Mi, 00:25 Uhr
07.10.2015
Meldungen vom Naturschutz
Wie sieht der Kirschberg nach der Entbuschung aus?
Diese Frage beantwortete eine Bürgerexkursion auf dem Kirschberg in Oberheldrungen, wie die Naturstiftung David meldet...
Am 1. Oktober fand auf dem Kirschberg in Oberheldrungen eine Exkursion für Bürger der Umgebung statt. Mehrere Erwachsene und Kinder fanden sich bei strahlendem Herbstwetter am Kirschberg ein. Sie wollten wissen, wie der stark zugewachsene Kirschberg nach der Entbuschung im Winter voraussichtlich aussehen wird.
Die geplante Maßnahme wurde im Vorfeld der Exkursion mit allen zu beteiligenden Stellen abgestimmt und Anfang September im Gemeinderat vorgestellt. Dierk Conrady (Leiter des NGP Hohe Schrecke) beschreibt den Anwesenden die Arbeiten der kommenden Monate so: Der Streuobstcharakter soll wieder deutlich sichtbar werden.
Groß und Klein wollten wissen, wie der Kirschberg nach der Entbuschung aussehen wird (Foto: Nadine Peinelt, Naturstiftung David).
Dazu werden die zum Teil sehr alten Obstbäume freigestellt, die Weiß- und Schwarzdornsträucher müssen weichen. Nur im direkten Umfeld des Kirschhauses bleibt eine verbuschte Insel für die Kinder zum Spielen erhalten. Da auf der Streuobstwiese auch vereinzelt erhaltenswerte Eichen stehen, findet mit Herrn Deilmann (Forstamt Sondershausen) und Herrn Mohr (Gemeindearbeiter Oberheldrungen) am 7. Oktober ein Termin zur Auszeichnung statt. Alle mit einem Punkt markierten Bäume sollen erhalten bleiben. Danach kann es losgehen.
Dierk Conrady macht während der Exkursion auch darauf aufmerksam, dass der Kirschberg während der Maßnahme nicht besonders ansehnlich aussehen wird. Die Büsche werden motormanuell abgesägt und anschließend mit Maschinen zum Polterplatz transportiert. Dabei wird durch die schwer beladenen Maschinen oftmals die Grasnarbe beschädigt. Für die Anwohner wird der veränderte und lichtere Anblick zudem sicherlich gewöhnungsbedürftig sein. Aber schon im nächsten Jahr wird sich die Fläche wieder begrünen und der Kirschberg sieht dann besser aus als zuvor. Im nächsten Jahr kommt dann die Bestimmung der alten Sorten und daran schließt sich die Nachpflanzung an.
Nadine Peinelt
Naturstiftung David
Autor: khhAm 1. Oktober fand auf dem Kirschberg in Oberheldrungen eine Exkursion für Bürger der Umgebung statt. Mehrere Erwachsene und Kinder fanden sich bei strahlendem Herbstwetter am Kirschberg ein. Sie wollten wissen, wie der stark zugewachsene Kirschberg nach der Entbuschung im Winter voraussichtlich aussehen wird.
Die geplante Maßnahme wurde im Vorfeld der Exkursion mit allen zu beteiligenden Stellen abgestimmt und Anfang September im Gemeinderat vorgestellt. Dierk Conrady (Leiter des NGP Hohe Schrecke) beschreibt den Anwesenden die Arbeiten der kommenden Monate so: Der Streuobstcharakter soll wieder deutlich sichtbar werden.
Groß und Klein wollten wissen, wie der Kirschberg nach der Entbuschung aussehen wird (Foto: Nadine Peinelt, Naturstiftung David).
Dazu werden die zum Teil sehr alten Obstbäume freigestellt, die Weiß- und Schwarzdornsträucher müssen weichen. Nur im direkten Umfeld des Kirschhauses bleibt eine verbuschte Insel für die Kinder zum Spielen erhalten. Da auf der Streuobstwiese auch vereinzelt erhaltenswerte Eichen stehen, findet mit Herrn Deilmann (Forstamt Sondershausen) und Herrn Mohr (Gemeindearbeiter Oberheldrungen) am 7. Oktober ein Termin zur Auszeichnung statt. Alle mit einem Punkt markierten Bäume sollen erhalten bleiben. Danach kann es losgehen.
Dierk Conrady macht während der Exkursion auch darauf aufmerksam, dass der Kirschberg während der Maßnahme nicht besonders ansehnlich aussehen wird. Die Büsche werden motormanuell abgesägt und anschließend mit Maschinen zum Polterplatz transportiert. Dabei wird durch die schwer beladenen Maschinen oftmals die Grasnarbe beschädigt. Für die Anwohner wird der veränderte und lichtere Anblick zudem sicherlich gewöhnungsbedürftig sein. Aber schon im nächsten Jahr wird sich die Fläche wieder begrünen und der Kirschberg sieht dann besser aus als zuvor. Im nächsten Jahr kommt dann die Bestimmung der alten Sorten und daran schließt sich die Nachpflanzung an.
Nadine Peinelt
Naturstiftung David

