Mi, 07:30 Uhr
30.12.2015
Sturm, Starkregen Blitzschlag, Hagel, Tornado
Unwetter-Rückblick (12)
Auch im vergangenen Jahr traten deutschlandweit viele Unwetter auf, die durch Ihre Auswirkungen - vor allem Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Hagel oder Tornados - direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Generell führen Unwetter zu empfindlichen Störungen der Infrastruktur, mit teilweise beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden...
Am 3. kollidierten auf der A6 nahe Grünstadt mehrere Laster - ein Fahrer starb. Mit leichten Verletzungen und einem völlig verstörten Auto kam eine PKW-Fahrerin davon, die im Kr. Börde (Sachsen-Anhalt) an einem Bahnübergang in einen vorbeifahrenden Güterzug fuhr. Im Ammerland prallte im Nebel ein Taxifahrer gegen zwei ausgebrochene Ponys letztere wurden dabei schwer verletzt. Glätte durch überfrierende Nässe führte am 2. und 3. vom Sauerland bis zur Oberpfalz zu Unfällen im Straßenverkehr. Beispielsweise fuhr im Kr. Sonneberg (TH) ein Fahrzeug in ein querstehendes Auto, dessen Beifahrerin getötet wurde.
Auch die zuletzt anhaltende Trockenheit in Süddeutschland brachte Probleme: Wegen Niedrigwasser im Rhein mussten Fähren ihren Betrieb einstellen und Schiffe konnten nur noch leicht
beladen werden. Der Schiffverkehr auf der Donau wurde am 10. wegen eines auf Grund gelaufenen Frachtschiffs bei Deggendorf eingestellt. Im Bayrischen Wald und auf einigen Schwarzwaldhöfen versiegten die
Trinkwasserquellen. Bei Gutach (BW) kam es zu einem Waldbrand. Ausläufer eines Tiefs verursachten mit ihren Böen und Starkregen Schäden durch umgestürzte Bäume, Verkehrsschilder und Bauzäune sowie Überschwemmungen. Am 9. zum Beispiel wurde bei Rothenspieker (Nordfriesland) ein LKW durch Sturmböen von der Straße geweht der Fahrer konnte schwerverletzt gerettet werden. Am 18. stürzte am Rohbau eines Hauses in Pforzheim eine Dachgiebelwand teilweise ein - im Havelland bei Dallgow-Döbernitz eine Scheunenwand auf zwei Autos.
Am 19. wurde der Fährverkehr nach Helgoland eingestellt und in Ostfriesland ging der Rotor einer Windkraftanlage zu Bruch. Am 29. und 30. war der Fährverkehr zu den Inseln behindert. In Tarnow (MV) geriet eine Scheune durch Blitzschlag in Brand. Bei Gelsenkirchen blieben mehrere Fahrzeuge in einer überfluteten Unterführung stecken. Etliche Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und der Uckermark wurden durch Sturmböen verwüstet. Schneefälle sorgten am 22. und 23. für glatte Straßen - es kam zu Staus und zahlreichen Unfällen, vor allem in der Südhälfte.
Tödlich endete für einen PKW-Fahrer bei Kirchhain (HE) die Kollision mit dem Gegenverkehr. Auch
auf der A81 bei Eutingen im Gäu kam es auf der Neckarbrücke zu einem Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr mit Todesfolge. Im Kr. Rottweil verstarb eine 75-Jährige nachdem ihre Enkelin mit dem Auto gegen einen Baum prallte. Bei Loßburg (Nordschwarzwald) verlor ebenfalls ein PKW-Insasse bei einer Kollision mit dem Gegenverkehr sein Leben. Am 25. kam es in den Höhenlagen erneut zu Unfällen durch Schneeglätte. In Eiweiler (Saarland) beispielsweise verlor ein PKW-Fahrer die Kontrolle über sein Auto und durchbrach die Wand eines Wohnhauses.
