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Do, 10:31 Uhr
07.01.2016
Großer Bahnhof in der Autowelt

Machen, nicht nur reden

Von ihm ging die Initiative aus – Helmut Peter sagte einst im Gespräch mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier zu, jungen Flüchtlingen eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt zu geben. Machen, nicht nur reden. Heute gab es in dieser Initiative einen weiteren Meilenstein. Und wieder wurde nicht nur geredet, sondern auch gehandelt...

Großes Medieninteresse in der Autowelt (Foto: nnz) Großes Medieninteresse in der Autowelt (Foto: nnz) Riesiges Medieninteresse im Autohaus-Peter.

Zuerst zu den Reden. Die waren nach der Begrüßung durch Helmut Peter in der Skoda-Autowelt dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise und dem Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow vorbehalten.

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Letzterer freute sich, dass es hier in Nordthüringen gelungen sei, aus einer Idee eine praktische Initiative zu gestalten. Der Ministerpräsident würdigte den sehr guten Kontakt zur Bundes- oder zur Landesarbeitsagentur und verwies darauf, dass die Flüchtlingsarbeit mit konkreten Projekten umgesetzt werde, die einen wesentlichen Beitrag zur Integration leisten.

Ramelow verwies aber auch auf den Umstand, dass bei einer Arbeit mit den Flüchtlingen die Bürgerinnen und Bürger dieses Bundeslandes, die lange Zeit ohne Arbeit sind, nicht vergessen werden. Das ist ein langwieriger Prozess, der nur gemeinsam zu gehen sei. Und in diesem Sinne sei Thüringen ein Chancen-Land.

Frank-Jürgen Weise dankte für die unternehmerische Initiative sowie für die politische Unterstützung seitens der Landespolitik. Für ihn sei das ein ermutigendes Beispiel, das weit über Thüringen hinaus Maßstäbe setzen müssen.

Weise sagte, dass das Asylthema ein gesellschaftlicher Wert sei. Menschen haben einerseits eine Würde, sie müssen jedoch allesamt einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Das treffe für die Einheimischen wie für die Menschen zu, die in unserem Land Zuflucht vor Vertreibung und Krieg gesucht haben.

Weise betonte weiterhin, dass es für Flüchtlinge keine gesonderten Programme gebe, sondern dass man einen Mix bestehender Programm anbiete. Gewürdigt wurde durch den Agentur-Chef die Initiative der Nordhäuser Agentur, bestehende Programme mit Deutschkursen zu verbinden.

Karsten Froböse, der Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur verwies ergänzend auf die Erfolge in Nordthüringen bei der Integration von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt (wir berichteten ausführlich). Niels Neu sagte, dass es auch in den Unternehmen Rechtsnormen gebe, die von allen Beteiligten, auch von den Flüchtlingen, einzuhalten sind. Das sei insbesondere die Gleichberechtigung von Mann und Frau, im täglichen Leben, aber auch im Job. Konkret hieß das, dass am Vormittag acht Verträge zur Einstiegsqualifizierung unterzeichnet wurden.

Den informativsten und emotionalsten „Job“ des Vormittags erledigte jedoch Michael Teclom Asmelash. Der 21 Jahre alte Eritreer, der seit einem Jahr in Deutschland, genauer gesagt, in Nordhausen lebt, und mittlerweile der deutschen Sprache mächtig ist. Der Mann, der in Wollersleben Fußball spielt, sagte, dass er hier in Deutschland leben und bleiben will, dass er einen Beruf erlernen will und den Menschen hier vieles von dem zurückgeben will, was er an Hilfe bislang bekommen habe. Das gehe am besten durch Arbeit. Und zwar schnell, denn, Michael sagte es: Zeit ist Geld.
Peter-Stefan Greiner
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Helmut Peter unterzeichnet den Vertrag zur Einstiegsqualifizierung mit Michael Teclom Asmelash (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Unternehmerinitiative in Nordhausen (Foto: nnz)
Autor: red

