Do, 22:08 Uhr
18.02.2016
Kommunalpolitiker äußern sich
Zu Besuch in der Cruciskirche
Die Stadtratsfraktion SPD/Die Grünen von Sondershausen war zu Besuch im Bürgerzentrum Cruciskirche. Dabei ging es auch um die Finanzierung. Dazu erreichte kn dieser Bericht...
Wie weit ist die Sanierung der Cruciskirche vorangeschritten? Diese Frage stellte sich die Sondershäuser Stadtratsfraktion SPD/Die Grünen und besichtigte deshalb am vergangenen Montag die Räumlichkeiten des neuen Bürgerzentrums.
Eingeladen hatte Monika Schreier. Sie ist aktives Mitglied des Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. und Mitarbeiterin der Frauen- und Familienbegegnungsstätte Düne e.V., welche ihr neues Domizil im wiederaufgebauten Schmuckstück unserer Innenstadt bezogen hat.
Zunächst informierte der Vorsitzende des Fördervereins Wolfgang Wytrieckus über die Maßnahmen der vorangegangenen Bauabschnitte. Der ursprüngliche Zustand ist den Bürgern ja noch in Erinnerung: eine zerbombte Ruine, die seit Jahrzehnten das Stadtbild beeinträchtigte.
Dennoch entschlossen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger zum Handeln und gründeten einen Förderverein mit dem Zweck der Sanierung und die Umnutzung zu einem Bürgerzentrum. Als potentielle Unterstützer gewann man das Thüringer Bauministerium, das Thüringer Landesverwaltungsamt, die Stiftung Familiensinn sowie die Stadtverwaltung. Auch die außergewöhnlichen Beiträge einheimischer Unternehmen, Lions-Club, Rotary-Club und weiterer vieler Helfer ermöglichten die Umsetzung des Vorhabens.
Die teilweise Kritik an den hohen Sanierungskosten ist im Grunde nicht berechtigt. Der Hauptanteil wurde durch Fördermittel des Landes getragen, lediglich der Eigenanteil musste entsprechend der Förderauflagen direkt aus dem Stadthaushalt erbracht werden. Hinzu kommt, dass in der Cruciskirche bisher ca. 580.000 € an Eigenleistungen, also Spenden und selbst erbrachte Bauarbeiten, in das Projekt flossen. So wurde z.B. die 4. Etage komplett mit eigenen Mitteln des Fördervereins ausgebaut und 2015 zur Nutzung an die Vereine übergeben. Auch sei erwähnt, dass über 80 % der Bauleistungen von Sondershäuser Unternehmen ausgeführt wurden.
Das Projekt steht kurz vor der Zielgeraden. Eine den Stadtratsmitgliedern vorliegende Kostenschätzung sieht einen letzten Finanzbedarf von ca. 420.000 € für den finalen Bauabschnitt vor. Dieser beinhaltet hauptsächlich Gewerke zum Innenausbau, inklusive den erforderlichen Brandschutzauflagen. Es sollen der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, der Musiksaal und die Außenbereiche fertig gestellt werden. Der dafür notwendige Eigenanteil von 62.795 € muss nun in den Stadthaushalt eingeplant werden, da das Förderprogramm ausläuft. Die Mitglieder der Fraktion SPD/Die Grünen plädieren dafür.
Einen möglichen Stadtratsbeschluss werden wir unterstützen. Da sich die Stadt in der Konsolidierung befindet, wird eine solche Haushaltsposition auch kritisch von den übergeordneten Kontrollbehörden geprüft. Wir hoffen, dass auch diese letzte Hürde genommen wird.
Die Fraktionsvorsitzende Sabine Bräunicke bedankte sich für die sehr informativen Ausführungen. Der Förderverein zeichnet sich durch eine sehr gute Vereins- und Führungsstruktur aus. Das Engagement der Mitglieder ist außerordentlich hoch.
Ist diese Baustelle abgeschlossen, kann sich die Stadt auf die nächsten notwendigen Maßnahmen konzentrieren, wie z.B. die Steigerung der Attraktivität unserer Innenstadt, Modernisierung der Sportstätten, technische Ausrüstung unserer Feuerwehren und nicht zu vergessen die Sanierung unserer Straßen und Brücken, auch in den Ortsteilen.
Im weiteren Fortgang nutzen die Stadtratsmitglieder die Räumlichkeiten für ihre Fraktionssitzung. Es wurde aus den einzelnen Ausschüssen berichtet und über die Punkte der nächsten Stadtratssitzung beraten. Welche wichtigen Themen und Entwicklungen noch erörtert wurden: Stand der Haushaltskonsolidierung und die Finanzlage, der Haushaltsplan 2016, das neue Leitbild der Stadt, städtische Projekte, Finanzierung des Theaters und Lohorchesters, die zukünftige Struktur der Stadtverwaltung und anstehende Baumaßnahmen in und um Sondershausen.
