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Di, 00:01 Uhr
01.12.2015
Meldungen vom Sport

Achtelfinale im Thüringer Handballpokal

Bei der Begegnung der Männer HSV Ronneburg gegen SV Einheit Sondershausen waren die Einheitler in Ronneburg krasser Außenseiter...
 
Sonntagmittag traten Sondershausens Handballer die lange Reise zum HSV Ronneburg an. Einige Spieler signalisierten bereits bei der Ansetzung, dass sie nicht nach Ronneburg mitreisen könnten.

So fehlten neben dem Langzeitverletzten Michael Döhrer auch Tobias Thormann, Christian Gerlach, Robert Köhler und Stefan Kohl. Aufgrund der fehlenden Leistungsträger hatte man in Sondershausen die Partie bereits im Vorfeld abgehackt. Das Spiel sollte als Test genutzt werden und einigen Spielern längere Einsatzzeiten bieten.

Mit elf Spielern ging Trainer Ralph Thormann in die Partie. In den ersten Minuten konnten die Sondershäuser noch mithalten. Auf die offensive Deckung der jungen Ronneburger Mannschaft hatten die Sondershäuser in den ersten Minuten noch die passenden Antworten – 3:3.

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Danach fingen die Gastgeber einige Bälle ab und konterten auf das Sondershäuser Tor – 6:3. Fortan beteiligten sich auch die Schiedsrichter immer mehr an der Partie. Nach und nach wurde immer wieder ein Sondershäuser auf die Bank geschickt. Mit ihren Pfiffen wollten sie die jungen Ronneburger Spieler, die bis dahin wenig Erfahrung im Männerbereich gesammelt haben, schützen.

Dabei zeigten beide Mannschaften eine gesunde Härte im Abwehrverhalten. Nach drei Treffern war die Partie dann für Sondershausens Steve Thomas beendet (17.). Er wollte sich von der Umklammerung seines Gegenspielers befreien und schlug nach. Folgerichtig zeigte das Schiedsrichtergespann die Rote Karte. Bis zum Halbzeitpfiff zogen die Ronneburger davon und entschieden die Partie vorzeitig – 21:11.

Eine derbe Klatsche wollte man eigentlich vermeiden, doch dieser Vorsatz war nach gut 26 Spielminuten dahin. Im zweiten Durchgang nahmen die Sondershäuser dann das Tempo etwas raus und konnten dadurch den Rückstand konstant halten – 29:19. Ab der 48. Spielminute herrschte im Angriffsspiel wieder die Unsicherheit und so wurden reihenweise die Angriffe nicht aufs Tor gebracht.

Die Gastgeber zogen das Tempo nochmal an und vergrößerten wieder den Vorsprung. Da nutzte es den Sondershäusern auch nichts, dass die Schiedsrichter jetzt gerechter die Strafen verteilten. Zwischenzeitig war der Angriff komplett umgestellt. So besetzten Christian Stietzel und Jens Hohlbein den Rückraum.

In den letzten Minuten gelangen wiedermal nur vier Treffer, sodass die Partie dann deutlich mit 38:22 für Ronneburg endete.
Eine verdiente Niederlage für die Sondershäuser, die das Ergebnis aber nicht überbewerten wollen. Jens Hohlbein machte eine gute Partie und steuerte insgesamt acht Treffer bei.
Jetzt sind erstmal zwei Wochen Spielpause, ehe es am 12. Dezember gegen den HV Merkers geht.

Statistik:
HSV Ronneburg - SV Einheit Sondershausen – 38:22 (21:11)
SV Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Jakob – Weise (4), Graw, Kästner, Bischoff (1), Hohlbein (8), Thomas (3/RK), Lenk, Stietzel (2), Neumann (3), Strafwürfe: Ronneburg 3 (2) / Sondershausen 9 (7); Zeitstrafen: Ronneburg 5 / Sondershausen 5; Rote Karte: Ronneburg 0 / Sondershausen 1; Zuschauer 60.
Autor: khh

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