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Kommentare
Icke82ndh
07.01.2016, 10:45 Uhr
Ausbildung?
Kurz mal nachgefragt: Ich habe mich 2012 beim Autohaus Peter einst beworben und nach etwa 2 Wochen eine Absage bekommen, da meine Vorraussetzungen nicht gegeben sind. Wie kann es dann sein, dass ein Flüchtling der gerade mal ein Jahr in Deutschland lebt und nicht mal einen Hauptschulabschluss in der Tasche hat, bei diesem Autohaus einen Arbeit bekommt? Soll das ein Scherz sein? Oder fegt der Flüchtling den ganzen Tag nur den Hof?
Nordhäuser Freiheit
07.01.2016, 10:48 Uhr
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KuNa
07.01.2016, 11:29 Uhr
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conquistador23
07.01.2016, 11:32 Uhr
@Icke82ndh der Schwächste fliegt
Woher nehmen Sie die Informationen, über die schulische Ausbildung der eingestellten Personen? Herr Peter und sein Team werden schon wissen, wen sie einstellen. Dafür spricht der Erfolg der Peter-Gruppe. Ich gehe davon aus, das die 82 in Ihrem Namen nicht für Ihr Alter sondern für ihr Geburtsjahr steht? Dann haben Sie sich also mit 29 bzw. 30 für eine Ausbildung beworben? Sorry, da wären Sie bei mir auch raus gewesen.
Kruemelmonster
07.01.2016, 11:38 Uhr
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Babette Klingert
07.01.2016, 11:39 Uhr
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Mario_B
07.01.2016, 11:41 Uhr
Werbung
Es ist in erster Linie Werbung für Herrn Peter, sicherlich bekommt er vom Staat eine Integrations Finanzspritze, dafür das er Flüchtlinge integriert.

Sicherlich werden diese Flüchtlinge nur das Muli auf dem Hof sein, sie werden sie bestimmt nicht am Auto schrauben lassen.
Ich persönlich finde es nicht gut ich würde mich mehr freuen wenn die Flüchtlinge in ihrer Heimat eine Arbeit gefunden hätten.
Flitzpiepe
07.01.2016, 11:55 Uhr
Wenn diese 'positiven' Nachrichten
in die Herkunftsländer der Flüchtlinge kommen (und das werden sie), wird der Zustrom neuer Flüchtlinge nicht abreißen und wieder zunehmen.
Denn Germany ist das Schlaraffenland...
Was denken sich unsere Politiker dabei?
Und vor allem Herr Peter?
Icke82ndh
07.01.2016, 12:11 Uhr
conquistador23
Nein ich habe meine Ausbildung längst beendet, dies mal so am Rande notiert ;) Man bewirbt sich ja nicht nur wegen einem Ausbildungsplatz, oder geht man nach der Ausbildung gleich in Rente?
city
07.01.2016, 12:20 Uhr
Wechsel erforderlich
...wenn in Zukunft die "neuen Fachkräfte"an meinen Fahrzeugen bei Autowelt Peter schrauben sollten dann werde ich dorthin wechseln, wo jungen Menschen aus der Region eine Möglichkeit gegeben ist sich zu entwickeln....
Kruemelmonster
07.01.2016, 12:33 Uhr
mehr Schein als Sein?
in erster Linie sind es billige Arbeitskräfte. Zweites sind es Pfeile gegen alle Integrationsskeptiker und so wie es die Politik zuletzt gemacht hat, nur gute Nachrichten rund um Thema Nummer Eins.

Schnell Köln & Co abhaken und weiter vertuschen, dann ist die schöne heile Welt wieder hergestellt.
conquistador23
07.01.2016, 12:33 Uhr
@icke82ndh @city
@icke82ndh Die Jungs erhalten Verträge zur Einstiegsqualifizierung, keine unbefristeten Arbeitsverträge. Wo liegt da Ihr Problem? Sind die Flüchtlinge aus 2015 schuld, das Ihre Qualifikation 2012 nicht für eine Einladung gereicht hat ?

