Di, 19:51 Uhr
29.09.2015
Gewerkschaft aktuell
Angriffe auf Journalisten verurteilt
dju in ver.di verurteilt erneuten Angriff auf Journalisten durch Pegida - Anhänger. Dazu erreichte kn folgende Meldung von ver.di...
Die Deutsche Journalistinnen und Journalisten Union in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt verurteilt scharf den gestrigen Angriff auf zwei Journalisten in Dresden durch Teilnehmer der Pegida-Demonstration.
Durch diese Demonstration und diesen Übergriff wird erneut der rassistische, ausländerfeindliche und gewalttätige Charakter dieser Aktivitäten deutlich.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pegida/Legida-Veranstaltungen, die sich aus berechtigter Sorge und Politikverdrossenheit an diesen Demonstrationen beteiligen, sollten nicht durch weitere eigene Beteiligung den extremen und radikalen Kräften in diesen Bewegungen Vorschub leisten.
Es ist auch inzwischen sehr kritisch zu hinterfragen, ob solche Demonstrationen, die grundgesetzlich geschützte Güter, wie Meinungsfreiheit, Gewaltfreiheit, körperliche Unversehrtheit und das Menschenrecht auf Asyl in Frage stellen bzw. ablehnen, durch das Versammlungsrecht ermöglicht werden müssen. Diese Fragen haben sich die demokratischen Parteien und die politischen Entscheidungsträger in Sachsen zu stellen.
Die dju fordert den sächsischen Innenminister und die Polizeiführung erneut auf, auch die Pressefreiheit zu garantieren, indem sie Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Berufsausübung und Berichterstattung schützen. Wir wissen, dass auch die Presse und die Medien nicht immer fehlerfrei sind, jedoch wenden wir uns entschieden gegen eine Pogromstimmung gegen die Medien und ihre Vertreter/Innen.
Die dju in ver.di steht bedrohten Journalist/Innen auch weiterhin beratend und unterstützend zur Seite.
Autor: khhDie Deutsche Journalistinnen und Journalisten Union in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt verurteilt scharf den gestrigen Angriff auf zwei Journalisten in Dresden durch Teilnehmer der Pegida-Demonstration.
Durch diese Demonstration und diesen Übergriff wird erneut der rassistische, ausländerfeindliche und gewalttätige Charakter dieser Aktivitäten deutlich.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pegida/Legida-Veranstaltungen, die sich aus berechtigter Sorge und Politikverdrossenheit an diesen Demonstrationen beteiligen, sollten nicht durch weitere eigene Beteiligung den extremen und radikalen Kräften in diesen Bewegungen Vorschub leisten.
Es ist auch inzwischen sehr kritisch zu hinterfragen, ob solche Demonstrationen, die grundgesetzlich geschützte Güter, wie Meinungsfreiheit, Gewaltfreiheit, körperliche Unversehrtheit und das Menschenrecht auf Asyl in Frage stellen bzw. ablehnen, durch das Versammlungsrecht ermöglicht werden müssen. Diese Fragen haben sich die demokratischen Parteien und die politischen Entscheidungsträger in Sachsen zu stellen.
Die dju fordert den sächsischen Innenminister und die Polizeiführung erneut auf, auch die Pressefreiheit zu garantieren, indem sie Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Berufsausübung und Berichterstattung schützen. Wir wissen, dass auch die Presse und die Medien nicht immer fehlerfrei sind, jedoch wenden wir uns entschieden gegen eine Pogromstimmung gegen die Medien und ihre Vertreter/Innen.
Die dju in ver.di steht bedrohten Journalist/Innen auch weiterhin beratend und unterstützend zur Seite.