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Sa, 12:36 Uhr
17.10.2015
Welt-Osteoporosetag

Osteoporose: Zahlen – Daten – Fakten

Der Welt-Osteoporosetag am 20. Oktober ruft das Volksleiden in das Bewusstsein der Bevölkerung. 6,3 Millionen der über 50-Jährigen in Deutschland sind betroffen und jährlich erkranken 885.000 Menschen neu. Die Medizin kennt heute aber viele Wege, das Leben mit der Krankheit erträglicher zu machen...

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Bei Osteoporose verringert sich die Knochenmasse, weil zu wenig Kalzium in den Knochen eingebaut wird. Sie werden porös und können brechen. Die Wirbelsäule krümmt sich, es kann zu einem „Witwenbuckel“ kommen. Der Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorne, die Sturzgefahr steigt. Osteoporose ist ein schleichender Prozess und die Diagnose erfolgt häufig erst nach einem Wirbelbruch. Untersuchungen belegen, dass das Risiko einer Folgefraktur nach dem ersten Wirbelbruch um das 3,2-fache, nach dem zweiten um das 9,8- fache und nach dem dritten um das 23,3-fache steigt.

Lebensqualität steigern bei Osteoporose

Um die Knochen zu festigen, die Haltung zu verbessern und Schmerzen zu lindern, kombiniert die leitliniengerechte Osteoporose-Therapie3 moderne Medikamente, Bewegungskonzepte und wirbelsäulenaufrichtende Rückenorthesen (wie Spinomed von medi). Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit nach einem Wirbelbruch verordnen, der Orthopädietechniker passt sie individuell an.

Osteoporose Prothesen helfen mit der Krankheit zu leben (Foto: Anke Kerner PR-Assistenz Unternehmenskommunikation Medical) Osteoporose Prothesen helfen mit der Krankheit zu leben (Foto: Anke Kerner PR-Assistenz Unternehmenskommunikation Medical)

Schmerzfreier, beweglicher und aktiver werden

Rückenorthesen (wie Spinomed, Spinomed active) können die Lebensqualität von Osteoporose-Patienten verbessern. „Durch die kontinuierliche Anpassung der Tragedauer gelingt es den meisten Patienten, ihre bei Osteoporose zumeist schwach ausgebildete Rückenmuskulatur zu einem körpereigenen Muskelkorsett aufzubauen. Die Kraftzunahme erhöht auch die Leistungsfähigkeit im Alltag. Dies ist dann auch verknüpft mit einer Schmerzreduktion. Darüber hinaus kann im Verlauf einer Tragezeit von sechs bis zwölf Monaten durch eine Kräftigung der Rückenstrecker eine aufrechtere Haltung mit verbessertem Standgleichgewicht erreicht werden“, erklärt Dr. med. Michael Pfeifer vom Institut für Klinische Osteologie in Bad Pyrmont.

Osteoporose-Therapie – so können Rückenorthesen helfen

Der Patient legt die Rückenorthese (wie Spinomed) einfach wie einen Rucksack an und schließt sie vorne mit einem Klettverschluss. Das Gurtsystem und die Rückenschiene üben spürbare Zugkräfte am Rücken aus und erinnern den Patienten immer an die richtige Körperhaltung. Durch die Zugwirkung spannt sich die Rumpfmuskulatur an Rücken und Bauch reflexartig an (=Biofeedback). Die Rückenorthese wirkt ähnlich einem Trainingsgerät, sie stärkt die Muskeln und kann Schmerzen lindern. Schwankneigung und Sturzgefahr mit möglichen Folgefrakturen können gesenkt werden. Die muskelstärkende Wirkung von Spinomed und Spinomed active wurde in zwei klinischen, randomisierten Studien bestätigt.

Der Ratgeber und die DVD zur aktiven Osteoporose-Therapie und den Spinomed Ausführungen für Damen und Herren als Gurtvariante oder Body kann bei medi angefordert werden: Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de, www.ifeelbetter.com (mit Händlerfinder).
Autor: red

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