@city Sie verwenden hoffentlich auch deutsche Smartphones, Computer, Fernseher, Elektronikartikel etc. und auf den Etiketten ihrer Kleidung steht "Made in Germany"?
Lublo
07.01.2016, 12:43 Uhr
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geloescht.otto
07.01.2016, 12:57 Uhr
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netzonk
07.01.2016, 13:35 Uhr
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Günther Hetzer
07.01.2016, 14:07 Uhr
alle sagen Cheeeeeeeese
Ich hoffe das gegenseitige Schulterklopfen kommt nicht zu kurz.... ich kann diesen großen Rummel um diesen Quatsch nicht verstehen... es sollte doch auch bis in die letzte Ecke des Landkreises vorgedrungen sein, dass es hier nicht um die Asylantragsteller, sondern um Publicity geht. Von dem zu erwartenden Erfolg des Ganzen, will ich gar nicht erst reden!
Eine Farce....
HausH
07.01.2016, 14:08 Uhr
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denk-mal
07.01.2016, 14:25 Uhr
bemerkenswert
Es geschieht nichts gutes außer man tut es, der Satz stammt vom Erich Kästner und bringt es auf den Punkt. Diesen jungen Leuten wird geholfen, sie bekommen endlich eine Chance, wahrscheinlich die erste in Ihrem Leben überhaupt, da sollte man nicht nach dem Haar in der Suppe suchen sondern sich freuen.

Diese Menschen in diesem Deutschland haben schon einiges in Ihrer Geschichte wieder hingekriegt oder bewältigt und das nicht zuletzt auch wegen solchen Machern wie Helmut Peter.
Diese kleine Weihrauchwerbeshow sei ihm dabei gegönnt !!!
derMicha
07.01.2016, 14:25 Uhr
nur so kann Integration funktionieren
Viele beschweren sich, dass Flüchtlinge nur Probleme machen.
Ich hätte auch keine Lust den ganzen Tag ohne Perspektive in einer gestellten Unterkunft der Dinge zu harren.
Aus dieser Perspektive ist das eine tolle Initiative von Peter Migranten eine Zukunft zu bieten und sie in die Gesellschaft zu integrieren.
Schneesturm
07.01.2016, 15:34 Uhr
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Schneesturm
07.01.2016, 16:13 Uhr
Rummel
Erinnert mich irgendwie an die 160.000 Flüchtlinge oder Migranten die in der Eu verteilt werden sollten ,wo die halbe europäische spitze dabei war um 30 Personen nach Luxenburg zu verabschieden.
Peter59
07.01.2016, 16:29 Uhr
Einfach mal "machen" lassen....
Lasst dem Jungen doch mal neidlos seine Perspektive, den lasse ich auch an mein Auto ran, Was gemacht wurde. kann man doch überprüfen. AMG baut schöne Autos um, aber gebt dem "Bengel" doch mal eine Chance.....und die Cubaner bauen aus Straßenkreuzern tolle Taxis. Die Bewerbungsneidbremse mal beiseite, Michael macht den Eindruck, als würde der "das schaffen", gebt ihm eine Chance ohne Neid und Raute..... Er hat mit den "Kölner Verhältnissen" nichts zu tun..... und wenn alle, die hier herumlungern, was tun würden, wäre das in Ordnung und würde den Druck aus den Diskussionen nehmen..... Ich wünsche dem Praktikanten alles Gute und Durchhaltevermögen....
gosalianer
07.01.2016, 16:47 Uhr
Integration ist ein großes Wort
Helmut Peter geht mit gutem Beispiel voran. Dass sich hierbei alle Akteure gegenseitig das Haupt streicheln, oder das Ganze, wie von „denk-mal“ treffenderweise bezeichnet, als Werbeshow inszeniert wird, lässt sich natürlich ebenfalls nicht leugnen. Aber das nur am Rande.

