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So, 12:38 Uhr
27.09.2015
Online-Shopping:

Ostdeutsche so sparsam wie die Schwaben 

Auch wenn Schwaben als die größten Sparfüchse Deutschlands gelten, beim schlauen Online-Shopping sind ihnen die Mitbürger aus den neuen Bundesländern mindestens ebenbürtig: Jeweils zwei Drittel (65,8 Prozent in Baden-Württemberg und 65,4 Prozent Ostdeutsche) suchen bei ihrem Einkauf im Internet grundsätzlich nach Rabatten, Gutscheincodes und anderen Sparoptionen...


Das ergab eine repräsentative Studie im Auftrag von deals.com, der Suchmaschine für digitales Sparen. Demnach kommen Deutschlands Sparkönige aus Mecklenburg-Vorpommern:

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Dort ist die Schnäppchensuche beim Online-Kauf bereits für 86 Prozent zur Gewohnheit geworden. Auf dem zweiten Platz folgen die Brandenburger (77 Prozent). Im Norden wird hingegen am wenigsten aufs Geld geachtet: In Schleswig-Holstein sucht nur jeder Dritte (33 Prozent) prinzipiell nach Sparmöglichkeiten – und auch die Bremer und Hamburger erweisen sich mit jeweils 50 Prozent im Bundesvergleich nicht gerade als ausgewiesene Smart-Shopper. Im bundesweiten Schnitt schauen sich 63 Prozent grundsätzlich nach Vergünstigungen beim Online-Einkauf um.

Clever Einkaufen will gelernt sein: Die Fähigkeit, ein Produkt zum bestmöglichen Preis zu erwerben, steht zunehmend für Shopping-Intelligenz. Kein Wunder, dass drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) stolz darauf sind, wenn sie ein Schnäppchen geschlagen haben – vor allem im Saarland (88 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern (86 Prozent) und in Niedersachsen (82 Prozent) sieht man darin einen Beleg für Konsumkompetenz und Preisbewusstsein. Die Ersparnis dank Gutschein oder Rabatt hilft zudem zwei von fünf Deutschen, das Gewissen bei Lustkäufen zu beruhigen.

Grafik (Foto: deals.com) Grafik (Foto: deals.com)
Die Sparlust hat aber auch praktische Gründe: Vor allem die Top-Sparer aus Mecklenburg und Brandenburg geben an, dass Gutscheine und Rabatte ihnen dabei helfen, sich Markenartikel oder Produkte zu leisten, die sonst zu teuer wären. Der Sparwille geht sogar so weit, dass mehr als die Hälfte der Mecklenburger (57 Prozent) und Brandenburger (50 Prozent) schon mal einen Kauf abgebrochen haben, weil sie keinen passenden Gutschein oder Rabatt gefunden haben – was ansonsten im Schnitt für 40 Prozent aller Deutschen gilt. 

Jeder dritte Einkauf mit Gutschein

Binnen der letzten zwölf Monate hat jeder Deutsche beim Online-Shopping im Schnitt knapp sechs Gutscheine oder Gutscheincodes (5,6) genutzt. Bei durchschnittlich 17 Käufen im Netz (16,9) im vergangenen Jahr heißt das, dass bei jedem dritten Online-Einkauf in Deutschland mit Einsatz von Gutscheinen gespart wird. Und in dieser Kategorie werden die Schwaben doch noch ihrem Image gerecht: Bei der Gutscheinbegeisterung werden die Baden-Württemberger (2014: 6,5 Stück) nur von den Saarländern (6,7) übertrumpft. 

Auf der Suche nach den passenden Coupons und Couponcodes erfreuen sich insbesondere Gutschein-Webseiten bei deutschen Kunden großer Beliebtheit: Zwei von fünf (40 Prozent) haben diese Angebote bereits genutzt. Vor allem Brandenburger sind große Gutscheinseiten-Fans (bundesweiter Höchstwert mit 53 Prozent) – bei den Thüringern hingegen ist bisher nur jeder vierte auf den Geschmack gekommen (Tiefstwert: 23 Prozent).
Autor: red

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Kommentare
----1
27.09.2015, 13:20 Uhr
und warum?
Mann sollte sich mal Fragen warum das so ist.
Das macht man nicht aus Jux und Tollerei.
Es gibt Ecken in diesem Land die nicht vom Wohlstand
und guter Arbeitslage Profitieren.
Obwohl das ja vermittelt wird stets und ständig.
Augenwischerei lug und drug so könnte man das umschreiben.
Auch hier würde man sich gern mal mehr gönnen und leisten aber wo nix ist kann man nix ausgeben.
Diese Schön Malereien finde ich echt zum Kotzen.
Man geht sich den allerwertesten Aufreißen für nix und wieder nix.
Sinnlos diese Lebenseigenschaft?
Naja wenn alle hinter her laufen und unsere Politik loben dann sollten wir 6ns nicht Wundern.
Ich weiß jedenfalls was bei der nächsten Wahl zu tun ist.

Herzlichen Dank.
Wolfi65
27.09.2015, 13:32 Uhr
So sparsam oder so verschuldet
Denn man will ja was haben, 25 Jahre nach der Bepflanzung der neuen Bundesländer, um blühende Landschaften zu bekommen.
Bedauerlicherweise ist es so, wie auf dem Felde.
Es gibt gute Felder und schlechte Felder. Gute Bauern und Bauern, die ihr Handwerk nicht so richtig verstehen.
Deshalb ist es wohl dem Osten Deutschlands geschuldet, das der versprochene Wohlstand nicht alle "Felder" erreicht hat.
Wahrscheinlich liegt es aber wohl in erster Linie am Saatgut?!
Es gibt gutes Saatgut und eben Schlechtes.
Das Letztere hat sich auf vielen Feldern in Ostdeutschland verbreitet.
Aber vielleicht muss man noch 25 Jahre warten, bevor die gute Saat aufgegangen ist.
Ich wünsche also meinen Nachkommen alles Gute und viel Erfolg!
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