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Di, 13:21 Uhr
12.01.2016
Landespolitik

CDU fordert Ende der Demo-Zuschüsse

Die älteren Leser der Nordthüringer Online-Zeitungen werden sich noch an die 10 DDR-Mark erinnern, die es für die Teilnahme an "1.Mai-Feiern" gab. Ein ähnliches "Förderinstrument" soll auch die Thüringer Landesregierung ihr Eigen nennen...


Die Landesregierung muss die Bezuschussung von Busfahrten zu Demonstrationen umgehend beenden. Das hat der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Christian Tischner, heute in Erfurt gefordert.

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Eine Thüringer Zeitung hatte darüber berichtet, dass auch 2015 mehrfach Zuschüsse an Demonstranten geflossen sind. "Das Steuergeld wäre besser eingesetzt, um die Ursachen fremdenfeindlicher oder extremer Einstellungen an der Wurzel zu bekämpfen", sagte Tischner. Für den Abgeordneten ist es grundsätzlich fragwürdig, "wenn der Staat auf die Ausübung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit durch die Bezuschussung von Demonstrationen Einfluss nimmt".

Das Thema hat den Landtag und die Öffentlichkeit bereits im vergangenen Jahr beschäftigt. Recherchen der Zeitung hatten ergeben, dass derartige Zuschüsse in anderen Ländern unüblich sind. Und zwar auch dann, wenn in diesen Ländern Programme vorhanden sind, die dem Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit entsprechen. "Es wäre gut, wenn die Landesregierung diesen Sonderweg beendet.

Dass das frühere Sozialministerium ihn bereits 2011 beschritten hat, ist kein Gegenargument", sagte Tischner. Für den Bildungspolitiker ist offensichtlich, "dass die Spannungen in der Gesellschaft gegenwärtig rasant wachsen. Staatliche Möglichkeiten und Mittel sollten wir darauf konzentrieren, Haltungen und Einstellungen zu stimulieren, die Toleranz und Weltoffenheit ermöglichen", so der Abgeordnete.

Tischner begrüßte ausdrücklich, "wenn Menschen auch auf Straßen und Plätzen klare Haltung gegen Extremisten und Gewalttäter zeigen. Dieses Zeugnis der Zivilgesellschaft gewinnt jedoch nicht an Überzeugungskraft, wenn der Staat dahinter als Mitfinanzier erscheint", so der bildungspolitische Sprecher. Seine Haltung könne der Staat auch verdeutlichen, ohne auf das Demonstrationsgeschehen im Land finanziell Einfluss zu nehmen.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.otto
12.01.2016, 14:23 Uhr
mich
wundert in dieser Rebupe Deutschland, Land Thüringen, gar nichts mehr.............................
Mueller13
12.01.2016, 18:39 Uhr
auch der Kyf-Kreis!
Bei uns hat im übrigen der Kreisjugendring KJR Gelder erhalten. Damit wurden dann Demonstranten auch aus den Nachkreisen mit dem Bus herangefahren, damit sie gegen ein Fest der NPD im Industriegebiet protestieren können.
Franziskus
12.01.2016, 20:10 Uhr
10,- Ostmark für 01. Mai Demo
Ja, man sollte sollte sich wenige Tage vor dem 01. Mai immer mit dem Namen in eine Liste eintragen, für ein kommen sollte man 10,- Mark für Bockwurst und Bier erhalten.
Blieben diese Listen immer in den Betrieben,oder ?
Kama99
12.01.2016, 21:17 Uhr
Ich verzichte...
...gerne auf die 10,- DM (heute 5,11€), zu Feiern gibt es hier nämlich nichts mehr.
NDHler
13.01.2016, 08:57 Uhr
Unglaublich
Kein Geld für Straßen, Brücken usw. aber zielgerichtet Demos unterstützen welche ins Parteienbild von RRG passen. Eine Frechheit ist das.
Aber hört man sich heute mal so um, es hat ihn ja keiner gewählt, diesen "roten Baron" aus Kassel!
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