Die Integration von Flüchtlingen, wenn sie gut dargestellt wird wie in diesem Fall, lässt sich natürlich gut verkaufen. Besonders dann, wenn die ganze Debatte hoch emotional geführt wird. Und genau da liegt - aus meiner Sicht - das Problem. Da die Mehrheit selten rational handelt und sich von Emotionen leiten lässt, verlieren viele den Blick für die Realität. Integration ist ein großes Wort. Es wird Menschen geben, die bereit sein werden, ihr bisheriges Leben und auch ihren kulturellen Umgang - teilweise - aufzugeben um ein gesellschaftliches Leben in Deutschland zu führen. Da die Integration fremder Kulturen - geschichtlich gesehen - nie so richtig geklappt hat, bin ich jedoch skeptisch, ob sich unsere bedingungslose, und in hohem Maße emotional geführte Flüchtlings-Zwangseinbindung in das deutsche Gesellschaftsbild, erfolg haben wird.

Die meisten Befürworter dieser Debatte, drücken jedem Ankömmling in Deutschland einen Stempel der erfolgreichen Integration auf die Stirn, sobald er eine Beschäftigung hat und halbwegs deutsch sprechen kann. Hinzu kommt, dass letzteres nur auf eine geringe Anzahl der Flüchtlinge zutreffen wird. Ein Großteil wird, wie auch in den letzten Jahrzehnten, auf der Strecke bleiben. Was passiert mit diesen Menschen? Und noch viel wichtiger: Wie werden diese Menschen mit ihrer Frustration umgehen?

Oder ist Köln bereits die Antwort darauf? Und zum Großteil wird nicht das deutsche Volk darunter leiden, sondern die, die an der Hürde der Integration scheitern werden. Wir geben diesen Menschen eine sicheren Zufluchtsort, auch weil wir in Deutschland die finanziellen Mittel dafür haben. Eine neue Heimat hingegen, können wir ihnen nicht so einfach kaufen. Zwangsläufig werden Parallelgesellschaften entstehen, das können wir auch nicht mit Geld und guten Worten verhindern, da bin ich mir sicher.

Ich denke nicht, dass mit einer Ausbildung im Autohaus (als Bsp.), die Integration bereits geglückt ist oder dies auf Lange Sicht bereits ausreichen wird ein erfülltes Leben in Deutschland zu führen. Doch leider wird dies hier so verkauft. Nicht, dass ein falsches Bild entsteht: Ich war und bin, nach wie vor der Meinung, dass vom Hunger und Krieg verfolgte Menschen bedingungslosen Schutz in unserem Land erhalten sollen.

Die Rolle des Friedensstifters steht uns besser als die des Hetzers. Auf der anderen Seite bin ich jedoch der Meinung, dass eine Integration, so wie sie momentan geführt wird, nicht funktioniert. Einige Menschen, die 40 Jahre in der DDR ein gesellschaftliches und kulturelles Leben geführt haben, haben sich teilweise, bis heute nicht, in ein vereintes Deutschland integriert, obwohl wir alle eine Sprache sprechen und gemeinsam hier leben und arbeiten.

Als Beweis muss man nur die Kommentare einiger NNZ-Leser verfolgen. Also halte ich es für mehr als fragwürdig, dass uns dies mit einer völlig fremden Kultur, bei der wir das größte Maß an Toleranz aufbringen müssen um einige mittelalterliche Lebensweisen überhaupt zu verstehen und zu akzeptieren, gelingen wird.
othello
07.01.2016, 17:26 Uhr
Imagepflege der Profiteure
8 Verträge zur Einstiegsqualifizierung wurden unter großen politischen und medialen Rummel im Autohaus Peter zelebriert. Ein Hoch auf den selbstlosen Unternehmer, der nur das Wohl der Menschen im Blick hat, wird uns hier suggeriert.Es waren auch die Unternehmer, deren Einflüsterungen nach mehr Arbeitskräften auch die Kanzlerin gefolgt ist, als sie in der Zuwanderung der Asylanten/Flüchtlinge/Migranten nicht vor all zu langer Zeit, eine Chance für unsere Gesellschaft gesehen hat.