Hagel wurde im November in folgenden Regionen beobachtet: am 14. auf Rügen und im Erzgebirge; am 18. in St. Peter-Ording, am 29. in Rostock; am 30. an den Küsten sowie in Berlin. Ende
Autor: redNovember 2015
Dichter Nebel verursachte in den ersten Novembertagen etliche Unfälle. Unter anderem fuhr am 1. des Monats in Hamburg ein PKW in einen U-Bahn-Eingang die drei Insassen wurden dabei verletzt. Bei Holtrum auf der Geest (Kr. Verden, NS) kam am 2. ein Kleintransporter von der Fahrbahn ab und beschädigte ein Wohnhaus schwer. Im Kr. Anhalt-Bitterfeld verstarb ein Autofahrer nach einer Kollision mit einem entgegenkommenden LKW.Am 3. kollidierten auf der A6 nahe Grünstadt mehrere Laster - ein Fahrer starb. Mit leichten Verletzungen und einem völlig verstörten Auto kam eine PKW-Fahrerin davon, die im Kr. Börde (Sachsen-Anhalt) an einem Bahnübergang in einen vorbeifahrenden Güterzug fuhr. Im Ammerland prallte im Nebel ein Taxifahrer gegen zwei ausgebrochene Ponys letztere wurden dabei schwer verletzt. Glätte durch überfrierende Nässe führte am 2. und 3. vom Sauerland bis zur Oberpfalz zu Unfällen im Straßenverkehr. Beispielsweise fuhr im Kr. Sonneberg (TH) ein Fahrzeug in ein querstehendes Auto, dessen Beifahrerin getötet wurde.
Auch die zuletzt anhaltende Trockenheit in Süddeutschland brachte Probleme: Wegen Niedrigwasser im Rhein mussten Fähren ihren Betrieb einstellen und Schiffe konnten nur noch leicht
beladen werden. Der Schiffverkehr auf der Donau wurde am 10. wegen eines auf Grund gelaufenen Frachtschiffs bei Deggendorf eingestellt. Im Bayrischen Wald und auf einigen Schwarzwaldhöfen versiegten die
Trinkwasserquellen. Bei Gutach (BW) kam es zu einem Waldbrand. Ausläufer eines Tiefs verursachten mit ihren Böen und Starkregen Schäden durch umgestürzte Bäume, Verkehrsschilder und Bauzäune sowie Überschwemmungen. Am 9. zum Beispiel wurde bei Rothenspieker (Nordfriesland) ein LKW durch Sturmböen von der Straße geweht der Fahrer konnte schwerverletzt gerettet werden. Am 18. stürzte am Rohbau eines Hauses in Pforzheim eine Dachgiebelwand teilweise ein - im Havelland bei Dallgow-Döbernitz eine Scheunenwand auf zwei Autos.
Am 19. wurde der Fährverkehr nach Helgoland eingestellt und in Ostfriesland ging der Rotor einer Windkraftanlage zu Bruch. Am 29. und 30. war der Fährverkehr zu den Inseln behindert. In Tarnow (MV) geriet eine Scheune durch Blitzschlag in Brand. Bei Gelsenkirchen blieben mehrere Fahrzeuge in einer überfluteten Unterführung stecken. Etliche Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und der Uckermark wurden durch Sturmböen verwüstet. Schneefälle sorgten am 22. und 23. für glatte Straßen - es kam zu Staus und zahlreichen Unfällen, vor allem in der Südhälfte.
Tödlich endete für einen PKW-Fahrer bei Kirchhain (HE) die Kollision mit dem Gegenverkehr. Auch
auf der A81 bei Eutingen im Gäu kam es auf der Neckarbrücke zu einem Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr mit Todesfolge. Im Kr. Rottweil verstarb eine 75-Jährige nachdem ihre Enkelin mit dem Auto gegen einen Baum prallte. Bei Loßburg (Nordschwarzwald) verlor ebenfalls ein PKW-Insasse bei einer Kollision mit dem Gegenverkehr sein Leben. Am 25. kam es in den Höhenlagen erneut zu Unfällen durch Schneeglätte. In Eiweiler (Saarland) beispielsweise verlor ein PKW-Fahrer die Kontrolle über sein Auto und durchbrach die Wand eines Wohnhauses.
Hagel wurde im November in folgenden Regionen beobachtet: am 14. auf Rügen und im Erzgebirge; am 18. in St. Peter-Ording, am 29. in Rostock; am 30. an den Küsten sowie in Berlin. Ende