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Di, 15:03 Uhr
29.12.2015
Landespolitiker äußern sich

Situation weiblicher Flüchtlinge

CDU problematisiert Situation weiblicher Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Worm: Landesregierung muss geflüchtete Frauen und Mädchen wirksam vor Gewalt schützen...

"Geflüchtete Frauen und Mädchen dürfen in Deutschland nicht erneut Opfer von Gewalt und sexuellen Übergriffen werden. Die Landesregierung hat hier eine große Verantwortung und steht in der Pflicht, Frauen und Mädchen in den Erstaufnahmeeinrichtungen zu schützen."

Das sagte der gleichstellungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Henry Worm, am Dienstag zu Schilderungen über Vorfälle in den zentralen Thüringer Anlaufstellen für Flüchtlinge. Die CDU-Fraktion hatte das Problem auch durch einen Antrag zum Thema einer mündlichen Anhörung im Gleichstellungsausschuss des Thüringer Landtags Mitte Dezember gemacht.

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Auch wenn den Anzuhörenden vor dem Ausschuss keine ausreichende Datenbasis zur Quantifizierung des Problems in den Thüringer Einrichtungen vorlagen, berichteten sie doch von zahlreichen Fällen, in denen schutzbedürftige Frauen und Mädchen in den Einrichtungen erneut Opfer wurden. "Das darf man nicht tolerieren. Die Landesregierung muss sicherstellen, dass allein reisenden Frauen und Mädchen in den Erstaufnahmeeinrichtungen ein abgetrennter, geschützter Bereich angeboten wird, selbst wenn dies zunächst provisorisch erfolgt", erklärte Worm. Auch müsse es möglich sein, wenn schon nicht geschlechtergetrennte, dann wenigstens abschließbare Toiletten und Duschen zu installieren. "Es kann doch nicht sein, dass sich Frauen und Mädchen nicht mehr trauen, auf die Toilette oder unter die Dusche zu gehen", so der Gleichstellungspolitiker. Durch derlei geringe Vorkehrungen könne Vergewaltigungen und sexuellen Belästigungen vorgebeugt werden.

Auch weibliche Ansprechpartner und mehrsprachige Informationsmaterialien zu Hilfs- und Beratungsangeboten für Frauen sind aus Sicht von Worm dringend nötig. Komme es dennoch zu Vorfällen, sei eine schnelle ärztliche Versorgung, auch im Hinblick auf die Sicherung von Beweisen, unerlässlich. "Polizeiliche Maßnahmen wie die Wegweisung des Täters nach dem Gewaltschutzgesetz müssen auch in der besonderen Situation der Erstaufnahme von Flüchtlingen zum Schutz der Frauen und Mädchen möglich sein", so Worm abschließend.
Autor: khh

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Kommentare
Anwohnerin
29.12.2015, 16:17 Uhr
Problem ist selbstgemacht
Wen man die Frauen in freien, fertig möbelierte Wohnungen unterbringen würde, dann sind sie viel sicherer. Warum wird kein Politiker oder Helfer der die die Frauen in Massenunterkünfte zwingt zur Verantwortung gezogen wenn Frauen oder Kinder vergewaltigt oder getötet werden, begünstigt durch die Massenunterkunft??? Gibt es keine Gesetze mehr bei uns? Ich bin es schon leid sanierte Wohnungen anzubieten die keiner haben möchte, weil mit Massenunterkünften man schön haushalten möchte. Warum möchte man dann immer mehr Flüchtlinge nehmen wenn man nicht bereit ist ordentliche Unterkünfte zu bezahlen?
Günther Hetzer
29.12.2015, 17:01 Uhr
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Motte83
29.12.2015, 17:50 Uhr
komisch...
Liebe Anwohnerin. Sie müssen wirklich frustriert darüber sein, dass der Landkreis Ihren Wohnraum nicht anmietet. Ob hier in der Kommentarfunktion oder in Bürger versammlungen, Sie merken es oft genug an.
Interessant ist, dass es anderen Vermietern durchaus gelingt, Wohnraum an den Landkreis zu vermieten. Warum Ihnen nicht?
Stimmt da etwa der Preis nicht?