Für die Unternehmen mag dieses stimmen, denn qualifizierte billige Arbeitskräfte stehen vor der Tür, welche ohne Risiko übernommen werden können. Die Hauptlast muss ja nur die Gesamtgesellschaft tragen, wie die Integrationsmaßnahmen, Kinderunterbringung, Schulen, Deutschkurse, Wohnungen und vieles mehr.

Auch mit den Folgekosten für nicht von den Unternehmen angestellte „ Neubürger“, sogenannte „nicht Integrierbare„ muss die gesamte Gesellschaft aufkommen. Für den Unternehmer besteht dieses Risiko nicht, denn noch immer kann er heuern und feuern. Bezahlt der Unternehmer wegen dieses Gesamtrisikos mehr Steuern, mehr in die Krankenkassen oder die Sozialsysteme ? So wie ich die Regierung kenne, wohl eher nicht. Deshalb wird die Gesamtlast nur der Masse der Bürger aufgelastet, bei schon jetzt überforderten Ländern und Kommunen.

Deshalb nenne ich das Beispiel Autohaus Peter nur als reine Symbolpolitik, den Herr Peter hat mit diesen Verträgen null finanzielles Risiko und nur geringfügigen Aufwand. Solche Verträge, die hier abgeschlossen wurden, hätte ich mir auch für Deutsche Bewerber gewünscht, die aus unserem maroden Schulsystem entlassen wurden, und nicht gleich den hohen Ansprüchen zur Ausbildung im Autohaus Peter entsprochen haben. Vielleicht hätten sie deren Potenziale auch „ herauskitzeln „ können.

Die Aktion Autohaus Peter ist nur ein Beispiel für die PR-Aktionen der Profiteure der Flüchtlingskrise. Dazu gehören die ach so menschenfreundlichen und humanitären Religionsgemeinschaften und denen unterstehenden Sozialindustrien, die mit mehr Geld und bezahlten Personal, natürlich nicht aus eigenem Vermögen, ihren Einfluss auf die Gesellschaft erhöhen können und nebenbei ihr angekratztes Image aufpolieren können.

Auch Religionsverbände, vor allem die der Muslime erhöhen ihren Einfluss und Zugang zu öffentlichen Mitteln. Man sieht also, es gibt einige Profiteure ohne Risiko, welche in den Medien hoch gepuscht werden, doch Verlierer wird die Gesamtgesellschaft sein, wenn die Politik nicht andere Rahmenbedingungen schafft. Unter den jetzigen Maßnahmen wird es einige „ Kollateralschäden „ geben, wie Paralellgesellschaften und soziale Brennpunkte, und Ereignisse wie in Köln und anderen Städten.
Auch der wirtschaftliche Aufschwung wird nicht ewig anhalten. Was kommt dann ?
Checker
07.01.2016, 18:01 Uhr
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Demokrit
07.01.2016, 19:47 Uhr
Naive Politiker und Akteure
Ich schlage vor, alle machen noch ein Selfie wie unsere Kanzlerin.
Diese Bilder gehen um die ganze Welt und der letzte, der es irgendwie schafft, macht sich auf den Weg nach Deutschland.
Ich kenne die Asylbesucher nicht und freue mich für sie, es geschafft zu haben hier zu landen. In Ihrer Situation hätte ich auch nicht anders gehandelt.
Aber , das an unsere Politiker gerichtet, als erstes geht die Sicherheit der eigenen Bevölkerung vor!
Die haben sie gewählt und von denen werden sie auch bezahlt.
Erst dann können wir uns Gedanken machen wie wir den Menschen helfen können.
murmeltier
07.01.2016, 21:24 Uhr
Balance
In diesem Jahr sind 1 Million oder mehr Menschen zu uns gekommen und der Zustrom geht ja weiter. Wie viele Menschen in diesem Jahr zu uns kommen, Wissen wir nicht. Glaubhaft ist mir von der Politik noch nicht vermittelt worden, dass alle diese Menschen in Arbeit kommen können.