Christian Hengstermann
Für die Stadtratsfraktion SPD/ DIE GRÜNEN
Autor: khhWie weit ist die Sanierung der Cruciskirche vorangeschritten? Diese Frage stellte sich die Sondershäuser Stadtratsfraktion SPD/Die Grünen und besichtigte deshalb am vergangenen Montag die Räumlichkeiten des neuen Bürgerzentrums.
Eingeladen hatte Monika Schreier. Sie ist aktives Mitglied des Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. und Mitarbeiterin der Frauen- und Familienbegegnungsstätte Düne e.V., welche ihr neues Domizil im wiederaufgebauten Schmuckstück unserer Innenstadt bezogen hat.
Zunächst informierte der Vorsitzende des Fördervereins Wolfgang Wytrieckus über die Maßnahmen der vorangegangenen Bauabschnitte. Der ursprüngliche Zustand ist den Bürgern ja noch in Erinnerung: eine zerbombte Ruine, die seit Jahrzehnten das Stadtbild beeinträchtigte.
Dennoch entschlossen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger zum Handeln und gründeten einen Förderverein mit dem Zweck der Sanierung und die Umnutzung zu einem Bürgerzentrum. Als potentielle Unterstützer gewann man das Thüringer Bauministerium, das Thüringer Landesverwaltungsamt, die Stiftung Familiensinn sowie die Stadtverwaltung. Auch die außergewöhnlichen Beiträge einheimischer Unternehmen, Lions-Club, Rotary-Club und weiterer vieler Helfer ermöglichten die Umsetzung des Vorhabens.
Die teilweise Kritik an den hohen Sanierungskosten ist im Grunde nicht berechtigt. Der Hauptanteil wurde durch Fördermittel des Landes getragen, lediglich der Eigenanteil musste entsprechend der Förderauflagen direkt aus dem Stadthaushalt erbracht werden. Hinzu kommt, dass in der Cruciskirche bisher ca. 580.000 € an Eigenleistungen, also Spenden und selbst erbrachte Bauarbeiten, in das Projekt flossen. So wurde z.B. die 4. Etage komplett mit eigenen Mitteln des Fördervereins ausgebaut und 2015 zur Nutzung an die Vereine übergeben. Auch sei erwähnt, dass über 80 % der Bauleistungen von Sondershäuser Unternehmen ausgeführt wurden.
Das Projekt steht kurz vor der Zielgeraden. Eine den Stadtratsmitgliedern vorliegende Kostenschätzung sieht einen letzten Finanzbedarf von ca. 420.000 € für den finalen Bauabschnitt vor. Dieser beinhaltet hauptsächlich Gewerke zum Innenausbau, inklusive den erforderlichen Brandschutzauflagen. Es sollen der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, der Musiksaal und die Außenbereiche fertig gestellt werden. Der dafür notwendige Eigenanteil von 62.795 € muss nun in den Stadthaushalt eingeplant werden, da das Förderprogramm ausläuft. Die Mitglieder der Fraktion SPD/Die Grünen plädieren dafür.
Einen möglichen Stadtratsbeschluss werden wir unterstützen. Da sich die Stadt in der Konsolidierung befindet, wird eine solche Haushaltsposition auch kritisch von den übergeordneten Kontrollbehörden geprüft. Wir hoffen, dass auch diese letzte Hürde genommen wird.
Die Fraktionsvorsitzende Sabine Bräunicke bedankte sich für die sehr informativen Ausführungen. Der Förderverein zeichnet sich durch eine sehr gute Vereins- und Führungsstruktur aus. Das Engagement der Mitglieder ist außerordentlich hoch.
Ist diese Baustelle abgeschlossen, kann sich die Stadt auf die nächsten notwendigen Maßnahmen konzentrieren, wie z.B. die Steigerung der Attraktivität unserer Innenstadt, Modernisierung der Sportstätten, technische Ausrüstung unserer Feuerwehren und nicht zu vergessen die Sanierung unserer Straßen und Brücken, auch in den Ortsteilen.
Im weiteren Fortgang nutzen die Stadtratsmitglieder die Räumlichkeiten für ihre Fraktionssitzung. Es wurde aus den einzelnen Ausschüssen berichtet und über die Punkte der nächsten Stadtratssitzung beraten. Welche wichtigen Themen und Entwicklungen noch erörtert wurden: Stand der Haushaltskonsolidierung und die Finanzlage, der Haushaltsplan 2016, das neue Leitbild der Stadt, städtische Projekte, Finanzierung des Theaters und Lohorchesters, die zukünftige Struktur der Stadtverwaltung und anstehende Baumaßnahmen in und um Sondershausen.
Christian Hengstermann
Für die Stadtratsfraktion SPD/ DIE GRÜNEN

