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Di, 08:50 Uhr
10.11.2015
Landespolitik

Thadäus König erneut in den CDA-Bundesvorstand gewählt

Der Landesvorsitzende der CDA Thüringen, Thadäus König, ist auf der 36. Bundestagung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft in Berlin erneut als Beisitzer in den Bundesvorstand der Christlich-Sozialen in der CDU gewählt geworden, so Holger Klein, Vorsitzender CDA Kyffhäuserkreis, in einer Meldung...

Gestärkt durch eines der besten Beisitzerergebnisse vertritt der 33-jährige Eichsfelder in den kommenden zwei Jahren die Interessen Thüringens im höchsten Gremium des CDU-Sozialflügels.

König sieht sein gutes Ergebnis als Anerkennung für die Arbeit der CDA in Thüringen. In den vergangenen zwei Jahren war es in Thüringen unter anderem gelungen, einen neuen Kreisverband zu gründen und den Landesvorstand deutlich zu verjüngen.

Neben der Wahl des Bundesvorstands stand die Verabschiedung eines neuen Grundsatzprogramms im Mittelpunkt des bundesweiten Treffens. Nach zweijährigen Erarbeitung und intensiver Diskussion verabschiedeten die 350 Delegierten schließlich den unter dem Motto "nachhaltig christlich-sozial" stehenden Grundsatzprogramm-Entwurf des Bundesvorstandes.

Mit Silvana Schäffer aus Seehausen nahm auch eine Vertreterin aus dem Kyffhäuserkreis an Bundestagung teil. Mit Vorstandswahl und Grundsatzprogramm waren die anderthalb Tage in Berlin gut gefüllt. Dass es zusätzlich noch mehr als 80 zu beratende Anträge gab, zeigt, dass es viel zu tun gibt, dass viele Herausforderungen und Aufgaben auf die Politik zu kommen.

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Ein Antrag, der aus Sicht der stellvertretenden Kreisvorsitzenden ein richtiger Schritt auf dem Bekenntnis zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist, ist die Forderung des CDA nach der Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen.

Wir brauchen stabile Beschäftigungsverhältnisse, die finanzielle Planungssicherheit bieten. Sie ermöglichen stabile persönliche Verhältnisse und ermutigen zu festen Bindungen und Familiengründungen. Es könne auch nicht sein, so Schäffer weiter, dass sich „gestandene“ Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen über viele Jahre hinweg von einer Befristung zur nächsten hangeln. Menschen, die nicht von Befristung zu Befristung bangen sind zuversichtlicher im Job und damit auch leistungsbereiter. Die positiven Effekte stabiler Arbeitsverträge sind für beide Seiten nicht zu unterschätzen.
Autor: khh

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