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Do, 17:04 Uhr
10.12.2015
Landespolitiker äußern sich

Bäume bleiben stehen!

Zu Beginn dieser Woche erreichten etliche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern das Wahlkreisbüro von Babett Pfefferlein, Landtagsabgeordnete der Bündnisgrünen für den Kyffhäuserkreis. Entlang des Unstrut-Werra-Radweges sollen im Stadtgebiet Sondershausen etwa 80 Bäume gefällt werden.

Eine erste Inaugenscheinnahme mit einem Baumexperten machte deutlich, dass hier wohl wirklich alter Baumbestand gefällt werden sollte, der gesund und vital erscheint. Sofort nahm Babett Pfefferlein Kontakt mit sämtlichen zuständigen Behörden im Landratsamt, bei der Stadtverwaltung und im Forstamt auf. Alle signalisierten Gesprächsbereitschaft.

Heute Vormittag fand eine Vor-Ort-Besichtigung entlang des Radweges statt. Gemeinsam mit Sven Tschapeller, Sachgebietsleiter „Hoch-Tiefbau“ im Landratsamt und zuständig für die Bauausführung, und Ulrich Henze, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde, wurden die Bäume, darunter alte Eichen, Buchen und Kiefern, erneut begutachtet.

„Es ist eine Gratwanderung für uns als zuständige Behörde – einerseits müssen wir der Verkehrssicherheitspflicht nachkommen, andererseits wollen wir den Eingriff in die Natur so verträglich wie möglich gestalten.
Aber ich bin auf jeden Fall bereit, einen Kompromiss zu finden“, erklärt Sven Tschapeller.

Und der wurde gefunden: Von den zum Fällen markierten Bäumen konnten einige alte Eichen, Buchen und Kiefern gerettet werden. Sie werden lediglich durch einen Baumkronen-Schnitt vom Totholz befreit sodass nach menschlichem Ermessen in absehbarer Zeit keine Gefahr von ihnen ausgeht.

Babett Pfefferlein (Foto: Sylvia Spehr) Babett Pfefferlein (Foto: Sylvia Spehr)

Foto: (v.l.n.r.) Sven Tschapeller, Babett Pfefferlein, zwei Mitarbeiter der ausführenden Firma, Ulrich Henze. Foto: Sylvia Spehr.

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Mitarbeitern des Landratsamtes, die sich in sehr kurzer Zeit bereiterklärten, sich des Themas erneut anzunehmen. Das zeigt mir, dass wir alle die Besorgnisse der Bürger ernst nehmen. Diejenigen Bäume, die nun noch gefällt werden müssen, sind entweder erkrankt oder aber ihre Wuchsform lässt darauf schließen, dass sie in absehbarer Zeit eine Gefährdung durch Astbruch oder ähnliches darstellen. Diesen Kompromiss, der einerseits die Sicherheit der Bürger, andererseits aber auch dem Naturschutz gerecht werden soll, müssen wir in vielen Bauprojekten finden und auch eingehen wollen“, zeigt sich Babett Pfefferlein zufrieden.

Damit wird der Stadt Sondershausen im Frühjahr ein verkehrssicherer Radweg entlang vieler Schatten spendender Bäume übergeben werden können.

Wahlkreisbüro Babett Pfefferlein
Autor: khh

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