Di, 12:52 Uhr
22.12.2015
Kulturszene aktuell
Musikalische Reise durch die Kulturen
Brückenschläge mit dem Loh-Orchester im 4. Sinfoniekonzert im neuen Jahr. Vor dem Konzert mit einer kostenlosen Konzerteinführung. Tipp: Konzertkarten machen sich gut auf dem Gabentisch...
Auf eine spannende musikalische Reise nimmt das Loh-Orchester Sondershausen die Besucherinnen und Besucher des 4. Sinfoniekonzertes unter dem Motto Brückenschläge mit. Im Mittelpunkt dieses besonderen Konzertes am 16. Januar steht die opulente Istanbul Symphony des weltbekannten türkischen Pianisten, Komponisten und Bürgerrechtlers Fazil Say.
Die Bosporusbrücke verbindet in Istanbul Asien und Europa miteinander. In Fazil Says Sinfonie, die 2008/2009 im Auftrag vom Konzerthaus Dortmund und WDR Köln entstand, ist es die Musik. In sieben Sätzen entwirft Fazil Say ein mitreißendes Portrait der türkischen Metropole und verbindet dabei die Kulturen miteinander: Zum klassischen Sinfonieorchester gesellen sich traditionelle türkische Instrumente, und diesem Ensemble entlockt Fazil Say eine von orientalischen Klängen, europäischer Romantik und amerikanischem Jazz inspirierte rhythmisch pulsierende Musik, die ihresgleichen sucht!
Die türkischen Soloinstrumente – eine Schilfrohrflöte, eine türkische Harfe und verschiedene Schlagzeuge – spielen drei Musiker aus dem Orient: Burcu Karadag, die bereits in der Uraufführung der Sinfonie die Schilfrohrflöte gespielt hat, und Muhittin Kemal Temel an der Harfe stammen wie Fasil Say aus der Türkei, der Schlagzeuger Feras Hasan kommt aus Syrien.
Brücken schlägt das Loh-Orchester in diesem Konzert auch mit der Zusammenstellung der Werke. Deutliche Einflüsse jüdischer Folklore sind in der schwungvollen Rhapsodie über moldawische Themen von Mieczyslaw Weinberg zu hören, der selbst jüdischer Herkunft war. Und der gebürtige Österreicher Joseph Haydn erinnert sich in seiner Sinfonie Nr. 63 an die Lieblingsgemahlin des osmanischen Sultans Süleyman I., die den Namen Roxelane trug. Die musikalische Leitung des 4. Sinfoniekonzerts hat Marc Niemann, Generalmusikdirektor am Stadttheater Bremerhaven.
Foto: Tilmann Graner
Das 4. Sinfoniekonzert findet am 16. Januar um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen statt. Vorab laden Marc Niemann und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann um 18.45 Uhr zu einer kostenlosen Konzerteinführung in das Foyer ein. Karten für das Konzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Die Konzertbesucher sind im Anschluss wieder herzlich in das italienische Restaurant Leonardo direkt neben dem Haus der Kunst eingeladen, das in Verbindung mit einem Hauptgericht ein Glas Sekt oder ein alkoholfreies Getränk spendiert.
Autor: khhAuf eine spannende musikalische Reise nimmt das Loh-Orchester Sondershausen die Besucherinnen und Besucher des 4. Sinfoniekonzertes unter dem Motto Brückenschläge mit. Im Mittelpunkt dieses besonderen Konzertes am 16. Januar steht die opulente Istanbul Symphony des weltbekannten türkischen Pianisten, Komponisten und Bürgerrechtlers Fazil Say.
Die Bosporusbrücke verbindet in Istanbul Asien und Europa miteinander. In Fazil Says Sinfonie, die 2008/2009 im Auftrag vom Konzerthaus Dortmund und WDR Köln entstand, ist es die Musik. In sieben Sätzen entwirft Fazil Say ein mitreißendes Portrait der türkischen Metropole und verbindet dabei die Kulturen miteinander: Zum klassischen Sinfonieorchester gesellen sich traditionelle türkische Instrumente, und diesem Ensemble entlockt Fazil Say eine von orientalischen Klängen, europäischer Romantik und amerikanischem Jazz inspirierte rhythmisch pulsierende Musik, die ihresgleichen sucht!
Die türkischen Soloinstrumente – eine Schilfrohrflöte, eine türkische Harfe und verschiedene Schlagzeuge – spielen drei Musiker aus dem Orient: Burcu Karadag, die bereits in der Uraufführung der Sinfonie die Schilfrohrflöte gespielt hat, und Muhittin Kemal Temel an der Harfe stammen wie Fasil Say aus der Türkei, der Schlagzeuger Feras Hasan kommt aus Syrien.
Brücken schlägt das Loh-Orchester in diesem Konzert auch mit der Zusammenstellung der Werke. Deutliche Einflüsse jüdischer Folklore sind in der schwungvollen Rhapsodie über moldawische Themen von Mieczyslaw Weinberg zu hören, der selbst jüdischer Herkunft war. Und der gebürtige Österreicher Joseph Haydn erinnert sich in seiner Sinfonie Nr. 63 an die Lieblingsgemahlin des osmanischen Sultans Süleyman I., die den Namen Roxelane trug. Die musikalische Leitung des 4. Sinfoniekonzerts hat Marc Niemann, Generalmusikdirektor am Stadttheater Bremerhaven.
Foto: Tilmann Graner
Das 4. Sinfoniekonzert findet am 16. Januar um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen statt. Vorab laden Marc Niemann und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann um 18.45 Uhr zu einer kostenlosen Konzerteinführung in das Foyer ein. Karten für das Konzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Die Konzertbesucher sind im Anschluss wieder herzlich in das italienische Restaurant Leonardo direkt neben dem Haus der Kunst eingeladen, das in Verbindung mit einem Hauptgericht ein Glas Sekt oder ein alkoholfreies Getränk spendiert.
