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Mi, 15:29 Uhr
16.12.2015
Sturm, Starkregen Blitzschlag, Hagel, Tornado

Unwetter-Rückblick (5)

Auch im vergangenen Jahr traten deutschlandweit viele Unwetter auf, die durch Ihre Auswirkungen - vor allem Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Hagel oder Tornados - direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Generell führen Unwetter zu empfindlichen Störungen der Infrastruktur, mit teilweise beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden...

April 2015

Sturmböen verursachten am 1. des Monats u. a. folgenden Schäden: Bei Wittenberge wurde ein LKW-Anhänger auf die Gegenfahrbahn geweht und kollidierte mit einem entgegenkommenden Laster, dessen Fahrer am Unfallort verstarb. In Hessen wurde in Romrod das Dach einer Scheune abgedeckt und in Gründau wurde der Zaun um eine Schafweide weggeweht – die Herde fand sich im Nachbarort wieder.

In Bayern behinderte Schneematsch den Verkehr. Bei Grafenwöhr (Oberpfalz) starb ein Autofahrer nachdem er bei Schneeglätte auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenprallte. Schneematsch und Straßenglätte führten auch am 2. rund um die Wasserkuppe zu Verkehrsbehinderungen – etliche LKW standen quer, Straßen wurden gesperrt. In Thüringen kam es durch heftige Schneefälle rund um das Hermsdorfer Kreuz zu zahlreichen Unfällen – die A9 musste zeitweise gesperrt werden.

Gewitterböen deckten im sächsischen Pirna u. a. das Dach einer Kindertagestätte ab. Im Nebel fuhr am 6. bei Varrelbusch (NS) ein Autofahrer an einer Ampel auf stehende Fahrzeuge auf - die Beifahrerin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie kurz darauf verstarb. Große Trockenheit führte zu mehreren Waldbränden: am 16. und 20. bei Tornesch (SH), am 21. in Bevensen-Ebstorf (NS), bei Grebenau in Hessen sowie in Brandenburg und am 22. bei Bad Schwalbach (HE). Plötzlich einsetzender Regen führte am 26. auf der A5 zwischen dem hessischen Friedberg und dem Bad Homburger Kreuz zu zahlreichen Unfällen – die Autobahn gen Süden war zeitweise gesperrt.

Am 27. gab es durch heftige Gewitter im Nordschwarzwald sowie in den Kreisen Rottweil und Göppingen zahlreiche Behinderungen und u. a. zu folgenden Schäden: Zwischen Dornhan und Sulz, sowie bei Schenkenzell, kam es zu Erdrutschen und Überflutungen; etliche Keller liefen voll. In Tettnang (Kr. Tübingen) führte ein Blitzschlag zu einem Brand im Gebäude eines Textilherstellers. Auch in Sachsen tobten heftige Gewitter - in Brand-Erbisdorf und in Halsbrücke setzten Blitze Dachstühle in Brand, in Cranzahl brannte es in einer Lackiererei. In Chemnitz, Zwickau, dem Erzgebirge und Mittelsachsen kam es zu Überflutungen und Schlammlawinen. Auf der A9 in Bayern kam es nahe der Ausfahrt Hof-West infolge Aquaplanings zu einem Unfall mit zwei Schwerverletzen bei dem sich ein PKW unter der Leitplanke verkeilte.

Hagel wurde im April in folgenden Gebieten beobachtet: am 1. in Göttingen und Münster/Osnabrück; am 2. in Berlin-Tegel (Korngröße 1,2 cm) und Schönefeld (1,5 cm); am 27. örtlich in Sachsen, wobei sich am Fichtelberg eine Hageldecke von 2 cm Höhe bildete, in Freiberg lagen die Korndurchmesser bei 2 cm; örtlich im Süden Deutschlands, z. B. in der Region Rottweil mit eine Hageldecke von 10 cm Höhe (Schneepflüge rückten aus); am 28. im Münsterland sowie am Bodensee.
Autor: red

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