Sa, 08:58 Uhr
26.12.2015
Sturm, Starkregen Blitzschlag, Hagel, Tornado
Unwetter-Rückblick (11)
Auch im vergangenen Jahr traten deutschlandweit viele Unwetter auf, die durch Ihre Auswirkungen - vor allem Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Hagel oder Tornados - direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Generell führen Unwetter zu empfindlichen Störungen der Infrastruktur, mit teilweise beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden...
Am 8. übersah bei Ausacker (Kr. Schleswig) eine Fahrradfahrerin bei Nebel ein nahendes Auto und erlitt beim Zusammenprall schwere Verletzungen. Außergewöhnlich frühe Schneefälle sorgten am 14. für Behinderungen im Berufsverkehr. Im Taunus wurden zahlreiche Straßen wegen Schneebruch gesperrt. Besonders betroffen war der Rheingau-Taunus-Kreis – hier blockierten in den Höhenlagen querstehende Fahrzeuge den Verkehr, es kam zu Blechschäden. In Hünstetten fiel an einer Grundschule der Unterricht aus, da die Schulbusse nicht fahren konnten. Der Zugverkehr zwischen Limburg und Idstein wurde durch umgestürzte Bäume behindert.
In Kassel konnten eine Straßenbahnlinie und eine Regionaltram wegen Schneebruch nicht fahren. Auch im Osten Nordrhein-Westfalens kam es nach Schneebruch zu Störungen im Bahnverkehr; betroffen waren die Strecke Dortmund-Soest sowie der Bereich Münster, Hamm und Paderborn. Nahe des Paderborner Flughafens verlor ein Fahrer auf glatten Straßen die Kontrolle über sein Auto, kollidierte mit mehreren Bäumen und erlitt schwere Verletzungen. Im südlichen Niedersachen kam es um Hannoversch Münden zu Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume, so musste die A7 am Lutterberg zeitweise gesperrt werden.
Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Franken waren ebenfalls vom Schneefall betroffen. An Steigungsstrecken stellten sich Fahrzeuge quer, zahlreiche Bäume stürzten um. Beim Bahnverkehr zwischen Zwickau und Werdau sowie bei der Vogtlandbahn kam es zu Behinderungen. In Ostthüringen kam es im Bereich Jena und im Altenburgerland zu Stromausfällen und unter der Schneelast zusammenbrechende Bäume behinderten den Zugverkehr. Am 15. starb ein PKW-Fahrer bei Marienberg (Erzgebirgskreis), nachdem er im Nebel von der Fahrbahn abgekommen war und gegen einen Baum fuhr – zwei Kinder, die sich ebenfalls im Fahrzeug befanden erlitten schwere Verletzungen.
Bei einer Kollision mit dem Gegenverkehr im dichten Nebel verlor bei Groß-Rohrheim (Südhessen) ein Autofahrer sein Leben, der Unfallverursacher verletzte sich schwer. In Roßla (Südharz) verstarb eine Fußgängerin, die am 24. im dichten Nebel beim Überqueren der Straße von einem PKW erfasst wurde. Am 28. erlitten nahe Hopferau (Ostallgäu) vier Personen schwere Verletzungen bei einer Kollision, verursacht durch ein Überholmanöver im dichten Nebel. In Bremen rammte am 29. im dichten Nebel ein Containerschiff einen Hafenkai – dabei entstand ein 2 m langer Riss am Schiff.
Autor: redOktober 2015
Schwere Verletzungen trug eine PKW-Fahrerin davon, als sie am 5. im dichten Nebel bei Oberende (Hannover) von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. In Mecklenburg-Vorpommern kam es ebenfalls zu Nebelunfällen. Beispielsweise stieß im Kr. Rostock ein PKW bei Abbiegen mit einem Bus zusammen – die Autofahrerin erlitt Verletzungen. Bei Levenhagen kollidierte ein PKW-Fahrer beim Überholen sowohl mit einem entgegenkommenden LKW als auch dem Fahrzeug, an welchem er vorbei wollte – beide PKW-Fahrer erlitten dabei schwere Verletzungen.Am 8. übersah bei Ausacker (Kr. Schleswig) eine Fahrradfahrerin bei Nebel ein nahendes Auto und erlitt beim Zusammenprall schwere Verletzungen. Außergewöhnlich frühe Schneefälle sorgten am 14. für Behinderungen im Berufsverkehr. Im Taunus wurden zahlreiche Straßen wegen Schneebruch gesperrt. Besonders betroffen war der Rheingau-Taunus-Kreis – hier blockierten in den Höhenlagen querstehende Fahrzeuge den Verkehr, es kam zu Blechschäden. In Hünstetten fiel an einer Grundschule der Unterricht aus, da die Schulbusse nicht fahren konnten. Der Zugverkehr zwischen Limburg und Idstein wurde durch umgestürzte Bäume behindert.
In Kassel konnten eine Straßenbahnlinie und eine Regionaltram wegen Schneebruch nicht fahren. Auch im Osten Nordrhein-Westfalens kam es nach Schneebruch zu Störungen im Bahnverkehr; betroffen waren die Strecke Dortmund-Soest sowie der Bereich Münster, Hamm und Paderborn. Nahe des Paderborner Flughafens verlor ein Fahrer auf glatten Straßen die Kontrolle über sein Auto, kollidierte mit mehreren Bäumen und erlitt schwere Verletzungen. Im südlichen Niedersachen kam es um Hannoversch Münden zu Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume, so musste die A7 am Lutterberg zeitweise gesperrt werden.
Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Franken waren ebenfalls vom Schneefall betroffen. An Steigungsstrecken stellten sich Fahrzeuge quer, zahlreiche Bäume stürzten um. Beim Bahnverkehr zwischen Zwickau und Werdau sowie bei der Vogtlandbahn kam es zu Behinderungen. In Ostthüringen kam es im Bereich Jena und im Altenburgerland zu Stromausfällen und unter der Schneelast zusammenbrechende Bäume behinderten den Zugverkehr. Am 15. starb ein PKW-Fahrer bei Marienberg (Erzgebirgskreis), nachdem er im Nebel von der Fahrbahn abgekommen war und gegen einen Baum fuhr – zwei Kinder, die sich ebenfalls im Fahrzeug befanden erlitten schwere Verletzungen.
Bei einer Kollision mit dem Gegenverkehr im dichten Nebel verlor bei Groß-Rohrheim (Südhessen) ein Autofahrer sein Leben, der Unfallverursacher verletzte sich schwer. In Roßla (Südharz) verstarb eine Fußgängerin, die am 24. im dichten Nebel beim Überqueren der Straße von einem PKW erfasst wurde. Am 28. erlitten nahe Hopferau (Ostallgäu) vier Personen schwere Verletzungen bei einer Kollision, verursacht durch ein Überholmanöver im dichten Nebel. In Bremen rammte am 29. im dichten Nebel ein Containerschiff einen Hafenkai – dabei entstand ein 2 m langer Riss am Schiff.