Die durch die Medien publizierten positiven Beispiele beziehen sich auf Einzelfälle oder auf eine verhältnismäßig "geringe" Anzahl die einen Praktikumsplatz, Arbeitsplatz etc. bekommen.

Mir stellt sich auch die Frage, warum nicht schon früher, vor 10 oder 20 Jahren so viel Engagement an den Tag gelegt wurde, um Migranten in Arbeit zu bringen, dann hätten wir heute keine Parallelgesellschaften. Diese Vermittlung dieser positiven Beispiele wird Dank Smartphone noch weitere Menschen positiv stimmen, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. Es kann ja auch jeder über unsere Grenze. Ich stelle mir jeden Tag die Frage, kann ein Land unbegrenzt Menschen aufnehmen? Wo soll das hinführen? Aber Geld scheint ja keine Rolle zu spielen, ob 10, 15 oder 20 Milliarden.
Eric Cartman
07.01.2016, 21:53 Uhr
Ach @murmeltier,
das hatten wir hier doch schon tausend mal. Jetzt erzählen Sie doch mal, wie wir die Leute an den Grenzen aufhalten sollen? Unsere Politiker sind Ihrer Ansicht nach ja nur dumme, fette Wohlstandsmaden, die sich um nix eine Rübe machen und nur in die eigene Tasche wirtschaften.

Wir brauchen on Top unbedingt Leute wie Sie, die den Plan haben, wie wir die Grenze dichtmachen und die Ausländer wieder loswerden. Erklären Sie es bitte mal so, dass auch "Gutmenschen" wie ich das verstehen! Das ist doch Mist, dass Sie es ständig besser wissen und niemanden an Ihrem Wissen teilhaben lassen. Schießen Sie los, bin ganz Ohr!
HannahM
07.01.2016, 21:59 Uhr
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PS:
07.01.2016, 22:21 Uhr
Neben dem Petriturm...
...hat Nordhausen nun einen zweiten „Leuchtturm“!

Nämlich: Nordhäuser Unternehmergruppe unterzeichnet 15 Verträge zur Einstiegsqualifizierung!

Und dieser Leuchtturm strahlt so herrlich, so stark und eindrucksvoll, dass Politprominenz aus nah und fern „angelockt“ wurde: u. a. Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit -UN D!!!- Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Hier sei mir mal die Bemerkung erlaubt: Donnerwetter, was für ein Leistungsträger, zwei Fulltime-Jobs in einer Person und dann noch Nordhausen); Bodo Ramelow, Ministerpräsident; Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur; Matthias Jendricke, Landrat und Dr. Klaus Zeh, Oberbürgermeister.

Was ist so gewaltig an diesem Projekt, dass die Leute ihre Schreibtische im Stich lassen und zur Skoda-Autowelt reisen (sicher kein neuer Dienstwagen aus diesem Hause)?

Die Antwort fand ich in der Überschrift eines der folgenden Beiträge dieser Seite. Sie lautet: „Zeh: Unternehmer zeigen den richtigen Weg“.
Und genau das ist es! Die Politik handelt nicht, sie lässt handeln. Die Politik gibt nicht den Weg, die Richtung vor, nein, die Unternehmer machen es. Nicht die Politik entwickelt Strategien und treibt Visionen voran (letzteres haben Politiker ohnehin kaum), nein, die Politik freut sich, wenn die Wirtschaft welche hat.

Und nur so ist es auch erklärlich, dass einer nach dem anderen der „hohen Herren“ dieser agilen Unternehmergruppe um Helmut Peter so kräftig auf die Schultern kloppt, dass es nur so schallt: PRIMA!..., GROSSARTIG!..., WEITER SO!..., SIE HANDELN AUTHENTISCH!..., HÄTTEN WIR NUR MEHR VON EUCH!... THÜRINGEN EIN CHANCEN-LAND!... usw.

