Fr, 00:05 Uhr
25.12.2015
Kommunalpolitik
Thüringer Familienpreis 2015 verliehen
Pflegefamilien aus Schönwerda als 2. Preisträger geehrt. Hier kn mit den Einzelheiten
Jüngst wurde in der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt zum achten Mal der Thüringer Familienpreis vergeben. Damit würdigt und fördert die Stiftung FamilienSinn Projekte, Initiativen und innovative Ansätze, aber auch ehrenamtliche Aktivitäten, die dazu beitragen, Familien in Thüringen zu unterstützen, deren Lebensbedingungen zu verbessern und ihre Eigenkräfte zu stärken.
Ministerpräsident Bodo Ramelow hielt die Festrede und würdigte das vielfältige Engagement für Familien in Thüringen. Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, nahm zusammen mit der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten, zugleich Präsidentin der Stiftung FamilienSinn, Katrin Christ-Eisenwinder, die Auszeichnung vor.
Unter den 71 Bewerbungen und Vorschlägen für den Familienpreis 2015 waren in diesem Jahr viele Projekte, die Eltern und Familien in schwierigen Lebenssituationen Hilfe anbieten. Krankheiten, Sterbebegleitung und der Tod von Kindern sind sonst nicht so häufig im öffentlichen Blickpunkt. Die Jury hat deshalb bei ihrer Preisvergabe mehrere Projekte ausgewählt, die Familien in besonderen Lebenslagen unterstützen.
Mit dem 1. Preis, verbunden mit einem Preisgeld von 3.000 Euro, wurde der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst der Region Bad Salzungen und Rhön geehrt. Seit 2011 ergänzt der Kinder- und Jugendhospizdienst den ambulanten Hospizdienst des Sozialwerks des dfb, Landesverband Thüringen. 15 Ehrenamtliche betreuen und begleiten 18 Familien mit schwerstkranken Kindern vom Zeitpunkt der Diagnosestellung, während der Krankheit, im Sterben und über den Tod hinaus.
Mit dem 2. Preis und einem Preisgeld von 2.000 Euro wurde die Familie Gebhardt aus Schönewerda gegehrt. Die Familie bietet insgesamt 4 Pflegekindern ein liebevolles Zuhause – mit Eigenheim, Hof, Garten und vielen Tieren.
Die Gebhardts sind bereits seit 2003 mit einem damals dreijährigen Kind als Pflegefamilie engagiert. Im Sommer 2008 kam ein Säugling hinzu. Eine weiterführende engmaschige medizinische Betreuung war für ihn ebenso wichtig wie ein liebevolles und umsorgendes Zuhause. Heute ist er ein stolzes Schulkind.
Im Sommer 2012 sollte die kurzzeitige Unterbringung von 2 Geschwisterkindern bei Familie Gebhardt erfolgen. Ein 2-jähriges Mädchen und ihre 4 Monate alte Schwester wurden zuvor vom Jugendamt in Obhut genommen. Aus einer kurzfristigen Unterbringung wurde eine dauerhafte Pflegschaft und die beiden Mädchen besuchen nun den örtlichen Kindergarten und betrachten die Gebhardts als ihre Eltern. Alle vier Pflegekinder sind integriert wie leibliche Kinder.
Foto: Stiftung FamilienSinn
Autor: khhJüngst wurde in der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt zum achten Mal der Thüringer Familienpreis vergeben. Damit würdigt und fördert die Stiftung FamilienSinn Projekte, Initiativen und innovative Ansätze, aber auch ehrenamtliche Aktivitäten, die dazu beitragen, Familien in Thüringen zu unterstützen, deren Lebensbedingungen zu verbessern und ihre Eigenkräfte zu stärken.
Ministerpräsident Bodo Ramelow hielt die Festrede und würdigte das vielfältige Engagement für Familien in Thüringen. Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, nahm zusammen mit der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten, zugleich Präsidentin der Stiftung FamilienSinn, Katrin Christ-Eisenwinder, die Auszeichnung vor.
Unter den 71 Bewerbungen und Vorschlägen für den Familienpreis 2015 waren in diesem Jahr viele Projekte, die Eltern und Familien in schwierigen Lebenssituationen Hilfe anbieten. Krankheiten, Sterbebegleitung und der Tod von Kindern sind sonst nicht so häufig im öffentlichen Blickpunkt. Die Jury hat deshalb bei ihrer Preisvergabe mehrere Projekte ausgewählt, die Familien in besonderen Lebenslagen unterstützen.
Mit dem 1. Preis, verbunden mit einem Preisgeld von 3.000 Euro, wurde der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst der Region Bad Salzungen und Rhön geehrt. Seit 2011 ergänzt der Kinder- und Jugendhospizdienst den ambulanten Hospizdienst des Sozialwerks des dfb, Landesverband Thüringen. 15 Ehrenamtliche betreuen und begleiten 18 Familien mit schwerstkranken Kindern vom Zeitpunkt der Diagnosestellung, während der Krankheit, im Sterben und über den Tod hinaus.
Mit dem 2. Preis und einem Preisgeld von 2.000 Euro wurde die Familie Gebhardt aus Schönewerda gegehrt. Die Familie bietet insgesamt 4 Pflegekindern ein liebevolles Zuhause – mit Eigenheim, Hof, Garten und vielen Tieren.
Die Gebhardts sind bereits seit 2003 mit einem damals dreijährigen Kind als Pflegefamilie engagiert. Im Sommer 2008 kam ein Säugling hinzu. Eine weiterführende engmaschige medizinische Betreuung war für ihn ebenso wichtig wie ein liebevolles und umsorgendes Zuhause. Heute ist er ein stolzes Schulkind.
Im Sommer 2012 sollte die kurzzeitige Unterbringung von 2 Geschwisterkindern bei Familie Gebhardt erfolgen. Ein 2-jähriges Mädchen und ihre 4 Monate alte Schwester wurden zuvor vom Jugendamt in Obhut genommen. Aus einer kurzfristigen Unterbringung wurde eine dauerhafte Pflegschaft und die beiden Mädchen besuchen nun den örtlichen Kindergarten und betrachten die Gebhardts als ihre Eltern. Alle vier Pflegekinder sind integriert wie leibliche Kinder.
Foto: Stiftung FamilienSinn

