Mo, 20:55 Uhr
16.11.2015
Meldungen aus der Region
Mit dem E-Bike durch den Kyffhäuserkreis
In Bad Frankenhausen wurde heute ein E-Bike-Projekt für den Kyffhäuserkreis vorgestellt: E-Bike-Ausleihe, Werbefilm und Broschüre sind geplant. Dazu fand heute im Regionalmuseum Bad Frankenhausen eine Info-Veranstaltung statt...
Die idyllische Hügellandschaft des Kyffhäuserkreises per Rad erkunden – mit dem E-Bike geht das mühelos, denn hier wird der Radfahrer durch einen Elektromotor unterstützt. E-Bikes liegen im Trend: immer mehr Menschen interessieren sich für diese neue Art der Fortbewegung. Auch im Kyffhäuserkreis sollen die Voraussetzungen für einen E-Bike-Tourismus geschaffen werden. Hierfür gab das Landratsamt Kyffhäuserkreis ein entsprechendes Projekt in Auftrag. Interessierte Gastgeber waren am vergangenen Montag ins Regionalmuseum nach Bad Frankenhausen eingeladen, um mehr über E-Bikes, geplante Routen und Werbemaßnahmen zu erfahren.
Matthias Deichstetter, Landratsamt Kyffhäuserkreis: Amtsleiter Kreismusikschule/ Kulturpflege/ Tourismus, berichtete einleitend vom Stand des Radwegeausbaus im Kyffhäuserkreis. Derzeit laufen die letzten Baumaßnahmen am Unstrut-Werra-Radweg, der zur Eröffnung der Radsaison 2016 eine Durchquerung des Kyffhäuserkreises von Ost nach West ermöglichen wird. Damit ist die Kyffhäuserregion noch besser an bestehende Fernradwege angeschlossen und für Radreisen und E-Bike-Touren bestens aufgestellt.
Die Auftragnehmerin Julia Hornickel (Büro Landidee) erläuterte anschließend die Funktionsweise eines E-Bikes vom Typ Pedelec. Dies sind Fahrräder, die die Tretbewegung durch einen Motorantrieb unterstützen, jedoch auf eine Geschwindigkeit von 25 km/h gedrosselt sind. Sie können wie normale Fahrräder ohne Führerschein gefahren werden. Wie mühelos das geht, zeigt ein Film zur E-Bike-Nutzung, mit dem die Gäste auf das neue Angebot aufmerksam gemacht werden sollen. Dieser wurde vor einigen Wochen in herbstlicher Kyffhäuserkulisse von der Produktionsfirma 2Spot aus Lüneburg gedreht.
Der Kyffhäuserkreis plant die Anschaffung mehrerer Pedelecs, die von bestehenden Fahrrad-Verleihern der Region ausgegeben werden können. Je nachdem wie viel Unterstützung vom E-Bike gefordert wird, reicht der Akku für 40 bis 80 km. Gerade bei längeren Touren sind deshalb Lademöglichkeiten am Radweg wichtig. Hierfür können sich Gastronomen und Ausflugsziele noch bis Ende des Jahres registrieren lassen. Voraussetzung sind mindestens zwei nutzbare Steckdosen (am besten im Außenbereich) sowie attraktive Öffnungszeiten. Alle Akku-Ladestationen erhalten ein Hinweisschild und werden in der E-Bike-Broschüre verzeichnet.
Hauptinhalt der Broschüre sind die sieben Routen-Empfehlungen, mit denen verschiedene Ausflugszielte der Kyffhäuserregion verknüpft werden. Hierbei stehen sowohl kurze Strecken wie von Bad Frankenhausen zur Barbarossahöhle als auch anspruchsvolle Touren - wie rund ums Kyffhäusergebirge, rund um Sondershausen oder zur Hohen Schrecke - zur Auswahl. Die Gestaltung der Broschüre ist für Beginn des Jahres 2016 geplant und wird von der Designagentur artistil aus Brücken umgesetzt.
Es waren gute 30 interessierte Personen (aus den Bereichen: Touristinfo, Pension, Hotel, Fahrradladen, Café, ADFC Kyffhäuserkreis, Restaurant, Kur- und Tourismus GmbH, Naturparkverwaltung etc.) vertreten. Foto Julia Hornickel (Foto: Julia Hornickel)
Es waren gute 30 interessierte Personen (aus den Bereichen: Touristinfo, Pension, Hotel, Fahrradladen, Café, ADFC Kyffhäuserkreis, Restaurant, Kur- und Tourismus GmbH, Naturparkverwaltung etc.) vertreten. Foto Julia Hornickel
Wer Interesse an einer Mitwirkung im E-Bike-Projekt hat, sei es als Verleiher, Akku-Ladestation oder durch ein spezielles Pauschal-Angebot für E-Bike-Touristen, kann sich noch bis Ende des Jahres beim Landratsamt Kyffhäuserkreis (Amt für Kreismusikschule/ Kulturpflege/ Tourismus, Tel. 03632-741283, tourismus@kyffhaeuser.de) oder bei der Projektleiterin Julia Hornickel (Tel. 034651 - 589078) melden.