Allerdings hat die Sache einen Haken: Wenn die Wirtschaft bestimmt, dann läuft´s auch nach ihren Spielregeln. Sie sucht sich aus dem riesigen Menschen-Pool die aus ihrer Sicht geeignetesten Bewerber (heute 15 von 1200 im LK NDH) aus. Das ist für ein Unternehmen auch völlig korrekt!

Aber was ist mit den anderen? Was ist mit den vielen benachteiligten deutschen Kindern und Jugendlichen, die aus den verschiedensten Gründen keinen Ausbildungsplatz bekommen? Gibt es für diese auch eine Einstiegsqualifizierung, weil auch sie die Voraussetzungen für einen Ausbildungsplatz nicht besitzen , nicht besitzen können?

Diese Leute, ob jung oder alt, sie fallen eben unter den sozialen Tisch! Sie gleiten in das soziales Milieu, welches ihnen am nächsten ist. Sie gleiten in ihre Parallelgesellschaften. Und die gibt es nicht erst seitdem 1,1 Millionen Neubürger unser Land „überfluten“.

Das müsste die Politik in der Hand haben! Das muss Politik steuern! Das muss Politik herumreißen!

Ein Wir-schaffen-das-Gedöns oder eine Wir-loben-mal-die-Nordhäuser Initiative-Politik nützt da nicht viel!

Deutschland kippt, nicht nur Köln oder Hamburg!
Miriam
Real Human
08.01.2016, 07:21 Uhr
LEIDER eine Steilvorlage für die AfD!
Wirklich „dumm gelaufen“ („neudeutsch“: Shit happens)! Bevor man „macht“, sollte man prüfen, ob man es zu bestimmten Zeiten nicht besser auf dem stillen Örtchen tut. Eine katastrophale Gleichzeitigkeit mit den Kölner Ereignissen! Das legen die vielen deaktivierten Kommentare wohl nahe!

Übrigens, dem Kapitalisten ist es egal, ob er seine Profite aus der Arbeit eines weißen oder schwarzen Biobots (oder auch Siliconbots) zieht. Aber von der Agentur für Arbeit dressierte Menschen sind eben oft nicht klüger als Automaten.

„Es spielt keine Rolle, ob die Katze schwarz oder weiß ist; solange sie Mäuse fängt, ist sie bereits eine gute Katze“, sagte einst Deng Xiaoping. Ich hoffe (wohl vergeblich), dass die Spezies, die sich Homo sapiens nennt, klüger ist, als das oft missverstandene Kuschel(?)tier!
Real Human
08.01.2016, 08:19 Uhr
Das muss ich noch nachtragen:
http://qpress.de/wp-content/uploads/2013/11/was_unterscheidet_mensch_und_tier_nutzmenschhaltung_-nutzmensch_ausbeutung-durch-artgenossen-asozial.jpg
----1
08.01.2016, 09:06 Uhr
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Andreas Dittmar
08.01.2016, 18:10 Uhr
Hoffentlich bleibt er dabei
http://www.focus.de/regional/thueringen/migration-ramelow-gegen-ausnahmen-beim-mindestlohn-fuer-fluechtlinge_id_5193927.html
Solche Forderungen sollten eigentlich gar nicht erst aufkommen, da sie zu Lasten einheimischer Arbeitnehmer gehen. Es soll ja kein Projekt zur Personalkostenoptimierung werden. Wer gleiche Arbeit leistet hat auch ein Recht auf das selbe Geld
emmdabbelju
08.01.2016, 20:48 Uhr
Selfiestange..
.. bitte nicht vergessen zur Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages zu schenken. Es sollen doch Bilder in die Welt gehen, welches Aufgebot der Politik, Wirtschaft und Bürokraten sich in Deutschland zur Unterzeichnung eines "Ausbildungsvertrages" zum Pfeffi macht. Dann kommt der Rest von Afrika auch noch her.
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