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Di, 18:05 Uhr
16.02.2016
Neues aus Sondershausen

Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen

Deutsche Telekom baut VDSL-Netz in Sondershausen aus. Hier weitere Einzelheiten, die heute im Rathaus von Sondershausen verkündet wurden...


Fast 9000 Haushalte und Unternehmen bekommen bis Jahresende 2016 schnelleres Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde, die möglichsein werden.

Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Bürgerinnen und Bürger im Innenstadtbereich der Kreisstadt Sondershausen und die Stadtteile Jecha, Jechaburg, Marienhall und Sondershausen-West der Kreisstadt Sondershausen können spätestens ab Jahresende 2016 mit Höchstgeschwindigkeit über die weltweite Datenautobahn fahren.

Dort wird die Geschwindigkeit der Datenübertragung dann je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download erreichen. Von diesem Ausbau der Telekom im Ortsnetz Sondershausen (03632) profitieren fast 9000 Haushalte und Betriebe in der Kreisstadt. Um die Bürgerinnen und Bürger besser versorgen zu können, wird die Deutsche Telekom 15 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegen und über 30 Schaltverteiler aufbauen oder vorhandene Schaltverteiler erweitern.

Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Rainer Frank, vom Infrastrukturvertrieb OST der Telekom und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) unterzeichneten heute die enstrechende Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Auch wenn die Telekom den finanziellen Ausbau, ohne Fördermittel zu erhalten, sind entsprchene Aufgaben mit der Kommune untereinander abzustimmen.

Große Straßenaufrisse wird es nicht geben, so Frank, weil in den 90er Jahren bei der Verlegung von Telekomleitungen bereits viele Leerrohre verlegt wurden, so dass bereits 95 Prozent abgedeckt sind. Nur dort wo Verteilkästen gebaut werden und Lücken in der Leerleitung sind, müssen Kopfschächte in der Größe von 3m x 4 m gegraben werden.

Eine “Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig", sagt Joachim Kreyer, Bürgermeister der Kreisstadt. „Die Deutsche Telekom wertet mit der geplanten Investition nicht nur unsere Stadt, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet auf. So bleibt unsere Stadt als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv. Das Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar. Nur die Kommune, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen."

Der Ausbau in Sondershausen und den umliegenden Kommunen ist Teil der Telekom-Breitbandoffensive „Integrierte Netz-Strategie“: Bis Ende 2016 wird das Unternehmen rund zwölf Milliarden Euro in die Infrastruktur in Deutschland investieren und damit Millionen von Haushalten schnellere Internet-Anschlüsse bieten.

Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

An einer Karte wurden die Ausbaugebiete vorgestellt, für die sie die Genehmigung von der Bundesnetzagentur erhalten hat. Die Telekom darf nicht ohne Zustimmung der Bundesnetzagentur die Voraussetzungen für VDSL anbieten.

Zu spüren bekommt das zum Beispiel das Wohngebiet Stockhausen. Weil dort die Verteilerstation der Telekom steht, darf die Telekom nicht auf ihre Kosten dort Leitungen verlegen! In dem Gebiet liegen aber nur rund 25 Megabit pro Sekunde an.
Auch wenn es schwer zu verstehen ist, aber dieses Gebiet in Stockhausen kann erst das ganz schnelle Internet bekommen, wenn mit Fördermitteln der Landkreis weiter den Internetausbau vorantreibt.

Im Februar / März sollen die Planungen durchgeführt werden. Ab April sollen die Leitungen innerhalb von drei Monaten verlegt werden. Nach dem technischen Ausbau der Verteilstationen soll dann Ende des Jahres alles nutzbar sein.

Auch in den Orten und Ortschaftsteilen um Sondershausen herum will die Telekom weitere Leitungen verlegen. Allerdings gab sich Frank bedeckt, wo und wann das passieren wird. Wir werden uns als Telekom bei der Netzagentur bewerben.

„Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internetanschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran“, sagt Rainer Frank, Regiomanager im Infrastrukturvertrieb der Telekom im Freistaat Thüringen. „Breitbandanschlüsse ermöglichen das rasche Herauf- und Herunterladen von Daten und die Nutzung des Telekom-Produkts Entertain, das drei Leistungen bündelt: schneller Internetzugang, Telefon-Flatrate und interaktives, hochauflösendes Fernsehen.“

Ob es zur Einführung Sonderangebote der Telekom geben wird, konnte Frank noch nicht beantworten. Er stellte aber klar, dass auch andere Telekomunikationsunternehmen das neue Glasfasernetz nutzen werden können, wenn sie die entsprechenden Durchleitungsgebühren entrichten.

Wie Kundinnen und Kunden an das schnellere Internet kommen


Die Kunden in Sondershausen, die von den neuen Geschwindigkeiten profitieren wollen, müssen selber aktiv werden und ihren Vertrag erweitern oder einen Neuvertrag mit der Telekom schließen: Dafür stehen die Mitarbeiter der folgenden drei Shops gern zur Verfügung:

- Herfag Elektrotechnik GmbH, Landgrabenstraße 6-8, 99734 Nordhausen, Tel. 03631-60970
- Telekom Shop Nordhausen, Landgrabenstraße 6, 99734 Nordhausen, Tel. 03631-462953
- Der Telefonladen, Kornmarkt 6, 99734 Nordhausen, Tel. 03631-980850

Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Darüber hinaus können sich interessierte Kunden auch über die Internetseite www.telekom.de/schneller und die Hotline 0800 330 3000 über Angebote und Ansprechpartner informieren.
Frank stellte aber auch klar, wer seine Verträge nicht ändert wird nicht vom Netzausbau profitieren. Es wird auch keine "Zwangsumstellungen" von Verträgen kommen.