Ich hoffe, dass von Gewalt bedrohte Frauen und Mädchen in Gemeinschaftsunterkünften nicht durch Sie dazu instrumentalisiert werden, Ihre Wohnungen überteuert zu vermieten. Es geht um deren Sicherheit, nicht um Ihren Profit.
Waldemar Ceckorr
29.12.2015, 17:58 Uhr
liebe anwohnerin,
mit dem selbstgemachten problem gebe ich ihnen recht.
was ich allerdings nicht verstehe, wieso will ihre wohnungen auch sonst niemand haben ?
vielleicht könnten sie ja mal dazu ein paar erläuterungen geben, es muss doch einen grund dafür geben ?!

fragt der waldi
Peter59
29.12.2015, 18:07 Uhr
So schlimm wirds nicht sein....
Ärzte, Ingenieure und andere qualifizierte Fachkräfte tun so etwas nicht!!!!! Das ist sicherlich überhöht....oder doch.... wer bei 3 nicht auf dem Baum ist......? Schwer einzuschätzen, vielleicht mal Testosteron minimieren...
EITEL
29.12.2015, 19:17 Uhr
Warum werden unsere Frauen und Mädchen nicht geschützt!?
Im Herdergymnasium Nordhausen werden "Fachkräfte " mit Sprachunterricht bespaßt. Das sind genau diejenigen Turnschuhträger vor denen die Damen in den Asylunterkünften Angst haben müssen?!

So ganz ohne jeden Schutz sind dort unsere Kinder unterwegs. Security benötigen lediglich die Damen und Herren im Landratsamt. Der Klasse meiner Tochter wurde von einem Ihrer Lehrer der Rat erteilt sich bitte immer in Gruppen im Objekt zu bewegen!!! Grund dafür, 2 Mädchen hatten sich bei Ihm über "Anzüglichkeiten" von zukünftigen "Sprachfachkräften" beschwert.

Schulleitung: ooch bisher nix passiert alles schön bunt!!!
Liebe Landesregierung was in den Heimen passiert ist mir völlig gleichgültig ,denn das ist schon nicht mehr Teil unseres Landes das ist das was viele westliche Großstädte seit Jahren bereits haben , nicht mehr Deutschland. "Wir schaffen das ."
Mario_B
29.12.2015, 19:24 Uhr
Neuer Wohnraum ist die Lösung
Wir brauchen bei dieser Masse an qualifizierten Neuankömmlingen auf jeden Fall neuen und vor allem großen modernen Wohnraum, um den gehobenen Standard dieser Leute halten zu können.

Aber eigentlich sind es doch garnicht so viele Frauen und Kinder die hier ankommen, der größte Teil der Frauen und Kinder ist doch in den Krisengebieten geblieben um dort ihr Land zu verteidigen, deren Männer sind jetzt hier und brauchen nun keine angst mehr haben.
Anwohnerin
29.12.2015, 19:49 Uhr
@ Qwerdenker und Waldemar
Es hat doch keiner gesagt das meine Wohnungen keiner sonst haben will. Ich bin sehr gut ausgelastet und kaufe ständig neu dazu. Warum mietet der Landkreis von anderen fragen sie mich. Das kann ich ihnen nicht sagen solange nicht mal Zahlen offengelegt werden was wirklich gezahlt wird.