Autor: khhDie idyllische Hügellandschaft des Kyffhäuserkreises per Rad erkunden – mit dem E-Bike geht das mühelos, denn hier wird der Radfahrer durch einen Elektromotor unterstützt. E-Bikes liegen im Trend: immer mehr Menschen interessieren sich für diese neue Art der Fortbewegung. Auch im Kyffhäuserkreis sollen die Voraussetzungen für einen E-Bike-Tourismus geschaffen werden. Hierfür gab das Landratsamt Kyffhäuserkreis ein entsprechendes Projekt in Auftrag. Interessierte Gastgeber waren am vergangenen Montag ins Regionalmuseum nach Bad Frankenhausen eingeladen, um mehr über E-Bikes, geplante Routen und Werbemaßnahmen zu erfahren.
Matthias Deichstetter, Landratsamt Kyffhäuserkreis: Amtsleiter Kreismusikschule/ Kulturpflege/ Tourismus, berichtete einleitend vom Stand des Radwegeausbaus im Kyffhäuserkreis. Derzeit laufen die letzten Baumaßnahmen am Unstrut-Werra-Radweg, der zur Eröffnung der Radsaison 2016 eine Durchquerung des Kyffhäuserkreises von Ost nach West ermöglichen wird. Damit ist die Kyffhäuserregion noch besser an bestehende Fernradwege angeschlossen und für Radreisen und E-Bike-Touren bestens aufgestellt.
Die Auftragnehmerin Julia Hornickel (Büro Landidee) erläuterte anschließend die Funktionsweise eines E-Bikes vom Typ Pedelec. Dies sind Fahrräder, die die Tretbewegung durch einen Motorantrieb unterstützen, jedoch auf eine Geschwindigkeit von 25 km/h gedrosselt sind. Sie können wie normale Fahrräder ohne Führerschein gefahren werden. Wie mühelos das geht, zeigt ein Film zur E-Bike-Nutzung, mit dem die Gäste auf das neue Angebot aufmerksam gemacht werden sollen. Dieser wurde vor einigen Wochen in herbstlicher Kyffhäuserkulisse von der Produktionsfirma 2Spot aus Lüneburg gedreht.
Der Kyffhäuserkreis plant die Anschaffung mehrerer Pedelecs, die von bestehenden Fahrrad-Verleihern der Region ausgegeben werden können. Je nachdem wie viel Unterstützung vom E-Bike gefordert wird, reicht der Akku für 40 bis 80 km. Gerade bei längeren Touren sind deshalb Lademöglichkeiten am Radweg wichtig. Hierfür können sich Gastronomen und Ausflugsziele noch bis Ende des Jahres registrieren lassen. Voraussetzung sind mindestens zwei nutzbare Steckdosen (am besten im Außenbereich) sowie attraktive Öffnungszeiten. Alle Akku-Ladestationen erhalten ein Hinweisschild und werden in der E-Bike-Broschüre verzeichnet.
Hauptinhalt der Broschüre sind die sieben Routen-Empfehlungen, mit denen verschiedene Ausflugszielte der Kyffhäuserregion verknüpft werden. Hierbei stehen sowohl kurze Strecken wie von Bad Frankenhausen zur Barbarossahöhle als auch anspruchsvolle Touren - wie rund ums Kyffhäusergebirge, rund um Sondershausen oder zur Hohen Schrecke - zur Auswahl. Die Gestaltung der Broschüre ist für Beginn des Jahres 2016 geplant und wird von der Designagentur artistil aus Brücken umgesetzt.
Es waren gute 30 interessierte Personen (aus den Bereichen: Touristinfo, Pension, Hotel, Fahrradladen, Café, ADFC Kyffhäuserkreis, Restaurant, Kur- und Tourismus GmbH, Naturparkverwaltung etc.) vertreten. Foto Julia Hornickel (Foto: Julia Hornickel)
Es waren gute 30 interessierte Personen (aus den Bereichen: Touristinfo, Pension, Hotel, Fahrradladen, Café, ADFC Kyffhäuserkreis, Restaurant, Kur- und Tourismus GmbH, Naturparkverwaltung etc.) vertreten. Foto Julia Hornickel
Wer Interesse an einer Mitwirkung im E-Bike-Projekt hat, sei es als Verleiher, Akku-Ladestation oder durch ein spezielles Pauschal-Angebot für E-Bike-Touristen, kann sich noch bis Ende des Jahres beim Landratsamt Kyffhäuserkreis (Amt für Kreismusikschule/ Kulturpflege/ Tourismus, Tel. 03632-741283, tourismus@kyffhaeuser.de) oder bei der Projektleiterin Julia Hornickel (Tel. 034651 - 589078) melden.

