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Do, 10:57 Uhr
08.10.2015
Ein Blick in die Statistik

Energienachfrage im Freistaat gestiegen

Der Energiehunger in Thüringen ist im Jahr 2013 gestiegen, meldet das Landesamt für Statistik heute. Demnach stieg der Primärenergieverbrauch um rund zwei Prozent auf 246.312 Terajoule. Die einheimische Energiegewinnung hat zwar zugelegt, aber noch reicht das nicht zur Selbstversorgung...

Mit Berechnung der Thüringer Energiebilanz 2013, deren Basis Ergebnisse der amtlichen Statistik und Datenlieferungen von Verbänden und anderen Institutionen der Energiewirtschaft sind, werden das Aufkommen, die Umwandlung und der Verbrauch von Energieträgern im Land nachgewiesen.

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Aufkommensseitig stieg der Primärenergieverbrauch auf ein Volumen von 246.312 Terajoule. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte er sich gegenüber dem Vorjahr um 4.814 Terajoule bzw. 2,0 Prozent.

Thüringen muss seinen Energiebedarf vorrangig durch Bezüge aus anderen Ländern decken, hat aber bei der einheimischen Energiegewinnung zugelegt. So wurden 53 899 Terajoule als Energievolumen der erneuerbaren Energieträger in Thüringen selbst gewonnen oder nutzbar gemacht. Insgesamt stieg der Anteil von Biomasse, Wind, Photovoltaik und Co. am Primärenergieverbrauch auf 23,1 Prozent.

Primärenergieverbrauch nach Energieträgern 2013 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik) Primärenergieverbrauch nach Energieträgern 2013 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)

Anteilig nahmen jedoch nach wie vor der Erdgasverbrauch sowie der Verbrauch von Mineralölen und produkten die vorderen Plätze ein (31,6 bzw. 31,3 Prozent).
Autor: red

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