder dahergelaufende der ein Wort deutsch kann,welches Asyl lautet,alles in den Hintern gesteckt bekommt wofür ein rechtschaffender DEUTSCHER STAATSBÜRGER hart arbeiten muss.

Liebe Redaktion von nnz online im Prinzip ist es mir egal ob ihr diesen Beitrag online stellt oder nicht.ich werde meine Meinung auch an anderer Stelle kund tun mit anderer Wortwahl. Ich hoffe allerdings darauf das in Deutschland noch erlaubt ist meine Meinung frei zu äußern. Sollte dies allerdings nicht der Fall sein und dieser Beitrag nicht online gehen sehe ich unser alles Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verletzt.
Bauherr
28.09.2015, 20:47 Uhr
der Anfang vom Ende
wie verlogen und abgebrüht muß man sein, um das deutsche Volk so zu verarschen, Jahre lang ist kein Geld für die wichtigsten Dinge der Allgemeinheit da, wie vernünftige Kindergärten, ordentliche Schulen inkl. genügend Lehrer, angemessene Renten wie von der Politik versprochen und vieles mehr, wo kommen jetzt die Milliarden her, und wie soll das Loch gestopft werden bestimmt wie noch so eine versteckte Steuer wie die ehemalige GEZ Beiträge.
Es wird Zeit das die Deutschen langsam aufwachen wie vor 25Jahren die DDR Bürger
Glaubt mir eins, wenn wir nicht aufpassen werden wir uns noch wundern was Frau Merkel mit ihren Mannen aus Deutschland gemacht hat.
Helfen ist o.k. aber nicht so kaotisch und unorganisiert
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)