Mir sind 80 Cent Kaltmiete je Tag und Person zu wenig. Vermieter die dafür vermieten ist ja denen ihre Sache. Ob da andere Vermieter mehr bekommen oder nicht wird ja irgendwann mal ans Tageslicht kommen. Ich habe von einer Hartz 4 Familie 50 Cent mehr bekommen je m² als der Landkreis geben wollte und das ohne Überbelegung und die Wahrscheinlichkeit ist größer das die Familie länger drinbleibt und die Wohnung nicht so abgenutzt wird wie bei zusätzlicher kostenloser Überbelegung. Was manche Vermieter nicht wissen das bei Flüchtlingsvermietungen einige Gebäudeversicherungen die Beiträge erhöhen wollen und eventuell im Schadensfall nicht bezahlen.
-Insider-
29.12.2015, 19:56 Uhr
liebe
thüringer union...eines sei ihnen gesagt: wir schaffen das.
Waldemar Ceckorr
29.12.2015, 21:47 Uhr
liebe anwohnerin,
wenn sie so gut ausgelastet sind, wie sie behaupten, warum versuchen sie dann krampfhaft ihre wohnungen dem landkreis aufzudrücken ?
und warum schreiben sie nicht unter ihrem realname, der auch nachvollzogen werden kann, haben sie eine webseite ?
ihre ganze geschichte stinkt zum himmel.

cu der waldi
NDH2015
29.12.2015, 22:48 Uhr
@Anwohnerin
Möchte Ihnen den Vorschlag machen mit Ihrem Anliegen doch mal an die Öffentlich zu gehen (Presse, TV...), bin gespannt auf die dann nötige öffentliche Reaktion unseres Landratsamtes. Bin auch Ihrer Meinung- hier will der Landrat mit der Flüchtlingsunterbringung in kreiseigenen Immobilien bzw. in günstige angemieteten ehemaligen Berufsschulen etc. Kasse machen. Die daraus resultierenden Probleme werden in Kauf genommen, eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen hat keine Priorität. Und mal ganz nebenbei- der Herr Landrat erwartet im Jahr 2016 1500 neue Flüchtlinge im Landkreis. Dies würde bedeuten das erneut ca. 1,3 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland kommen müssten (1500 Flüchtlinge sind dann der Teil den der LK NDH nach dem Königsteiner Schlüssel und der Thüringer Flüchtlingsverteilungs VO aufnehmen müsste). Bin nach den letzten Aussagen der Bundesregierung aber von einer deutlichen Reduzierung der Flüchlingszahlen für 2016 ausgegangen (durch welche Maßnahmen auch immer)... Oder möchte unser Landrat freiwillig mehr Flüchtlinge aufnehmen als nötig, um eventuell weiter an Ihnen zu verdienen (in neuen Gemeinschaftsunterkünften)???
Anwohnerin
29.12.2015, 23:08 Uhr
@Waldemar
Ich versuche nicht dem Landkreis Wohnungen aufs Auge zu drücken. Ich hatte doch schon geschrieben das ich auf Anfrage nicht für 80 Cent je Person und Tag vermietet habe und wer das tun möchte kann es gern tun. Ich kaufe dann gern die Immobilien von denen die sich daran übernehmen. Warum vermiete ich weiter Wohnungen obwohl ich gut ausgelastet bin fragten sie noch. Das hatte ich auch schon geschrieben, weil ich ständig dazu kaufe.
Eigentlich wollte ich garnicht mehr mich hier einlassen und es bei meinem ersten Kommentar belassen. Ich habe nur Fragen beantwortet.
Lupercalia
30.12.2015, 08:09 Uhr
Potentielle Gefahr
Das Frauen und Kinder in den Flüchtlingsheimen des Schutzes bedürfen ist zu 100% gegeben. Ein Mensch der innerhalb eines Heimes vor einer solchen Aktion nicht zurück schreckt, wo die Gefahr gesehen zu werden nicht gering ist, was sollte einen solchen Menschen davon abhalten diese Grenze nicht auch außerhalb seines Heimes zu übetreten?

Es wäre naiv zu glauben, dass die Grundeinstellung eines Menschen ausserhalb eines Gebäudes zu einer anderen mutiert. Menschen die solches in der Einrichtung tun sollten generell, wie heder andere Täter vor den Augen der Justiz behandelt werden. Ich glaube nicht es die Lösung sein kann, wenn ein Lehrer Schülerinnen belästigt oder vergewaltigt, die Schülerin besser zu beschützen, indem sie die Klasse oder die schule wechselt...
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Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet.
Tor666
06.01.2016, 14:18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anmerk. d. Red.: Die Diskussion ist beendet.
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