Drei Schritte zum schnellen Internet


Die Telekom wird bis Ende 2016 die Zahl ihrer VDSL-Anschlüsse von 12 auf 24 Millionen erhöhen und außerdem das Tempo im VDSL-Netz beim Herunterladen auf maximal 100 MBit/s verdoppeln und beim Heraufladen von 10 auf 40 MBit/s sogar vervierfachen. Gerade das Heraufladen wird immer wichtiger. Die Menschen nutzen das Internet heute aktiv. Sie teilen ihre Texte, Fotos und Videos übers Netz.

Um das schnelle Internet zu realisieren, sind drei Schritte notwendig: Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.
Zweitens, die Verteilerkästen werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und Verteilerkasten möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am Verteilerkasten wohnt, desto höher ist die Geschwindigkeit seines Anschlusses. Er ist prall gefüllt mit hochmoderner Technik. In ihm wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.

Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Drittens, auf der Kupferleitung, die vom Verteilerkasten zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Über dieses Netz können die Bürgerinnen und Bürger von Sondershausen nicht nur ruck zuck im Internet surfen und telefonieren, sondern auch fernsehen. Mit Entertain, dem TV-Angebot der Telekom, haben die Kunden Zugang zu rund 140 TV-Sendern - viele davon in HD- und 3D-Qualität. Auch zeitversetztes Fernsehen ist dann möglich: Laufende Sendungen können per Knopfdruck unterbrochen und anschließend an derselben Stelle fortgesetzt werden. Außerdem haben Entertain-Kunden Zugriff auf rund zwanzigtausend Kino- und TV-Highlights in der Onlinevideothek und dem TV-Archiv.
Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schnelles Internet für Kernstadt Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
stier986
30.12.2016, 16:31 Uhr
Ausbau in Schernberg
Hallo an wenn muss ich mich wenden für eine Ausbau der Internetleitung im OT: Schernberg da an unserer Adresse nichts möglich ist. Sondershausen hat Internet wann kümmert man sich mal um die umliegenden Dörfer?
Micha123
31.12.2016, 01:23 Uhr
Schernberg
Man hatte es doch oft verkündet, dass man bis Ende 2017 jeden Ort im Kyffhäuserkreis mit mindestens 30 bzw. 50 Mbit/s ausrüsten will.
Einfach noch abwarten - das wird schon für alle Städte und Dörfer kommen. Sie haben es ja versprochen.
geloescht.20250302
01.01.2017, 10:24 Uhr
Als Schernberger...
...sind Sie Sondershäuser...

Brav abwarten, bis die Quadratur des Kreises ein Rechteck gebiert oder Herrn Kreyer die Bude einrennen mit Ihrem Anliegen...!
LisaM
25.06.2017, 18:45 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Verstoß gegen AGB
LisaM
04.07.2017, 17:42 Uhr
Wer glaubt noch an Wunder
ich habe die Hoffnung auf schnelles Internet in Schernberg schon längst aufgegeben. Trotz bereits vorhandener Fördermittel tut sich rein garnichts in Schernberg. Ganz im Gegenteil. Zur Zeit werden Straßen aufgerissen um neues Wasser/Abwasserrohr zu legen. Anstand gleich das Glasfaserkabel mit zu verlegen wenn die Straße ohnehin schonmal offen ist, wird nichts in diese Richtung unternommen. Außerdem solange wie diese Arbeiten im Dorf andauern (Geplant bis zum Winteranfang), gibt es garkein Platz für noch mehr Baustellen hier. Also 2017 wird definitiv nicht mehr bei Breitband. Und um ehrlich zu sein. Schernberg wurde von der Stadtverwaltung schon längst abgeschrieben.
LisaM
03.08.2017, 12:08 Uhr
Doch kein Breitband für Schernberg
Hab es ja eigentlich schon geahnt aber niemand wollte mir glauben. Jetzt steht es fest. Aus sicherer Quelle (Gemeindeverwaltung) habe ich nun erfahren das Schernberg KEIN Breitband bekommen wird. Der Grund ist ganz simpel. Obwohl sie 2 Firmen bei der Ausschreibung beworben hatten wollte schließlich keines der beiden für die angebotenen Konditionen arbeiten. Das Ende von Lied, es gibt keine Firma für den Ausbau. Da die Fördermittel nur bis 2018 gewährt werden, verfällt dieses Geld dann wieder und das Dorf bleibt weiterhin OHNE Breitband-Internet. Ob es jemals wieder eine solche Chance geben wird ist nahezu unwahrscheinlich. Ich als kleines Privatunternehmen das ebenfalls auf den Ausbau gehofft hatte sind bitter enttäuscht. Anfang nächsten Jahres plante ich nun nach langem Überlegen mit meiner Firma in die Landeshauptstadt zu ziehen, da ich mir dieses Jahrelange Elend mir und meiner Firma nicht mehr antun möchte.
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