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Do, 19:56 Uhr
04.02.2016
Thüringer HC

Vom Rhein an den Don

Im 3-Tage-Takt geht es nach dem Derby und dem Kantersieg bei Leverkusen weiter in der Champions League. Schon am Samstag empfängt im Sportpalast der Stadt am Asowschen Meer der russische Meister und gegenwärtige Ligaprimus den THC. Dabei sind die Vorzeichen so glasklar wie selten. Der THC hat in Russland nichts zu verlieren. Dort trifft man auf einen der Top-Favoriten auf den Gewinn der Champions League...

Alle sechs Spiele in der Vorrunde mit Larvik und Baia Mare sowie Krim Ljubljana konnte der Handballklub Rostow/Don gewinnen. Auch in der Hauptrunde blieb er bisher ungeschlagen.

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Dabei lag er bei den „Panthers“ in Frankreich schon hoffnungslos zurück, um am Ende klarer Sieger zu bleiben. Erfolgsrezept war da, das konsequente Spiel ohne Torwart im Angriff mit der siebenten. Feldspielerin. Herbert hat das Spiel wohl gesehen und griff dann in Leipzig zur selben Taktik, die am Ende ebenso erfolgreich war.

Wer in Larvik, in Baia Mare und auch gegen FTC Budapest sich durchgesetzt hat, den muss man nicht stark schreiben, der ist neben Buducnost Podgorica und Györi Audi ETO KC eine der stärksten Frauenhandball-Mannschaften der Welt.

Der Trainer zum Leverkusen-Spiel: Vielleicht war Buxtehude ein Dämpfer zur richtigen Zeit, um gewisse Dinge auch einfach mal zu überdenken. Wir sind mit sehr viel Respekt in das Spiel gegen Leverkusen gegangen, das war kein leichtes Auswärtsspiel. Wir wussten, dass die Leipzig-Punkte nur etwas wert sind, wenn wir auch in Leverkusen punkten.

Der Trainer zum Gegner: Wir spielen gern in der Champions League. Die Stunde Handball ist nicht unser Problem, aber die Reisestrapazen schlauchen natürlich enorm. Wir nehmen das an und wollen das Beste daraus machen. Ich möchte im Spiel sehr viel testen, alle Spielerinnen kommen zum Einsatz. Wir werden einige Varianten probieren, bleiben realistisch und wissen, dass wir dort nicht den Hauch einer Chance haben. Aber im Sport ist nichts normal und vielleicht ist ja etwas drin, wir werden jedenfalls kämpfen und unsere Chance suchen.

Der dänische Trainer Jan Leslie hat sehr viel neuen Schwung in das Team gebracht, hat ein Ensemble der Shooting Stars zur Verfügung. Rostow hat in Summe einen Weltklasse-Kader, ist auf allen Positionen doppelt bis dreifach stark besetzt und wird in den nächsten Jahren zu den bestimmenden Mannschaften der Welt gehören. Besonders imponieren mir Katrin Lunde im Tor und die ukrainische Flügelzange.

Die personelle Situation: Der Kader wird in Rostow der gleiche wie in Leverkusen sein, auch Marieke Blase ist im Aufgebot und wird in Rostov Spielanteile bekommen. Auch Anouk van de Wiel ist dabei, sie hat nach der ersten Trainingseinheit bereits in Leverkusen gespielt.

Die Medienpräsenz: Das Spiel wird im ehf-TV-Livestream übertragen - auch per Liveticker vom MDR und THC kann man das Spiel verfolgen. (Internet und MDR-Videotext auf Seite 260)
Autor: red

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